Juliet Ashton

Ein letzter Brief von dir

Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis.
Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Simon ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot.
Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre.
Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie die Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …


Autorenbild Foto von Juliet Ashton

Der  Autor

Juliet Ashton stammt aus Irland und lebt heute mit ihrer Familie in London. Sie hat bereits zahlreiche Romane unter ihrem Klarnamen veröffentlicht.


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Rezensionen

Viola

Beiträge 12
07.08.2017

Interessantes Debüt

Obwohl ich mehr der Kirmileser bin, lese ich ab und zu auch immer wieder gerne andere Genres "Ein letzer Brief von Dir" ist ein Debütroman, das hat es umso spannender für mich gemacht.

Obwohl die Gechichte sehr berührend ist, triftet der Roman dennoch nie zu sehr ins Kitschige ab.

Orla erhält gerade eine Valentinskarte von ihrem Freund Sim und hoft, dass dies der ersehnte Heiratsantrag ist. Im gleichen Moment aber ruft Sims Agent an, um ihr mitzuteilen, dass Sim ganz plötzlich verstorben ist. Voller Verzweiflung hält Orla an der Karte fest und liest sie nicht. Sie trägt sie herum und spricht auch mit ihr. Die Karte ist ihr Halt in der Trauer....

Ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe. Ein guter Schreib- und Erzählstil, der Lust auf weitere Bücher der Autorin Juliet Ashton macht. Liebe, Spannung, Trauer - quasi das ganze Leben in einem Buch. Was will man mehr?

engi

Beiträge 14
09.12.2019

    Das Buch fängt vielversprechend an. Die Abschnitte wechseln zwischen Orlas jetzigem Leben und den Tagebucheinträgen ihres verstorbenen Freundes Sim. Als Leser leidet man mit Orla, die fest davon überzeugt ist, dass die Karte einen Heiratsantrag enthält. Immer mehr beginnt man aber auch Sim zu verachten für seine teilweise gemeinen Bemerkungen über Orla. Mit der Zeit ist man sich sicher, dass Orla sich da nur in eine Fantasie hineingesteigert hat, die im wahren Leben keine Chance hat. Doch sie gibt nicht auf, will endlich Licht ins Dunkel bringen, in dem sie sich wie durch dunkle Mächte angetrieben auf die Suche nach Sims verschollenerem Tagebuch macht. An sich eine nette Idee, doch durch die eigenwillige Umsetzung der Autorin begann mir Orla immer mehr auf den Wecker zu gehen bis ich schließlich am Ende froh war, das Buch beendet zu haben. Bei der Stange gehalten haben mich der flotte Schreibstil und die ein oder andere nette Passage. Ein weiteres Buch der Autorin werde ich aber nicht in die Hand nehmen.

    Bambisusuu

    Beiträge 30
    27.10.2019

      Der Roman "Ein letzter Brief von dir" ist von der Autorin Juliet Ashton geschrieben worden und hat mich mit dem wunderschönen Cover auf Anhieb angesprochen. Die Meinungen sind im Zwiespalt und auch ich kann mich nicht wirklich entscheiden.


      Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Simon ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot. Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie die Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …

      Eine tolle Idee hat sich die Autorin einfallen lassen. Der Einstieg ist leicht und lässt mitfiebern. Schnell ist man als Leser mit dem Geschehen überrumpelt und nach wenigen Seiten ist bereits der Klappentext abgehandelt. So habe ich mir als Leser den weiteren, rasanten Lauf erhofft. Was leider nicht immer so anhielt.

      Die Tagbuch-Einträge lassen mehr über die Charaktere erfahren und besonders über die Gefühle und Gedanken. Außerdem erhält man dadurch einen tollen Einblick in die Vergangenheit. Es wirkt authentisch und tiefgründig.

      Nur hielt dieses Lese-Erlebnis nicht lange an. Im Laufe der Handlung war die Geschichte zu erwarten und zu oberflächlich. Mitfiebern konnte ich daher nicht so. Der Bezug zu Orla ist mir ebenfalls nicht leicht gefallen, wodurch ich mich irgendwann eher abseits der Geschehnisse gesehen habe. Auch ihre Handlungen waren für mich unverständlich.


      Obwohl die Idee des Romans klasse und beeindruckend war, konnte mich das Buch nicht bis zum Schluss überzeugen. Trotzdem lese ich gerne mal wieder etwas von der Autorin!

      bri

      Beiträge 51
      18.01.2019

        Das Buch ist nicht schlecht, aber teilweise sehr, sehr langatmig und unsortiert. Die Geschichte als solches sehr schön und das Ende nicht unbedingt absehbar.
        Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und man hätte das in 100 Seiten weniger packen können, dann hätte man noch mehr Freude am Lesen gehabt.
        Das Cover ist sehr schön, aber leider nur 3 Sterne - es gibt bessere Bücher !

