Julie Caplin

Die kleine Bäckerei in Brooklyn

Eine romantische Komödie in der aufregendsten Stadt der Welt: für Romantiker, New York-Fans und alle, die mal eine Pause vom Alltag brauchen. Sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit.
Nach einer schmerzhaften Trennung ist die junge Food-Journalistin Sophie froh über einen beruflichen Wechsel nach New York. Jeden Morgen betört sie der köstliche Duft von Bagels und Cupcakes aus der Bäckerei unter ihrem neuen Apartment in Brooklyn. Sophie freundet sich mit der Besitzerin Bella an und hilft ihr gelegentlich aus. Und sie lernt Bellas attraktiven Cousin Todd kennen. Auch er kann sich für gutes Essen begeistern - und für Sophie. Aber warum warnt Bella vor seinem Charme und seiner Bindungsangst? Geht Liebe nicht durch den Magen?


Autorenbild Foto von Julie Caplin

Der  Autor

Julie Caplin liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in diversen europäischen Großstädten gelebt und gearbeitet. Vor allem die dänische Hygge-Lebensart konnte sie begeistern – ebenso wie die leckeren kanelsnegle (Zimtschnecken). Kein Wunder, dass in Kopenhagen die Idee zu diesem Roman entstand. Es ist der Auftakt zu einer Reihe, die fortgesetzt wird mit einer Bäckerei in Brooklyn und einer Patisserie in Paris.


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Rezensionen

Lindenblomster

Beiträge 8
08.05.2019

Ich finde die Reihe so schön! Eine Bäckerei in immer einer neuen Stadt ist eine gute Idee. So kann man als Leser andere Städte erkunden und mit den Protagonisten Abenteuer erleben.
Die Cover passen sehr gut zusammen und zum jeweiligen Buch.
Eine neue Liebe für Sophie. Die Geschichte ist herzerwärmend und auch mal aufregend. Und man lernt etwas von New York kennen.

ivo

Beiträge 10
02.05.2019

Das klingt vielversprechend. Auch das, was ich bisher gelesen habe. Ich dachte mir dabei: Wenn ich schon nicht selbst nach Brooklyn gehen kann, dann darf ich doch ein wenig darüber lesen. Ich mag die klare Art zu Schreiben, die ich bei der Autorin entdecke. Ich werde mir das Buch zulegen, sobald es am 21. Mai erschienen ist. Für mich ein Tag, der viel bedeutet: Das kann nur ein gutes Zeichen für die Geschichte sein.

sommerlese

Beiträge 120
29.05.2019

Eine zuckersüße Geschichte mit viel Liebe
Julie Caplins Roman "Die kleine Bäckerei in Brooklyn" ist der zweite Teil der Reihe "Romantic Escapes" aus dem ROWOHLT Taschenbuch Verlag.

Die Food-Journalistin Sophie bekommt ein Angebot für einen interessanten Job in New York, den sie nicht sofort annimmt, aber nach der Trennung von ihrem Freund ist sie froh über diesen Ortswechsel. Sie lebt sich in Brooklyn gut ein und findet New York einfach wunderbar, die kleine Bäckerei unter ihrem Apartment ist dank Bellas Leckereien ihre zweite Heimat. Doch nicht nur die köstlich duftenden Bagels und Cupcakes sind verführerisch, auch Bellas Cousin Todd schliesst sie sofort ins Herz! Der gutaussehende und charmante Kerl hat wie Sophie eine Leidenschaft für gutes Essen. Allerdings scheint er ein echter Draufgänger zu sein, vor dem sogar Bella sie ständig warnt...

Nach dem ersten Teil der Reihe durfte auch dieses Buch bei mir einziehen. Es ist eine romantische Komödie mit reichlich New York-Flair und sorgt mit den vielen Backteilchen und den sympathischen Figuren für Wohlfühlstimmung. Es wird hier klar ausgedrückt, dass Liebe durch den Magen führt.

Sophie ist recht glücklich in ihrer Beziehung, doch dann reißt sie ein Paukenschlag aus ihrem bisherigen Leben. Sie erfährt, dass ihr Freund eigentlich ein verheirateter Mann mit Kind ist. Diese Enttäuschung muss sie erst einmal verarbeiten und dazu kommt ihr der Job in New York gerade recht.


In Brooklyn findet sie schnell neue Kontakte und freundet sich mit Bella an, die eine wunderbare Bäckerei betreibt und sie mit dem köstlichen Duft frischer Backwaren Tag für Tag förmlich anzieht. Sophie begibt sich auf Erkundungsreise, erlebt die Sehenswürdigkeiten dieser großartigen Stadt und, wie man es in einem Liebesroman auch erwartet, verliebt sich. Ausgerechnet in den Mann, vor dem seine Bella sie wegen seiner Bindungsschwäche ständig warnt - in Todd.

Klar, dass diese männliche Ablenkung wieder neue Probleme mit sich bringt.

Das New Yorker Partyleben scheint voll zu sein von vergnügungssüchtigen Menschen, Sophie ist da anfangs eher zögerlich. Sie hilft nebem ihrem Job Bella in der Bäckerei, übernimmt einige Arbeitseinsätze in der Bäckerei und fühlt sich inmitten dieses süßen Duftgemisches einfach wohl.
Mit Todd verbindet sie die Liebe zum Essen und auch sonst findet sie ihn einfach toll. Das geht scheinbar auch anderen Frauen so, diesen Mann möchte alle Frauen besitzen. Deshalb wohl auch die Warnung von Bella.

