Julie Caplin

Die kleine Patisserie in Paris

Eine charmante Liebesgeschichte für Romantiker, Paris-Liebhaber und alle, denen Schokolade zum Frühstück nicht genug ist: sympathische Figuren, warmherziger Humor und viel Lokalkolorit.
Schon immer wurde Nina von ihren vier großen Brüdern bevormundet. Deshalb zögert die junge Kellnerin nicht, als sie die Chance erhält, für einen Job nach Paris zu ziehen. In einer Patisserie in der Nähe von Sacré-Cœur soll sie dem Besitzer zur Hand gehen. Sebastians köstliche Macarons sind legendär. Sein Charme leider auch, wobei Nina von diesem nicht allzu viel mitbekommt. Die beiden kennen sich, Sebastian ist der beste Freund ihres Bruders Nick. Und er macht ihr das Leben ganz schön schwer. Zu dumm nur, dass Nina in seiner Gegenwart immer noch weiche Knie bekommt …


Autorenbild Foto von Julie Caplin

Der  Autor

Julie Caplin liebt Reisen und gutes Essen. Als PR-Agentin hat sie in diversen europäischen Großstädten gelebt und gearbeitet. Vor allem die dänische Hygge-Lebensart konnte sie begeistern – ebenso wie die leckeren kanelsnegle (Zimtschnecken). Kein Wunder, dass in Kopenhagen die Idee zu diesem Roman entstand. Es ist der Auftakt zu einer Reihe, die fortgesetzt wird mit einer Bäckerei in Brooklyn und einer Patisserie in Paris.


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Rezensionen

Buch_loewin

Beiträge 35
15.08.2019

    Dies war mein erster Roman von Julie Caplin, und bestimmt nicht mein letzter, denn ihr federleichter Schreibstil bezaubert, die knapp 400 Seiten sind nur so verflogen, und ich liebe ihren Humor. Die Figuren sind allesamt sehr lebensnah gezeichnet, die Dialoge spritzig und witzig, und ganz nebenbei bekommt man noch eine nette Sightseeingtour durch Paris geboten, denn natürlich begleiten wir Nina auf ihren Entdeckertouren quer durch die Stadt.

    C. Sch.

    Beiträge 17
    05.08.2019

      INHALT:
      Für einen Job hat die Kellnerin Nina die Chance nach Paris zu gehen. Sie zögert nicht lange, denn endlich will sie ihren Brüdern entfliegen, die ihr ständig sagen, wie sie zu leben hat. Doch ihr neuer Chef ist ausgerechnet Sebastian und er ist mit ihrem Bruder befreundet. Nina und Sebastian kennen sich schon ewig und verstehen sich aber nicht besonders gut. Und er macht ihr das Leben und die Arbeit in Paris auch nicht gerade leicht. Doch immer mehr fühlt sich Nina zu ihm hingezogen und alte Gefühle aus ihrer Teenagerzeit flammen wieder auf.
      MEINE MEINUNG:
      Dies ist der dritte Teil der Romantic-Escapes-Reihe von Julie Chaplin, aber man kann das Buch auch unabhängig von den anderen Teilen lesen. Und wie süss ist bitte diese Geschichte. Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig zu lesen, man fühlt sich sofort wohl und gut aufgehoben und muss die Storie einfach lieben. Die Charaktere sind so liebenswert, so authentisch und haben so viel Charme. Man fiebert als Leser förmlich mit Nina mit und will ihr zur Seite stehen und ein Teil ihrer Familie werden. Natürlich entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte zwischen Nina und Sebastian und auch hier wirkt alles sehr atmosphärisch, kommt ganz ohne Kitsch aus und liest sich einfach wunderschön. Für mich hätte die Liebesgeschichte auch ruhig noch mehr Raum bekommen können. Man merkt der Geschichte an, dass in ihr viel Herzblut steckt und alles mit sehr viel Liebe und Hingabe geschrieben wurde. Wunderbar wird hier auch der Flair von Paris dem Leser nahegebracht. Immer wieder kann man in die Leckereien der Patisserie abtauchen und geniessen. Alles ist mit viel Humor verflochten, so dass man oft schmunzeln kann.
      FAZIT:
      Ich liebe auch diesen dritten Teil der Reihe und habe das Buch sehr gern gelesen. Viel Charme, viel Liebe, viel Atmosphäre und sehr lecker.