        Dori5638

        Beiträge 33
        07.12.2018

          Ziemlich überraschend ziemlich böse und eigentlich nur ziemlich ziemlich witzig:-) ein Buch, das man nicht vergisst mit ein paar kleinen Macken aber das kann im Auge des Lesers liegen. Unbedingt ein Buch, das man lesen sollte.

          sChiLdKroEte

          Beiträge 11
          eine Antwort 29.05.2018

            Orlas Freund Simon befindet sich beruflich in London. Als sie am Valentinstag Post von ihm erhält, ist sie überzeugt davon, den lang ersehnten Heiratsantrag zu bekommen. Bevor sie den Brief jedoch öffnen kann, erhält sie die schreckliche Nachricht, dass Simon auf der Straße zusammengebrochen und tot sei. Orlas Welt bricht zusammen. Wie soll ihr Leben ohne Sim weitergehen? Orla reist nach London, um die Wohnung ihrer großen Liebe auszuräumen und mehr über seine letzten Tage zu erfahren. Dort wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund gekannt hat.

            Der Klappentext klang sehr vielversprechend. Er versprach eine emotionale Geschichte. Ich war sehr gespannt darauf.
            Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass ich zur Protagonistin Orla keine Verbindung aufbauen konnte. Sie erfährt, dass ihre große Liebe gestorben ist, aber ihre Trauer war für mich zu keinem Zeitpunkt spürbar. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und stellenweise war ich einfach nur genervt von ihr. Ich bin während des gesamten Handlungsverlaufs nicht mit ihr warm geworden. Das hat das Lesevergnügen natürlich stark beeinträchtigt. Das Einzige, was mich die ganze Zeit zum Weiterlesen animiert hat, war, dass ich wissen wollte, was in der Karte steht, die Sim Orla am Valentinstag schickte und die sie ewig nicht öffnete.

            Der Schreib- und Erzählstil von Juilet Ashton war ganz ok. Die Handlung ist flüssig geschrieben und lässt sich flott lesen. Allerdings waren die Charaktere allesamt etwas flach dargestellt. Einzig Sims Vermieterin Maude war ein kleiner Lichtblick. Die Autorin hat es nicht geschafft mir die Protagonistin näher zu bringen und ihre Gefühle zu transportieren.

            Anhand des Klappentextes hatte ich, wie oben schon erwähnt, eine emotionale, berührende Geschichte erwartet. Diese suchte ich leider vergeblich. Die Geschichte war stellenweise langatmig und plätscherte über weite Strecken so vor sich hin. Emotionen kamen bei mir nicht an. Zwischendrin war ich immer wieder kurz davor das Buch abzubrechen. Dies wird wohl mein erstes und vermutlich auch letztes Buch von Juliet Ashton gewesen sein.

            • tinel72

              Beiträge: 25
              10.02.2019

              Danke, besser hätte ich es nicht beschreiben können! Ich hab auch nur weitergelesen weil ich wissen wollte was in der Karte steht.....

            Steffi26.

            Beiträge 31
            10.05.2018

              Das Buch beginnt dramatisch und nimmt den Leser direkt mit. Jedoch haben mich die ,,Verschwörungen" eher irritiert, weshalb mir diese Geschichte nicht durchgehend gefallen hat. Dies ist aber Geschmackssache und wird von anderen Lesergruppen vielleicht sogar positiv bewertet.

              Das Cover ist wunderschön und passt gut ins Bücherregal. Auch die Personen sind detailiert beschrieben und ermöglichen ein Mitfühlen.

              Jani

              Beiträge 24
              22.04.2018

                Orla erhält am Valentinstag, wie jedes Jahr ein Karte von ihrem Freund Sim.
                Genau zum Zeitpunkt als die Karte ankommt erreicht sie ein Anruf aus London, dass Sim auf offener Straße zusammengebrochen und gestorben ist.

                Hier bricht für Orla zunächst ihre Welt in tausend Stücke. Unfähig den vermeintlichen Heiratsantrag in der Karte zu lesen, davon geht sie nämlich stark aus, trägt sie diese für die nächsten Woche immer mit sich herum und geht sogar so weit mit der Karte Gespräche zu führen.

                Sie begibt sich nach London um dort seine Wohnung auszuräumen und nach seinem Tagebuch zu suchen. Jedoch ist dieses unauffindbar.
                Auch in mehreren Gesprächen mit Reece, dem Agenten von Sim (er ist aufstrebender Schauspieler) kommt sie dem ganzen nicht wirklich näher.

                Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Details ans Tageslicht, diese oft nur durch die kurzen Einblicke in Sim´s Tagebuch nach jedem Kapitel.

                So ist das Buch zweigeteilt aufgebaut, einmal Orla´s Sicht und danach ein kleiner Eintrag von Sim.

                So verdichtet sich schnell das Gefühl, dass in der Karte kein Heiratsantrag zu finden sein wird. Irgendwann ist Orla so weit und liest die Karte dennoch.
                Und es kommt wie es kommen muss, kein Heiratsantrag sonder der Wunsch nach Trennung von Sim´s Seite.
                Ich dachte mir, nein das kann doch nicht sein, da steckt doch was anderes dahinter. Und so ging es auch Orla, lange Zeit wollte sie es nicht wahrhaben, wurde zur Stalkerin bei der vermeintlichen Affäre ihres (Ex)-Freundes.
                Und so verstrickt sie sich so sehr in ihrem Leben, dass sie irgendwann fast daran zerbricht. Als dann die Beziehung zu Ihrem neuen Freund daran zu Grunde geht, erkennt Orla, dass sie etwas ändern muss.
                So findet sie am Ende die Wahrheit heraus und schafft es zudem ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Happy End - offen?!

