Katrin Koppold

Hoffnung auf Kirschblüten

«Glaubst du eigentlich noch an die Liebe, Mia?»
Mia fährt nach Paris. Im Gepäck: ein gebrochenes Herz und ein Bolzenschneider. Sie möchte das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - aber an welcher? Als Mia dem geheimnisvollen Noah mit den traurigen Augen begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche recht bald zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.


Autorenbild Foto von Katrin Koppold

Die  Autorin

Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute wohnt sie mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München. Als E-Book-Autorin hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben.

Zur Frage-Aktion

BibliografieAnsehen


Rezensionen

seschat

Beiträge 14
18.10.2016

INHALT
Münchnerin Mia ist nach einem Autounfall mit Ex-Freund Rik wie ausgewechselt. Sie sucht ein neues Lebensziel und reist dazu nach Paris. Dort wohnt sie in einer lebensfrohen WG und lernt auf einem ihrer Sightseeing-Touren den geheimnisvollen Halbalgerier Noah kennen...

MEINUNG
Katrin Koppolds Sternschnuppen-Reihe verfolge ich seit dem ersten Band. "Hoffnung auf Kirschblüten" ist der Abschlussband.

Wie immer konnte mich Katrin Koppold mit ihrem emotionalen und zugleich sehr humorigen Erzählstil überzeugen. In diesem Band überwogen aber überraschenderweise die ernsten und nachdenklichen Töne, was ich mit Blick auf die vorherigen Bände als gelungene Abwechselung empfand.

Mia, die Hauptprotagonistin des 4. Buchs, ist in Paris auf einer Art Selbstfindungstrip und hinterfragt ihr bisheriges und zukünftiges Leben. Hierbei wurde ihre emotionale Ausnahmesituation sehr gut getroffen. Mal könnte sie die gesamte Welt küssen, dann verkriecht sich vor dieser - eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle.
Besonders Mias alte Liebe Rik und neue Liebe Noah setzen ihr zu und lassen sie lange schwanken. Diese Zerrissenheit fand ich sehr authentisch. Schön, dass sie immer, wenn nötig, einen Ansprechpartner hatte, vor allem ihre große Familie mit ihren charakterlich sehr unterschiedlichen Schwestern stand ihr bei. Hier wie auch in den vorangegangenen Geschichten wird Familienzusammenhalt groß geschrieben; ein unbezahlbarer Wert.

Handlungstechnisch gibt es nichts zu kritisieren, denn alles, was eine gute Liebesgeschichte braucht, ist vorhanden; gängige Klischees und viel Romantik inklusive. Der Handlungsort Paris - die Stadt der Liebe - könnte nicht besser gewählt sein. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm oder Sacré Coeur werden auch Insidertipps aufgesucht, die der Leser bei seinem nächsten Städtetrip unbedingt besuchen sollte.
Insgesamt empfand ich den letzten Band inhaltlich leider etwas schwächer als seine Vorgänger.

Das Cover ist wieder mal ein Traum. Die verschnörkelten, märchengleichen Einbände der Reihe sind hinreißend schön. Besonders die weibliche Leserschaft wird hier wohl zugreifen :-)

FAZIT
Leider der letzte Band dieser ungemein unterhaltsamen sowie locker-leichten Liebesroman-Reihe. Ich bin sehr gespannt, auf die zukünftigen Projekte dieser sympathischen Autorin.

hasi_rasi

Beiträge 25
02.11.2016

Nach einem Autounfall mit ihrem (Ex-)Freund Rik muss Mia feststellen muss, dass ihr Leben auch ohne sie prima weiter geht (ihr Laden läuft ohne sie besser als je zuvor, die anderen Mieter in ihrem Haus sind immer noch die Hölle und ihre Freunde haben sie anscheinend nicht vermisst). Bevor sie endgültig in tiefe Depressionen versinkt, fährt sie nach Paris. Dort will sie das Liebesschloss entfernen, welches sie einige Wochen zuvor mit Rik dort an irgendeiner Brücke befestigt hat. Dazu nimmt sie in ihrer Reisetasche sogar einen Bolzenschneider mit – getreu dem Motto: „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“.

Auf der Fahrt dahin, es ist der 4. Dezember, bekommt sie einen Barbarazweig geschenkt – es bringt Glück, wenn er am 24.12. blüht.