Der Schreibstil ist locker und leicht, man kann beim Lesen wunderbar abspannen und sieht ständig irgendwelche Bäckereiartikel und Gerichte an sich vorbeiziehen. Teilweise wurde mir das aber schon etwas zuviel.

Sehr genossen habe ich den Ausflug mit Todd zu seinen Eltern in die Hamptons. Diese Gegend ist wunderschön und die Wohnsituation ist dort ziemlich elitär und luxuriös und das wird wunderbar dargestellt.

Julie Caplin weiß ihre Leser zu unterhalten, sie schreibt mit einer Prise Humor lässt Raum für reichlich Gefühle. Manche Szenen sind mir zu ausführlich beschrieben und darunter leidet die Spannung. Es ist ziemlich offensichtlich, wie sich die Freundschaft mit Todd entwickelt. Da hätte ich mir noch ein paar Überraschungen gewünscht.

Dennoch ist die Geschichte durch viele gefühlvolle Liebesszenen romantisch aufgebaut und man wartet gespannt, wann sich die Protagonisten denn nun endlich kriegen.



Ein Roman mit vielen Backwaren und reichlich Gefühlen zum Abschalten und Entspannen. Unterhaltsame Liebesromanze für den Feierabend, der ich 3.5 Sterne gebe, die ich durch den schönen Schreibstil auf 4 Sterne aufrunde.

Wolkenschloss

Beiträge 15
25.04.2019

Nachdem mir das Kleine Cafe in Kopenhagen so gut gefallen hat, freue ich mich schon unglaublich auf dieses Buch und den dritten Band, der im Sommer erscheint. Es sieht auch mal wieder richtig schön aus und das Cover passt auch gut zum ersten Band!

Talisha

Beiträge 8
19.06.2019

    Foodjournalistin Sophie kennen die Leser des kleinen Café in Kopenhagen bereits. Im ersten Band der Serie war Sophie aber noch eine Foodbloggerin. Sie arbeitet bei einem Magazin und bekommt die Möglichkeit für ein halbes Jahr im Rahmen eines Jobtausches nach New York zu gehen, sagt aber erst mal ab.

    Doch die Leser des ersten Bandes wissen auch, dass etwas nicht wirklich koscher ist in der Beziehung von Sophie und James. Auf den ersten Seiten von "Die kleine Bäckerei in Brooklyn" erfahren wir nun endlich den Grund für das komische Gefühl, das wir alle hatten, es hat uns nicht getäuscht. Sophie trennt sich sofort von James und fliegt kurzentschlossen nach New York.

    Hier erwartet sie ein hübsches, aber leeres Appartement und die herzliche Vermieterin Bella, die unten im Haus ihr kleines Café führt. Bellas Cousin Todd arbeitet für dieselbe Zeitschrift wie Sophie und hat ihr die Wohnung verschafft.

    Todd ist ein Traum von Mann und Gerüchten zufolge ein Womanizer. Sophie mag ihn gut, er hilft ihr wo er nur kann und möchte ihr auch die Stadt zeigen. Doch Sophie geht auf Abstand, was ihr je länger je schwerer fällt. Gut, wird sie von Paul, einem anderen Arbeitskollegen, umschwärmt und eingeladen. Doch es ist einfach nicht dasselbe, wie wenn Sophie mit Todd zusammen Zeit verbringt.

    Bella hingegen hat ein Auge auf Wes geworfen, doch der will scheinbar nichts von ihr wissen. Bellas Backkünste sind gefragt, sie hat viel zu tun, aber zu wenig Zeit - Sophie hilft ihr, zusammen sind sie ein tolles Team, die Arbeit macht beiden Spass. Die sechs Monate vergehen wie im Flug, doch ans Heimkehren möchte Sophie lange noch nicht denken.

    Es braucht ein wenig bis die schön erzählte Geschichte Fahrt aufnimmt, doch dann kann man sich in ihr versinken und mit Sophie und ihren Freunden New York, die Hamptons und kulinarische Köstlichkeiten entdecken und dabei Spass haben.

    Sophie und Todd sind gelungene Charaktere, beide haben ähnliche Familienhintergründe und sind doch sehr unterschiedlich aufgewachsen. Sophie glaubt an die wahre Liebe, auch noch nach der Enttäuschung mit James. Todd hingegen gibt sich ganz anders als er ist, und will von einer echten Beziehung nichts wissen, zu unglaubhaft wird es ihm zuhause vorgelebt. Sophie findet in den sechs Monaten zu sich und zurück ins eigene Leben, wird mutig und steht für ihre Überzeugung ein.

    Das Thema Essen und Backen wird gross geschrieben, ist aber immer nur Nebensache in der Geschichte. Okay, ich bin aber auch kein Fan von Cupcakes und Torten und deshalb immun - ich schau mir die schön und aufwendig verzierten Backwaren lieber an, als dass ich sie esse. Von daher haben mir Bellas und Sophies Backkünste nicht den Mund wässrig gemacht.

    Fazit: Eine nette Geschichte, nicht ganz so fetzig wie die Kopenhagen-Story, aber auf jeden Fall eine entspannende Sommerlektüre.
    4 Punkte.