                Ich hätte mich beim Ende noch gefreut etwas mehr über Marek und Orla zu erfahren, aber vielleicht kommt hierzu ja noch ein eigenes Buch :)
                Andererseits ist ein offenes Ende manchmal besser, als zu viele Fortsetzungen.

                Für mich war es ein tolles Buch, welches den Weg von einem Schicksalsschlag zurück ins Leben und zu einer neuen Liebe zeigt.

                Vom Vergeben und Verzeihen um sein eigenes Glück wieder zu finden.

                buchverschlingen

                Beiträge 30
                05.11.2017

                  Was habe ich geheult!

                  So traurig wie das Buch startet bleibt es zum Glück nicht. Dennoch fand ich die Liebe zwischen Orla und Sim als etwas besonderes und konnte gut mit ihr in ihre Trauer abtauchen.

                  Das Buch hält einige überraschende Wendungen parat und einige tolle Charaktere. So fand ich Maude als überaus herzliche Frau und habe sie direkt in mein Herz geschlossen.

                  Der Brief macht natürlich neugierig und man will unbedingt wissen, was denn nun Sim geschrieben hat.

                  Dieses Buch war mein erstes Buch von Juliet Ashton, aber sicher nicht mein letztes

                  Myke

                  Beiträge 5
                  05.10.2017

                    Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber die zahlreichen, teils ausführlichen Rezensionen machen mich neugierig. Da möchte ich mir meine Meinung bilden. Danke, somit habe ich wieder eine Leseanregung erhalten.

                    JaNein

                    Beiträge 20
                    09.09.2017

                      Ein letzter Brief von dir...

                      Ein sehr schön und ausführlich geschriebener Roman,der nicht durchweg nur positiv ist.

                      Orla ist besessen davon das Sim sie heiraten möchte.
                      Bis zu diesem Valentinstag, der ihr Leben verändert...


                      Die Geschichte zeigt das im Leben nicht immer alles nach Plan läuft, das man den Mut besitzen muss neue Wege zu gehen und sich von altem einfach trennen sollte wenn es soweit ist.

                      Wie verrückt sucht sie nach seinem verfluchten Tagebuch in der Hoffnung dort antworten auf all ihre Fragen zu erhalten. Ihr Leben gerät komplett aus der Bahn und sie lässt sogar ihre geliebten Schulkinder dafür zurück.

                      Die Wahrheit ist nicht immer einfach, das stellt Orla schnell fest, nachdem sie sich so sehr an diese eine letzte Karte klammert. Mit ihr spricht, weint uns sie immer bei sich trägt.

                      Zum Glück hat sie Maude,eine nicht ganz alltägliche alte Frau die ihr zur Seite steht und sie nicht alleine lässt, nachdem Orla in London angekommen ist.


                      An sich ein sehr schönes Buch das teilweise zum nachdenken anregt. Zum Ende hin ein wenig schwammig und langatmig !!!

                      Trotzdem lohnt es sich, sich die Zeit zu nehmen um in die Geschichte von Orla,Sim,Reece,Juno,Maude und Marek einzutauchen.

                      Minchens_buecherwelt

                      Beiträge 5
                      06.06.2017

                        Es ist eine schöne Geschichte, allerdings zieht sie sich sehr hin. Bei mir gehörte einiges dazu und ich habe mich teilweise selbst überreden müssen weiter zu lesen.
                        Zur Geschichte: Sie denkt, ihr Freund möchte ihr einen Heiratsantrag im Brief machen, es kommt aber alles ganz anders als man denkt. Ein hin und her, was man auch um 100 Seiten hätte kürzen können.

                        Elisa

                        Beiträge 32
                        17.03.2017

                          Richtig überzeugt hat mich dieses Buch nicht. Die Figuren sind für mich nicht recht fassbar und gerade im ersten Drittel war ich mehrfach in Versuchung, das Buch wegzulegen. Die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt. Ich hatte ständig das Gefühl von "Das kennst Du schon!". Besser geworden ist es erst, als deutlich wurde, dass hinter der oberflächlichen Geschichte mehr steckt. Ab da hat es sich gelohnt weiter zu lesen, wenn man schon so weit gekommen ist.
                          Gut gefallen hat mir die überraschende Auflösung. Allerdings hatte ich bereits vorher eine Vermutung in diese Richtung. Pluspunkte gibt es auch für den verwegenen neuen Freund, die liebenswerte Maude und natürlich die Buchhandlung als Setting. Insgesamt also ganz nett, aber leider kein Buch, dass ich meinen Freunden weiter empfehlen würde.