Ich fand den Einstieg gut und hatte auch keine Problem, die 4 Schwestern auseinander zu halten obwohl ich die Vorgängerbücher nicht kenne.

Ihre Familie ist echt knuffig (am besten gefällt mir die Szene, in der sie nachts im Gartenhaus den versteckten Kühlschrank leer futtern). Und auch die Protagonisten in Paris sind gut dargestellt: Nina, mit der sie nur langsam warm wird; Vincent, der völlig überdrehte Mitbewohner; Lou, die mit ihrem geschlechtsneutralen Vornamen für einige Überraschungen sorgt und natürlich Noah, der Undurchschaubare.

Mia selbst fand ich leider etwas zu nichtssagend und „wetterwendisch“.



Das Beste an dem Buch sind die wunderbaren Schilderungen von Paris, ich habe da sehr viele Ecken wiedererkannt bzw. entdeckt. Für die Nicht-Paris-Kenner wäre wahrscheinlich eine kleine Stadtkarte mit den wichtigsten von Mia besuchten Orten innen im Einband nicht schlecht.



„Hoffnung auf Kirschblüten“ ist eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, die Parisreise oder den Strand.

scarlett59

Beiträge 4
22.10.2016

Zum Inhalt:
Mia Baum hatte einen schweren Autounfall, bei dem ihr Freund Rik gefahren ist. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kommt sie zunächst bei ihrem Vater und seiner neuen Lebensgefährtin unter. Sie zieht sich zurück und möchte nicht über die Vorkommnisse reden. Auch ihren Schwestern gelingt es nicht, zu ihr durchzudringen. Sie flüchtet nach Paris, um Abstand zu finden. Sie kommt bei einer Freundin ihrer Schwester in Montmartre unter. Dort hat sich auch gerade der sehr unkonventionelle Vincent einquartiert, dem es zumindest zeitweise gelingt, sie aus ihrer Lethargie zu reißen. Dann lernt sie Noah kennen, der noch verschlossener ist als sie.

Meine Meinung:

Katrin Koppold schafft es, daß der Leser gleich von Beginn an mitten im Geschehen ist. Durch immer wieder kleine Hinweise / Andeutungen liest man Kapitel für Kapitel und Seite um Seite weiter, um zu erfahren, wie es mit Mia und ihrem Umfeld weitergeht.

Locker und leicht ist der Erzählstil; gespickt mit kleinen Lachern, romantischen Momenten und wunderbaren Schilderungen von Paris.

Die einzelnen Charaktere sind detailliert und klar beschrieben und durch ihre Macken und Eigenarten sehr prägnant. Auch wer die Familie Baum noch nicht aus den drei Vorgängerbüchern kennt (wie ich) kommt gut „mit ihnen klar“. Dieser vierte und wohl letzte Band um die Baum-Schwestern (Mia, Lilly, Fee und Helga) kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Es gab für mich nur zwei kleine Stellen, an denen auf die Vorgeschichte bezug genommen wurde. Dies hat aber keineswegs die Lesefreude getrübt.

Alles in Allem ein gelungener Liebesroman zum Schmunzeln!

Booky-72

Beiträge 26
19.10.2016

Einfach ist es mit der Liebe nicht. Das muss Mia in dieser Geschichte feststellen.

Mia versucht nach einem Autounfall, ihr Leben neu zu ordnen. Dazu gehört für sie auch, nach Paris zu reisen, um genau das Liebesschloss von einer Brücke zu entfernen, welches sie einst mit ihrem Exfreund dort angebracht hat. Die Liebe gibt es nicht mehr und das Ding muss weg. Wär ja so einfach, wenn sie noch wüsste, wo eben dieses Schloss hängt.

Eine verrückte Suche in Paris beginnt. Aber Paris wäre eben nicht die Stadt der Liebe, wenn Mia sie dort nicht auch wiederfinden könnte. Denn schon bald läuft ihr Noah über den Weg und – wer hätte es anders erwartet – sie verliebt sich in diesen geheimnisvollen Kerl, der so wenig von sich preisgibt.

Es könnte so einfach sein, wäre da nicht auch noch ihr Exfreund Rik, der sie nun doch zurück haben möchte und in Paris auftaucht.