      Caillean

      Beiträge 3
      03.08.2019

        Auf keinen Fall mit leerem Magen lesen ;-)

        Dieses Buch darf man auf keinen Fall lesen, wenn man Hunger oder Appetit hat… sonst hat man nach der Lektüre definitiv zwei bis drei Kilo zugenommen ;-) Es ist so oft, so ausführlich und so appetitlich von den Pariser Patisserie-Köstlichkeiten die Rede, dass man automatisch zum Kühl- oder Küchenschrank tigert, in der Hoffnung, irgendwas Süßes zum Naschen zu finden. Zumindest ging es mir so, und deshalb ließen während des Lesens dieses Buches so einige (Achtung, Schleichwerbung!) Lindor Pistazienkugeln ihr Leben…

        Die Geschichte von Nina und der vernachlässigten Patisserie in Paris ist aber auch wirklich süß – im wahrsten Sinne des Wortes. Nina kommt aus England nach Paris, um beim besten Freund ihres Bruders die Wohnung zu hüten und ihn bei einem 7-wöchigen Patisseriekurs zu unterstützen, den er wegen eines Beinbruchs nicht allein bewältigen kann. Sebastian ist ein begnadeter Koch und besitzt mehrere Restaurants – und seit kurzem auch eine heruntergewirtschaftete Patisserie, die er zum Bistro umbauen lassen will. Während er wenig begeistert den Kurs leitet, der Laien die Kunst der Patisserie näher bringen soll, freundet sich Nina schnell mit den Kursteilnehmern an und arbeitet ganz im Stillen daran, zwischen den Kurstagen ihre Backkünste zu verfeinern. Als Nina und ihre neuen Freunde hinter einer Vertäfelung das alte Wandbild der Patisserie und in einem Hinterzimmer einen verstaubten Kronleuchter entdecken, fassen sie den Plan, dem Laden wieder zu seinem alten Glanz zu verhelfen – auch wenn Sebastian davon nichts ahnt. Die Verwicklungen sind damit vorprogrammiert und so nimmt eine romantische Komödie ihren Lauf, die mit viel Herzblut, Leidenschaft und Staubzucker gewürzt ist :-)

        Julie Caplin hat wirklich einen einnehmenden Schreibstil, der einen vollkommen abtauchen lässt in die Geschichte. Ich hatte das Gefühl, neben den Figuren zu stehen, als sie den Laden renoviert haben. Ich habe mich gefühlt, als könnte ich nach dem nächsten Handgriff von Nina die Teigschüssel ausschlecken, als sie ihre Eclairs zubereitet hat. Und ich hab das Lebensgefühl der Pariserinnen gespürt, als die lebenserfahrene Maguerite aus ihrem Leben erzählt hat…

        Auch Nina war mir sehr sympathisch. Die Arme ist seit Teenagertagen in Sebastian verschossen gewesen und merkt in Paris, dass sich das trotz aller Anstrengungen auch über Jahre nicht geändert hat… Ich kenne solche Gefühle nur zu gut und konnte mich sehr gut in die junge Frau hineinversetzen.

        Mir hatte schon der zweite Band („Die kleine Bäckerei in Brooklyn“) sehr gut gefallen, aber ich muss zugeben, dass ich diesen dritten Teil noch besser fand, noch liebenswerter und noch romantischer. Und das, obwohl ich recht skeptisch war, da ich eigentlich überhaupt kein Paris-Fan bin und das „Getue“ um die Stadt oftmals reichlich übertrieben finde. Aber mit diesem Buch konnte mich Julie Caplin sowohl für die Stadt als auch für ihre süße Küche begeistern. Wer das schafft, hat definitiv 5 Sterne verdient!