                          Katiii_liest_gern

                          Beiträge 45
                          2 Antworten 06.02.2017

                            "Ein letzter Brief von dir", ist der Debütroman von Juliet Ashton.
                            Verglichen wird sie aber bereits mit Cecelia Ahern, denn es heißt, deren Fans werden mit Sicherheit auch von diesem Buch begeistert sein.
                            Da ich alle Romane von Ahern gelesen habe, war ich natürlich gespannt.

                            Der Plot hörte sich für mich schon mal sehr interessant an und ich war gespannt, was die insgesamt 458 Seiten zu erzählen haben...

                            Jetzt kann ich sagen, das das Buch sehr sehr viele verschiedene Facetten bereit hält. Natürlich steht die Trauerarbeit und der Verlust eines geliebten Menschen im Vordergrund. Doch dies ist kein Roman zur Trauerbewältigung, denn es hält sich alles in einem gesunden Rahmen, soviel darf verraten werden. Die Autorin schafft es, das die Hauptprotagonistin Orla Cassidy- und eigentlich alle anderen Figuren auch - sehr authentisch wirkt. Man kann mit ihr trauern, ihren Verlust spüren und man möchte sie gerne in den Arm nehmen. Allerdings möchte man sie auch ab und an mal schütteln, weil sie sich manchmal doch sehr eigen benimmt. Doch gerade das macht die Figur noch sympathischer und menschlicher.

                            Weitere Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit sich selbst - wer und was bin ich, wenn plötzlich meine "zweite Hälfte", die Liebe meines Lebens fehlt?
                            Der Versuch sein Leben neu zu gestalten. Alleine.
                            Was wird sein, wenn all deine Pläne und Träume plötzlich zerplatzen wie eine Seifenblase? Zweifel, Wut und Ängste an dir nagen? Wenn du alles auf Neustart setzen musst, während sich das Schicksal ins Fäustchen lacht?
                            Und was ist, wenn alles anders ist, als es scheint? Wenn du alles in Frage stellen musst?

                            Die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen und schon nach einigen Kapiteln war man mitten in der Geschichte. Der Schreibstil war sehr locker und angenehm, ja, einfach authentisch.

                            Die Figuren haben mir allesamt sehr gut gefallen. Es waren wieder einige dabei, an die man sich auch noch nach vielen anderen Büchern noch erinnern wird, weil sie einen prägenden Eindruck hinterlassen haben. Das mag ich sehr.

                            Spannend war es auch. Denn es machte einfach Spaß, Orla's Leben eine Weile begleiten zu dürfen.
                            Und eines kann ich noch verraten: der Roman hält einige unerwartete Überraschungen bereit. Gut, mit einigen Wendungen hatte ich bereits gerechnet, trotzdem blieb es bis zum Ende spannend und die Geschichte war durchweg einfach wunderbar. Traurig, witzig, einfühlsam, überraschend, aber vor allem mit ganz viel Herz!

                            Nun noch die Frage, ob der Vergleich mit Cecelia Ahern gerechtfertigt ist?
                            Die Romane von Ahern finde ich persönlich immer sehr schön und auch sehr magisch, besonders die früheren Werke. Als eigentlicher Thriller & Horrorfan, finde ich solche Bücher immer sehr gut zum "runter kommen".

                            Dieser Roman hier war in meinen Augen einfach authentischer und in einigen Teilen auch mehr nachzuvollziehen.
                            Vergleiche finde ich sowieso immer recht doof, jeder ist und schreibt einzigartig. Doch ja, Fans von Cecelia Ahern, werden mit diesem Buch sicher ganz glücklich und zufrieden sein!

                            Fazit:

                            Ein berührender, nachdenklich stimmender Roman, der einige Fragen über das Leben und an die eigene Person aufwirft. Der zeigt, das das Leben und das Schicksal einfach nicht planbar ist. Man aber einfach der Person die man liebt sagen sollte, was man fühlt und denkt. Am besten so oft und ehrlich wie es geht. Denn wie schnell kann alles vorbei sein und soviel ungesagtes, so viele Fragen bleiben offen und für immer ungehört...

                            Sehr schön und wunderbar emotional erzählt.
                            Absolut lesenswert!

                            • Blümchen

                              Beiträge: 47
                              22.09.2017

                              Danke für die Rezesion
                              Ich kann mich deinem Fazit nur anschließen...
                              Eigentlich lese ich nicht so gerne "traurige" Bücher aber dieses hat mich (vom Cover und Klappentext) total angesprochen so das ich es haben MUSSTE.
                              Aber das Leben ist nicht planbar und man sollte offen und ehrlich über seine Gefühle sprechen und es auch den Personen mitteilen

                            • AnneMF

                              Beiträge: 39
                              08.02.2017

                              Habe selten eine so gute und ausführliche Rezensiong elesen, das macht mich sehr neugierig auf das Buch und wie Orla ihr Leben meistert.

                            Jako

                            Beiträge 43
                            29.11.2016

                              Leider kein Buch das in meinem Bücherregal einen Platz findet.
                              Die Autorin hat es nicht geschafft, mit mitzureißen.
                              Es ist zu langwierig geschrieben, keine Spannung und man findet schwer rein.
                              Die Protaganistin war mir unsympathisch und nicht authentisch, auch die anderen Figuren sind nicht realistisch.
                              Der Klappentext war das beste an diesem Buch.