Wie zu erwarten, Mia muss sich wohl zwischen den beiden entscheiden und das tut sie auch, sie macht es sich dabei nicht leicht. Hilfe erhält sie auch von einem Kirschblütenzweig, der zur rechten Zeit seine Blüten zeigt.

Toller Schreibstil, nette Protagonisten und hübsche Liebesgeschichte – 4 Sterne von mir.

Sonjas Bücherecke

Beiträge 21
18.10.2016

offnung auf Kirschblüten" von Karin Koppold ist der 4.Teil einer Buchreihe, in der die Baum-Schwestern Helga, Lilly, Fee und Mia eine Hauptrolle spielen. In dieser Geschichte entführt uns die Autorin nach Paris, in die Stadt der Liebe.

Die Protagonistin Mia erwacht nach einem schweren Autounfall aus dem Koma. Nichts ist mehr wie es wahr. Ihr Herz ist gebrochen, wurde sie doch von ihrem Freund Rik schwer enttäuscht. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus flüchtet sie aus München nach Paris. Hier findet sie bei einer Bekannten Unterschlupf. Sie ist aus einem ganz bestimmten Grund nach Paris - hier war sie vor ein paar Wochen noch mit ihrem Freund Rik und hat an einer der vielen Brücken ein Schloss befestigt als Zeichen ihrer Liebe. Dieses Schloss will Mia nun finden und wieder entfernen. Doch auf ihren Streifzügen durch die Stadt lernt sie am Grab von Heinrich Heine Noah kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich mehr als nur eine Freundschaft und plötzlich findet Mia Paris herrlich und das Lebens lebenswert. Doch dann kommt der Abschied. Hat die Beziehung zwischen Noah und Mia eine Chance?

Ich habe mich schon riesig auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wie auch die Vorgängerromane hat mich diese Geschichte sofort wieder gefesselt und in ihren Bann gezogen. Ich habe die Reise nach Paris genossen, eine traumhafte Stadt. Ich bin mit Mia durch die Gassen geschlendert und habe das Feuerwerk über Paris bewundert. Ich konnte Mia verstehen und auch Noah. Wer trifft schon spontan eine Entscheidung, die das ganze Leben verändert? Eine gefühlvolle und berührende Geschichte über die Liebe. Einfach herrlich!

Das Cover hat für mich schon soetwas wie Wiedererkennungswert. Ich finde es romantisch (mit dem Eiffelturm im Hintergrund und dem Pärchen). Man bekommt einfach Lust auf das Buch. Die Bücher können selbstverständlich unanhängig voneinander gelesen werden.

Ein absolutes Wohlfühl- und Gute-Laune-Buch für äußerst vergnüngliche Lesestunden. Gerne vergebe ich 5 Sterne. Freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

Susanne

Beiträge 19
22.02.2016

Stimmiger und sehr schöner vierter und zugleich letzter Band der Sternschnuppen-Reihe

„Hoffnung auf Kirschblüten“ ist der Abschlussband von Katrin Koppolds Sternschnuppen-Reihe. Hier geht es um die vierte der Baum-Schwestern, nämlich um Mia. Sie hat Kummer, denn ihr Freund Rik hat sie bitter enttäuscht. Spontan beschließt sie, nach Paris zu fahren, denn dort hängt an einer Brücke ein Liebesschloss, dass sie einige Zeit vorher zusammen mit Rik angebracht hat. Mia möchte es nun suchen und entfernen, um auch symbolisch mit ihrer Liebe abzuschließen.

In Paris lernt sie Noah kennen. Der faszinierende aber verschlossene Mann hat eine geheimnisvolle Aura um sich aufgebaut und lässt auch Mia nur zögerlich an sich heran. Vieles an seinen Reaktionen und Handlungen ist ihr rätselhaft, aber mit der Zeit freunden sie sich an, und Noah zeigt ihr ein ganz anderes Paris, fernab von den allgemeinen Touristenplätzen.

Mia ist verzaubert von seinem sympathischen, wenn auch geheimnisvollen Wesen und beginnt, Paris ganz neu zu entdecken und sich in der Stadt sogar heimisch zu fühlen. Es sieht ganz danach aus, als würde sie sich in Noah verlieben, aber kann sie wirklich mit der Vergangenheit abschließen und ihr Herz neu verschenken?