        Und ich freue mich jetzt schon seeeeeehr auf das gerade an-gekündigte 4. romantische Abenteuer – denn nächsten Sommer geht es im Rahmen der Romantic Escapes nach Island!

        Elke Z.

        Beiträge 11
        31.07.2019

          Ein schönes Buch, leicht zu lesen.
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          Eine Liebesgeschichte zum Wohlfühlen, die mit viel Flair daherkommt und mit kalorienreichen Backwaren und Schokolade verlockt

          sommerlese

          Beiträge 82
          27.07.2019

            Der Roman "Die kleine Patisserie in Paris" ist Julie Caplins dritter Band aus der Reihe "Romantic Escapes", die im Rowohlt Verlag erscheint.

            Nina ist das Nesthäkchen einer liebenswerten Familie, allerdings bringen sie ihre vier Brüder dazu, sich ständig bevormundet zu fühlen. Sie ergreift daher ihre Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und nimmt einen Job in Paris an. Sie soll Sebastian, der Freund ihres Bruders Nick und Inhaber einer bekannten Patisserie in der Nähe von Sacré-Cœur, wegen eines Beinbruchs helfen. Nina liebt es zu backen und sie möchte bei dieser Gelegenheit nicht nur Sebastian wiedersehen, sondern auch ihre Backkünste erweitern. Doch Sebastian ist ihr gegenüber ziemlich nörgelig und macht ihr das Leben schwer.

            Endlich bietet sich für die fast 30jährige Nina die Chance ihres Lebens, um aus ihrer familiären Nesthäkchen-Situation herauszukommen. Sie reist nach Paris und hat nun die Aufgabe, Sebastian für einen Patisseriekurs in einem kleinen, verlotterten Cafe die notwendigen Zutaten einzukaufen und die Küche zu besorgen. Auch wenn es einige Schwierigkeiten gibt, so schafft Nina ihre Aufgaben und findet sogar neue Freunde, den granti8gen Kellner Marcel und den Dauergast des Cafes, Marguerite. Von ihnen erfährt sie aus den glanzvollen Zeiten des Cafés und alle sind entsetzt, als sie hören, dass Sebastian das Café in ein Bistro umwandeln will und dazu die nostalgische Einrichtung erneuern will. Auch Maddie, Peter und Jane, ihre Kollegen beim Konditor-Lehrgang, können Sebastians Vorhaben nicht verstehen.

            Nina gelingt es, das Café mithilfe ihrer Freunde wieder in einen gemütlichen Ort zu verwandeln, davon ahnt Sebastian allerdings nichts. Nebenbei flammen Ninas alte Gefühle für Sebastian wieder auf und das macht ihr ganz schön zu schaffen.

            Dieser Roman klingt inhaltlich nach einer etwas schmalzigen Geschichte. Doch dank des einfühlsamen und flotten Erzählstils und der liebenswert dargestellten Figuren mitsamt des zauberhaften Flairs inmitten von Macarons, Madelaines und anderen schmackhaften französischen Backwaren, ist man in der Geschichte gefangen und möchte unbedingt sehen, wie die Liebesgeschichte und die Geschichte des Cafés ausgeht.

            Es ist eine Wohlfühlstory mit französischem Flair, der Appetit auf Backwaren steigt beim Lesen und man wünscht sich an den Ort des Geschehens, um dort die Figuren zu treffen und die Köstlichkeiten selbst zu probieren.

            Mir haben die sympathischen Figuren, der einnehmende Lokalkolorit gefallen und die schöne Ausgestaltung des Cafés. Weil sich die Geschichte ein wenig in die Länge zieht, vergebe ich 4 von 5 Sternen.



            Eine Liebesgeschichte zum Wohlfühlen, die mit viel Flair daherkommt und mit kalorienreichen Backwaren und Schokolade verlockt.