                              Anne687

                              Beiträge 20
                              22.11.2016

                                Die tragische Liebesgeschichte von Orla und Sim hat mich nicht gerade umgehauen. Es hat sehr lange gedauert mich in die Geschichte einzufinden und auch dann fand ich die Geschichte eher lasch und hatte Schwierigkeiten das Buch zu Ende zu lesen...

                                Sabine aus Ö

                                Beiträge 20
                                31.10.2016

                                  Ich muss ganz ehrlich sagen - an Cecilia Ahern, mit der das Buch oft verglichen wird, kam das Buch nicht heran, aber es war trotzdem nicht schlecht.

                                  Über die Geschichte selbst muss ich ja nichts mehr schreiben, das haben ja schon viele andere erledigt ;)

                                  Von meinem persönlich Eindruck her fehlte mir ein wenig das Leben in der Geschichte. Orla hat es nicht geschafft, sich so richtig in mein Herz einzuschmeicheln, auch nicht die anderen Figuren. Obwohl das Thema natürlich ein trauriges ist, wenn unerwartet der Partner stirbt, und obwohl Orlas Gefühslwelt Höhen und Tiefen erlebt, konnte ich mich nicht so richtig einleben.

                                  Für einen Debütroman ist es allerdings wirklich sehr gut, Juliet Ashton hat auf jeden Fall das Talent als Schriftstellerin, die Geschichte ist schlüssig und flüssig erzählt.

                                  Bibilotta

                                  Beiträge 8
                                  21.10.2016

                                    Die Geschichte um Orla ist eine verrückte, emotionale, rührende und nervenzerreisende Sache. Ich habe Orla als eine sehr sympathische, aber durchaus auch naive und leichtgläubige Person empfunden. Was die Liebe zu Sim angeht, hatte sie wohl lange Zeit die rosarote Brille auf und versäumt diese auch mal abzunehmen. Selbst nach seinem Tod lies sie nicht schlechtes an ihm, sondern suchte die Fehler eher bei anderen. Seinen Wunsch, gemeinsam in London zu leben hat sie immer abgelehnt und ihn alleine gehen lassen, damit er seine Karriere nachgehen kann. Als dann die Nachricht von seinem Tod kam, am Valentinstag, ist sie zusammen mit seinem letzten Brief, nach London gereist, um sich ein letztes Bild von ihm in London zu machen. Sein Tagebuch wollte sie finden, was sicher irgendwo in seiner Wohnung lag, doch es kam alles anders als gedacht.

                                    Länger als geplant blieb sie in London und hat dort eine Menge interessanter und toller Menschen kennengelernt, hat aber auch viele Dinge erfahren müssen, die sie so bisher nicht wahrhaben wollte … und die WAHRE LIEBE hätte sie doch glatt übersehen …

                                    Mehr will ich dazu eigentlich gar nicht verraten, war vielleicht sowieso schon zuviel. Aber eins kann ich sagen. Der Ablauf dieser etwas chaotischen, irren, emotionalen und traurigen Geschichte hat mir sehr gefallen. Ich war nicht zu 100 % überzeugt, aber zu 90 %. Und ich finde, dass es eine gelungen Lektüre ist mit viel Abwechslung, mit viel Emotionen, mit viel interessanten Passagen. Eine lockere aber auch tiefgründige Geschichte … denn manchmal ist alles mehr Schein als Sein
                                    Mein Fazit:

                                    Wer auf außergewöhnliche, fantastische und aufregende Charaktere treffen möchte, der sollte sich unbedingt diese Buch hier schnappen Es ist eine sehr unterhaltsame Geschichte (ich musste einige Male herzhaft Lachen), ein Buch über Freundschaft, die wirklich Gold wert ist, eine Geschichte über Trauer und Liebe und die Bereitschaft, irgendwann doch mal über den eigenen Schatten zu springen.

                                    Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil sofort in den Bann gezogen und hat es geschafft mich immer wieder zu überraschen, wenn die Geschichte eine andere Wendung nahm, als ich gedacht hatte.
                                    Meine Bewertung:

                                    Eine lockere, amüsante und auch traurige und aufregende Geschichte, die mich berührt und mitgerissen hat …

                                    Lesefeuer

                                    Beiträge 25
                                    18.10.2016

                                      „Ein letzter Brief von dir“ ist ein Roman von Juliet Ashton und erschien 2014 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

                                      Die Irin, Orla, erwartet von ihrem Freund Sim schon lange einen Heiratsantrag. Dieser ist aus beruflichen Gründen nach London gezogen. Am Valentinstag erhält sie einen großen Umschlag und rechnet fest damit, dass das der langersehnte Heiratsantrag ist. Doch wenige Minuten bevor der Postbote den Brief brachte, erhielt sie einen Anruf aus London. Sim ist tot. Sie lebt monatelang mit dem Brief und öffnet ihn nicht. Sie reist nach London um Sims Wohnung zu räumen. Sein Tagebuch ist wie vom Erdboden verschluckt und so begibt sie sich auf die Suche. Außerdem möchte Sims bester Freund unter allen Umständen verhindern, dass Orla den Brief öffnet. Als sie es dennoch tut, versteht sie die Welt nicht mehr.