Ob sie dazu bereit ist und wie die Sache ausgeht, das ist in diesem vierten Band sehr schön, kurzweilig und realistisch erzählt. Was genau mit Rik vorgefallen ist, das erfährt man erst im Lauf des Romans, und man kann Verständnis für Mias Reaktionen und ihre Zweifel aufbringen. Manchmal reagiert sie etwas heftig und verstört damit ihre Mitmenschen, aber auch das kann man gut verstehen, wenn man um die Hintergründe weiß und ihre Vorgeschichte kennt. Es stehen einige Entscheidungen für die sympathische Mia an, und wie immer sind auch diesmal wieder alle anderen Familienmitglieder mit von der Partie. Man trifft „alte Bekannte“ wieder und erhält neue Informationen über die nicht gerade alltägliche Familienstruktur der Baums.

Wer die vorherigen Bände kennt, hat auch Mia dort bereits kennengelernt, wenn auch nicht so intensiv wie in diesem Band, in dem sie die Hauptrolle spielt. Gerade das gefällt mir so an dieser Reihe, dass jede der vier Schwestern ihre eigene Geschichte hat, aber alle Personen im Umfeld der Familie immer wieder auftauchen. Ein Buch dieser Reihe ist ein wenig, wie alte Freunde treffen, und in jedem Band sieht man sie wieder aus einer etwas anderen Perspektive.

Zwar kann man durchaus auch jedes Buch für sich alleine lesen, aber interessanter ist es doch, die Reihenfolge einzuhalten und die Bücher nacheinander zu lesen, denn dann kann man viele erwähnte Kleinigkeiten und die Reaktionen der Protagonisten noch besser verstehen. Die vier Schwestern sind sehr unterschiedlich in ihrer Wesensart, aber jede ist auf ihre Art sympathisch und liebenswert, und das macht diese Reihe so interessant, denn gerade die charakteristischen Eigenheiten jeder dieser vier jungen Frauen sind sehr treffend festgehalten.

Gefallen haben mir alle vier Bände, wobei dieser letzte Roman der Reihe für mich noch einmal einen ganz besonderen Stellenwert hat, denn gerade Mia fand ich ausgesprochen glaubhaft und einnehmend.

Insgesamt hat mich nicht nur die Geschichte angesprochen, sondern auch die Kulisse, denn so ganz nebenbei erlebt man Paris von einer Seite, wie man es als Tourist sicher nicht kennenlernt. Die Autorin führt den Leser zu ausgesprochen schönen und außergewöhnlichen Plätzen, die alle auch ihre eigene kleine Geschichte mitbringen. Dadurch wird dieser Roman so kurzweilig und vielfältig, und ich hätte immer so weiterlesen können. Übrigens kommt auch der Titel „Hoffnung auf Kirschblüten“ nicht von ungefähr, sondern hat einen ganz besonderen Grund, der sich erst im Lauf der Handlung erschließt.

Es ist mir schwer gefallen, mich von den Protagonisten und ihrem Umfeld zu verabschieden, und so habe ich die Reihe nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgeschlossen, denn obwohl mir der vierte Band eine etwas melancholische Abschiedsstimmung beschert hat, so konnte ich ihn doch auch zufrieden zuklappen, denn der Abschluss ist rund, wenn auch die Zukunft noch ungewiss erscheint. Vieles ist noch ungeklärt, und ob alles so klappt, wie es sich die Protagonisten vorstellen, bleibt offen, aber damit ist es halt wie im richtigen Leben, denn auch da weiß man nicht, was die Zukunft bringt, und genau das macht Katrin Koppolds Romane so lebendig und glaubwürdig.

primeballerina

Beiträge 3
29.01.2016

Durchaus gelungener Abschluss der Sternschnuppen-Reihe

Nach “Sehnsucht nach Zimtsternen” ist nun der vierte und letzte Band der beliebten und wirklich lesenswerten Sternschnuppen-Reihe von Katrin Koppold erschienen.

In “Hoffnung auf Kirschblüten” geht es um Lillys Zwillingsschwester Mia, die nach einem Autounfall im Krankenhaus aufwacht. Obwohl sie im Beifahrersitz saß, fühlt sie sich schuldig, schließlich hat sie sich, kurz bevor das Auto gegen den Baum knallte, mit Rik gestritten. Dieser möchte Mia seither nicht mehr sehen.