                                      Meine Meinung:
                                      Das Buch hat fast 500 Seiten, aber es hat sich gut „weggelesen“. Ich mochte die Geschichte sehr und die Idee, die dahinter steckt. Vielleicht war ich teilweise auch blauäugig aber ich konnte viele Dinge einfach nicht vorhersagen oder hatte mir einen anderen Ausgang dafür ausgemalt. Somit hat es die Schriftstellerin aber mehrmals geschafft mich zu überraschen. Die Protagonisten im Buch gefielen mir. Orla tat mir teilweise wirklich leid und ich wollte nicht in ihrer Haut stecken. Trotz des Endes konnte ich keinerlei Sympathie mit Sim aufbauen. Er wäre sicher kein Mensch gewesen, in den ich mich verliebt hätte. Aber ich denke, da hat die Autorin die Schattenseiten des Berühmtseins gut dargelegt. Die neue Liebesgeschichte um Orla fand ich toll aber unerwartet. Anfangs bin ich fest davon ausgegangen, dass sie anders enden wird. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist allerdings vorhanden: Ich mochte die Auszüge aus Briefen und Sims Tagebucheinträgen sehr – bin aber in den Daten oftmals durcheinander gekommen, gerade zum Beginn des Buches, sodass ich öfters nochmal auf die erste Seite blättern musste und schauen musste, war das jetzt lange oder kurz vor seinem Tod.


                                      Das Cover finde ich ansprechend. Ich kann den Big-Ben auf dem Buch erkennen und das zieht bei mir immer. Schön finde ich, dass das Cover farblich so einfach gehalten ist, trotzdem sind viele kleine Details erkennbar, die dem Buch absolut entsprechen. Dass der Name der Autorin auf einem Brief gedruckt ist, finde ich klasse. Die Grundbausteine des Buches sind so dargelegt.

                                      Juliet Ashton stammt aus Irland und lebt mit ihrer Familie in London. Das Buch „Ein letzter Brief von dir“ ist ihr erster Roman.

                                      Fazit: 4 Sterne

                                      sabine_slotosch

                                      1 Beitrag
                                      09.01.2015

                                        wundervoll und herzzerreißend

                                        Orla bekommt am Valentinstag einen Brief Ihres Verlobten. Bevor sie die Karte öffnen kann, bekommt sie einen Anruf: Ihr Freund Simon ist auf der Straße zusammengebrochen und TOT! Sie reist nach London um in der Wohnung von Simon zu wohnen und hadert mit sich - den Brief zu öffnen, von dem sie denkt es sei ein Heiratsantrag! Sie leidet und trauert. Orla bleibt in London um zu wissen, wie ihr Freund gelebt hat, wie sein Leben war, dass sie hätte eigentlich mit ihm teilen sollen. Und als sie endlich bereit ist den "Brief" zu öffnen, ist hat sie sich bereits verändert. Es kommt anders, als Orla dachte und trotzdem wird es gut! Ein Buch "aus dem Leben gegriffen". Man leidet mit Orla, spürt ihre Verzweiflung und möchte gar nicht aufhören zu lesen. Ein tolles Buch!

                                        sherry_lynn

                                        Beiträge 3
                                        04.08.2014

                                          Alles was blieb ist eine Karte ...

                                          Titel, Cover und Kurztext klangen schon sehr interessant.

                                          Alles beginnt mit einer Valentinskarte die zeitgleich mit einer schlimmer telefonischen Nachricht kommt. Orla`s große Liebe Sim ist tot. Sie ist verzweifelt und wagt nicht die letzten Zeilen ihres Schatzes zu lesen. Sie ist sich ja auch über dessen Inhalt sehr sicher. Um auf ihre Art von Sim Abschied zu nehmen, reist sie nach London um auf seinen Spuren zu wandeln. Aus einem Kurztrip werden Wochen, Monate und mit jeden Tag erfährt sie wer eigentlich Sim wirklich war. Doch eigentlich sollte ihr Leben weiter gehen und sie lernt Marek kennen, doch Sim beherrscht noch ihr Herz und auch ihren Kopf. Die Geschichte ist schön, doch an manchen Stellen hatte ich den Eindruck das Orla sehr naiv ist und der Wahrheit nicht ins Auge sehen will. Ein lesenswerter Roman der eine tolle Grundidee hat.