So gibt sich Mia ihrem Kummer hin, während alle anderen sich auf die nahenden Weihnachtstage freuen. Eines Tages entschließt sie sich spontan dazu, nach Paris zu fahren und dort für einige Tage bei Fees Freundin Nina zu wohnen. In Paris möchte sie das Liebesschloss entfernen, welches sie gemeinsam mit Rik an eine der unzähligen Brücken angebracht hat.

Katrin Koppold gehört für mich absolut zu den besten deutschen Autorinnen, was Frauenunterhaltung angeht. Tatsächlich gefallen mir ihre Geschichten teilweise sogar besser als die mancher internationaler Bestseller-Autorinnen. Die Protagonistinnen, die Charaktere und die Handlungen drum herum sind nämlich authentisch, nah an der Realität einer “echten” Frau und sind weder allzu kitschig noch klischeehaft. Und neben der Liebe spielt auch die Familie eine ganz große Rolle – schließlich geht es in der Sternschnuppen-Reihe um vier Schwestern, welche charakterlich total unterschiedlich sind und so eben für genügend Handlungsstoff sorgen.

Mit Mia konnte ich mich in den bisherigen Geschichten immer am besten identifizieren, das hat sich zugegebenermaßen nach diesem Roman und dem besseren Kennnenlernen wieder ein wenig relativiert. Manchmal verhielt sich Mia etwas zu sprunghaft, zu naiv, zu sturköpfig – andererseits sind das jedoch wieder vollkommen normale Eigenschaften; “Macken”, die man als Frau eben hat. Insofern ist dieser Umstand eigentlich nur wieder positiv zu bewerten.

Auch Nina, die bereits in den früheren Büchern immer mal wieder auftaucht, hat mich durchaus positiv überrascht. Eigentlich kannte man sie stets als etwas eingebildete Freundin, doch im Laufe der Handlung bekommt man sie als Mias Gastgeberin durchaus einen besseren Einblick in ihr (Gefühls-)Beben und erfährt so einiges über sie, was einen durchaus überraschen könnte. Vincent und Noah als weitere wichtige Charaktere sind so verschieden wie Tag und Nacht und beide absolut sympathisch. Besonders den etwas eigenwilligen, dafür sehr lebensfrohen und immer gut gelaunten Vincent mochte ich gleich von Anfang an.

Selbstverständlich erfährt man auch im vierten Band wieder wie es den einzelnen Schwestern weiter erging. Da mir die Handlung von Lillys und Jakobs Geschichte noch so gut in Erinnerung war, hat es mich bei ihnen umso mehr erfreut, dass ich gleich nachlesen konnte, was bei den beiden nach dem “Ende” geschehen ist. Als Abschluss einer Reihe hätte ich mir allerdings ein etwas umfassenderes Ende gewünscht, wenn ich ehrlich bin.

Teilweise in Paris spielend, teilweise in München, sorgen nicht nur die Schauplätze in “Hoffnung auf Kirschblüten” für reichlich Abwechslung, auch die verschiedenen Charaktere tragen dazu bei. Wie auch schon die vorherigen Romane, kann ich auch diesen Roman nur empfehlen. Eine abwechslungsreiche und authentische Geschichte, ein lesenswerter ChickLit-Roman gänzlich ohne großartige Paris- oder Liebes-Klischees.

nalik

Beiträge 23
11.11.2017

    Dieses Buch rundet die perfekte Sternschnuppenreihe ab.

    Es handelt von Mia, die nachdem ihre Beziehung zu Rik in die Brüche gegangen ist versucht in Paris auf andere Gedanken zu kommen. Dort lernt sie Noah kennen, der so ganz anders ist wie alles was sie je hatte. Und dann taucht auch noch Rik auf.

    Kobbold schreibt wie gewohnt in beschwingt flüssiger Schreibweise und ich musste auch wieder mehr wie einmal richtig herzhaft lachen. Es ist einfach so herrlich zu lesen wie detailgenau Kobbold manche Charaktere und Situationen darstellt. Ich hoffe rs wird noch mehr von der Autorin zu lesen geben.