                                          Bettina Rühmers

                                          Beiträge 5
                                          11.06.2014

                                            Ich habe mehr erwartet

                                            Klappentext :
                                            Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis.
                                            Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot.
                                            Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre.
                                            Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden.
                                            Zum Inhalt:
                                            Die bodenständige Grundschullehrerin Orla aus Irland erhält von ihrem Freund Sim überraschend eine Valentinskarte aus London. Doch, noch bevor sie die Karte öffnen kann, bekommt sie einen Anruf von Reece, dem Agenten und besten Freund von Sim. Reece teilt ihr mit, dass Sim auf der Straße zusammen gebrochen und gestorben sei. Orla kann es nicht fassen. Sie lässt die Valentinskarte verschlossen, denn sie glaubt zu wissen, was in drin steht. Sie glaubt fest daran, dass es ein Heiratsantrag ist. Einige Tage später reist Orla nach London, um sich um Sims Wohnungsauflösung zu kümmern und das Tagebuch von ihrem Freund zu suchen. Orla will alles so schnell wie möglich hinter sich bringen und London wieder verlassen, denn sie ist absolut kein Fan von dieser viel zu großen und zu lauten Stadt. Doch das Tagebuch lässt sich einfach nicht finden. So vergeht die Zeit und aus ein paar Tagen wird eine Woche, aus einer Woche ein Monat … Orla lernt Sims Vermieterin kennen und lieben. Sie wird zu einer ihrer besten Freundinnen. Auch zu Reece entwickelt sich eine Freundschaft. Doch das engste Verhältnis hat sie zu ihrer Valentinskarte, die zu ihrem ständigen Begleiter wird. Auch Marek, den sie in London kennen lernt, kann sich nicht zwischen Orla und die Karte drängen. Die Karte ist ihr Sim-Ersatz. Reece kann sich nicht länger mit ansehen, wie Orla sich mit dieser Karte quält und vereinbart mit ihr ein Treffen, bei dem sie die Karte gemeinsam ungelesen verbrennen wollen. Doch Orla täuscht Reece und liest die Karte heimlich, was alles für Orla verändert. Die Karte verändert ihre Vergangenheit, die Gegenwart und ihre Zukunft…
                                            Meine Meinung:
                                            Tja, ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, wie ich diese Geschichte bewerten soll. Ich hatte auf jeden Fall sehr viel mehr erwartet. Das Cover, der Klappentext und die Schwärmereien in verschiedenen Buch Foren haben mich mehr erwarten lassen. Es war viele viele Kapitel so langweilig und zog sich furchtbar in die Länge. Es kamen keine Gefühle rüber. Es wurde geschrieben, dass Orla traurig ist, aber rüber kam es nicht. Es war alles so sachlich beschrieben. Ich würde sagen fade. Auch ihre Bekanntschaft zu Marek wird so gefühlslos beschrieben.
                                            Hinzu kommen die Zeitsprünge in der Geschichte. Ein Absatz geht zu Ende und der nächste beginnt mit wörtlicher Rede und der Leser ver-steht erstmals nicht worum es gerade geht. Es ist, als wenn Seiten fehlen würden. Seiten später erfährt der Leser, dass vom letzten Absatz bis zum Nächsten fünf Monate vergangen sind. Ich finde es unstrukturiert.
                                            Erst ab etwa Kapitel 14, nachdem Orla die Karte liest, nimmt die Ge-schichte eine nette Wende an. Ich habe bis Kapitel 14 drei Wochen für das Buch gebraucht, weil es mir keinen Spaß gemacht hat. Doch aufgeben wollte ich auch nicht. Ich muss sagen der Rest der Geschichte war dann doch fesselnd und ich habe die übrigen Kapitel (14?) an zwei Abenden gelesen.
                                            Mein Fazit:
                                            Für das wirklich schöne Cover und den Rest (ab Kapitel 14) der Ge-schichte gibt es drei von fünf Lesesterne von mir!

                                            Ina Vainohullu

                                            Beiträge 2
                                            05.03.2014

                                              Ein letzter Brief von Dir

                                              Als Orla am Valentinstag in ihrem irischen Heimatörtchen erwacht, rechnet sie fest damit, das sie heute den langersehnten Heiratsantrag ihres Freundes Sim, der zur Zeit als Schauspieler in London lebt, bekommt. Sie rechnet jedoch nicht damit, das sie genau in dem Moment, in dem sie seine Karte in Empfang nimmt, einen Anruf seines besten Freundes bekommt, der ihr leider mitteilen muss, das Sim auf der Straße zusammengebrochen und gestorben ist.
                                              Völlig aufgelöst reist sich nach London um seine Wohnung leerzuräumen und nach dem geheimnisvollen Tagebuch zu suchen, das Sim stets bei sich hatte. Mit im Gepäck: Die noch ungeöffnete Valentinskarte. Sie wird für Orla zum Anker, die Lehrerin klammert sich an das letzte Zeichen ihres Liebsten und es dauert lange bis sie endlich versteht, das sie nur leben kann, wenn sie endlich loslässt....

                                              Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da die einzelnen Symbole in der Geschichte ihren Platz finden und die Farbgebung ist für einen Roman, der mit dem Valentinstag beginnt, sehr gut gewählt.

                                              Auch wenn das Cover bei mir auf ganzer Linie punktet und ich London als Schauplatz wirklich toll finde, muss ich sagen das mich das Buch nicht fesseln konnte.

                                              Die Grundidee der Story ist nett, die Umsetzung jedoch leider nicht der Knaller.
                                              Zu viele Schwächen sorgen dafür das sich der Roman nicht unbedingt von anderen Büchern im Bereich Chick-Lit unterscheidet.
                                              Dies ist sehr schade, denn ich hatte hohe Erwartungen und die Hoffnung, das mir Juliet Ashton ein echtes Leseerlebnis beschert.

                                              In Orlas Gedanken dreht sich zunächst alles um Sim's Tod, was für mich noch nachvollziehbar war, schließlich hat sie gerade die Liebe ihres Lebens verloren. Als sie sich schließlich dazu durchringt nach London zu reisen, beginnen ihre Gedanken ein bisschen weiter zu kreisen. Und so versucht sie sich auf die Suche nach dem ominösen Tagebuch zu konzentrieren.
                                              So weit, so gut, doch kurz nach der Ankunft in London macht die Autorin einen Zeitsprung, der uns circa 5 Monate nach vorne katapultiert und jetzt blinken in meinem Kopf mit einmal ganz viele Fragezeichen. Denn obwohl Orla nicht gemeinsam mit Sim nach London ziehen wollte, bleibt sie plötzlich in der Stadt und das obwohl sie London gar nicht leiden kann. Auch das Tagebuch scheint mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten, einzig die Valentinskarte spielt noch eine große Rolle. Sie wird zum ständigen Begleiter und macht es dem attraktiven Marek, der plötzlich in Orlas Leben tritt, nicht gerade leicht, ihr näherzukommen.

                                              Es gibt einige Wendungen, die aber leider nicht immer glaubhaft sind. Juliet Ashton hat in der Problem-Kiste gewühlt und hat sich einfach zu viele Sorgen, Ängste und Krankheiten für ihre Protagonisten gegriffen, so das ich stellenweise schon wirklich genervt war.
                                              Denn statt sich auf das Drumherum zu konzentrieren, hätte ich mir etwas mehr Tiefe für ihre Charaktere gewünscht.
                                              Orla klammert sich an ihre Erinnerungen an Sim, dann dreht sich in ihrem Kopf alles um das Tagebuch und letztendlich wieder um Sim. Ich kann mich einfach nicht mit ihr anfreunden, da sie irgendwie keinen wirklichen Charakter besitzt. Ich kann nicht sagen: Sie ist humorvoll oder sie ist freundlich, etc. Sie ist von allem ein bisschen und das macht sie langweilig. Auch zu Marek finde ich keinen Zugang. Er sieht gut aus, ist gebildet, musste seine eigenen Verluste verarbeiten und auch wenn er versucht Orla aus ihrem Schneckenhaus zu locken, bleibt er ein fader Charakter.
                                              Einzig Buchhändlerin und Orlas Londoner Vermieterin Maude, die sich zu einer guten Freundin und Ratgeberin entwickelt hat es mir angetan und ich habe die alte Dame direkt in mein Herz geschlossen.

                                              Leider muss ich sagen, das mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht hat, da tröstet auch der flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin nicht.

                                              Fazit:
                                              Obwohl sich hinter der Geschichte eine gute Idee verbirgt, konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Blasse Charaktere und eine langatmige Handlung sorgen bei mir für große Enttäuschung.

                                              Monika58097

                                              1 Beitrag
                                              25.02.2014

                                                Ein zauberhafter Liebesroman!

                                                Juliet Ashton
                                                Ein letzter Brief von dir

                                                Es ist mal wieder Valentinstag, der Tag der Liebe. Orlas größter Wunsch ist es, dass ihr Freund Sim ihr endlich einen Heiratsantrag macht. Bevor sie jedoch seine Valentinskarte lesen kann, bekommt sie einen Anruf. Sim ist zusammengebrochen. Sim ist tot. Der schöne, lebenslustige Schauspieler einfach tot. Er war Orlas große Liebe. Ihre Welt bricht zusammen. Seine Karte liest sie nicht. Sie kann nicht. Stattdessen nimmt sie Sims Valentinskarte überall mit ihn, verehrt sie wie eine kostbare Besonderheit. Orla packt ihre Sachen. Sie fährt nach London. Sie will alles über Sims Leben dort wissen. Und sie will sein Tagebuch finden, doch es scheint verschwunden zu sein. Rührend steht Maude, Sims Vermieterin ihr bei. Obwohl ein großer Altersunterschied die beiden trennt, freunden sie sich an und stellen schon bald fest, dass sie mehr gemeinsam haben, als anfangs gedacht. Orla bleibt in London, baut sich ein neues Leben auf und dennoch ist Orla besessen davon, Sims Tagebuch zu finden. Daran ändert auch Marek nichts, den sie durch eine ihrer Schülerinnen kennenlernt und zu dem sie sich hingezogen fühlt. Und Orla muss erkennen, dass ihre verstorbene Liebe Sim ein ganz anderer war, als sie dachte.

                                                "Ein letzter Brief von dir" ist eine warmherzig erzählte Liebesgeschichte einer jungen Frau. Sie ist romantisch und gefühlvoll. Sie ist aber auch begleitet von Trauer und Hoffnung. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran, lässt hoffen und bangen und macht glücklich. Ein Roman, den ich unheimlich gerne gelesen habe.