    Biene2004

    Beiträge 3
    15.08.2017

      Inhalt:

      Mia fährt mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - doch an welcher?
      Als Mia dem geheimnisvollen Noah begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche fast zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.

      Bittersüß und berührend – Ein Buch über Abschied und Neubeginn, über Loslassen und Festhaltenwollen und eine Liebeserklärung an eine der schönsten Städte der Welt!

      Eigene Meinung:

      Dieser vierte und zugleich letzte Teil der "Sternschnuppen-Reihe" war nicht der einzige von mir gelesene, jedoch kenne ich die Reihe nicht komplett. Trotzdem hatte ich keinerlei Probleme, mich in die Geschichte rund um Mia hineinzufinden.

      Die Hauptprotagonistin ist mir von Anfang an sympathisch, ich habe während des gesamten Romans mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Von der Autorin Katrin Koppold sehr autenthisch beschrieben, habe ich mich bei der einen oder anderen Situation selbst in Mia wiedererkennen können. Auch die anderen Charaktere konnte ich mir bildlich sehr gut vor Augen halten bzw. vorstellen.

      Mia flüchtet nach Paris, um auf andere Gedanken zu kommen und vor allem, um endgültig mit ihrem Exfreund Rik abschliessen zu können. Sie kommt bei Nina, einer entfernten Freundin, unter und muss sich in der Stadt der Liebe erst einmal zurecht finden. Hier lernt sie zunächst Vincent kennen, der ebenfalls bei Nina wohnt. Dieser bringt Mia mit seiner verrückten und richtig liebenswerten Art ganz schnell auf andere Gedanken.

      Als Mia dann den Franzosen Noah kennenlernt, kämpft sie mit sich und ihren Gefühlen. Kann sie ihre Vergangenheit loslassen und einen Neuanfang wagen?

      Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat mir total gut gefallen. Koppold schreibt mir viel Charme, Einfühlungsvermögen und Humor über Liebe, Herzschmerz und nicht zuletzt über die vielen kleinen und großen Sorgen innerhalb einer Familie. Viel zu schnell waren die einzelnen Kapitel zu Ende gelesen, viel zu schnell bin ich plötzlich schon am Ende des Buches angekommen.

      Dieser Roman ist in erster Linie natürlich, so wie die Vorgänger auch, etwas fürs Herz. Doch von Oberflächlichkeit kann hier keine Rede sein. Koppold beschreibt die Stadt der Liebe mit seinen Sehenswürdigkeiten in vielen Farben, sodass man sich auch hier alles sehr gut vorstellen kann. Außerdem gehen die einzelnen Zitate, die die Autorin zwischendurch eingebaut hat, so richtig unter die Haut. Egal, ob es Worte bekannter Dichter oder die des Clochards Claude sind... da geht einfach nur das Herz auf!

      Fazit:

      Ein tolles Buch, das mich vollkommen berührt und mit auf die Reise genommen hat.

      Nachdem ich den letzten Satz gelesen hatte, war mein erster Gedanke "Schade, schon zu Ende"! Genau so muss es sein!!

      Deshalb vergebe ich hier die vollen 5 Sterne!

      Bambisusuu

      Beiträge 17
      18.06.2017

        Der Liebesroman "Hoffnung auf Kirschblüten" ist der letzte Band der Sternschnuppen-Reihe und wurde von der Autorin "Katrin Koppold" geschrieben. Die einzelnen Bücher kann man separat voneinander lesen, da sie keinen direkten Zusammenhang miteinander haben.

        Mia möchte nach Paris. Ihre große Liebe hat sie nicht gefunden - im Gegenteil! Mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider möchte sie das Liebesschloss entfernen, da sie vor paar Wochen mit ihrem Freund Rik befestigt hat. Doch an welcher Brücke war das Schloss befestigt?
        Auf ihrer Reise begegnet Mia dem charmanten Noah, der ihr die schönsten Plätze in ganz Paris zeigt, sodass die Suche zur Nebensache wird. Als dann jedoch ihr Ex-Freund Rik plötzlich in Paris auftaucht und Mia zurückgewinnen möchte, ist das Liebeschaos vorprogrammiert.

        In jedem Band der Reihe wird eine der vier Schwestern in den Vordergrund gestellt, diesmal ist es Mia. Mia ist eine sympathische und liebenswerte Person. Eigentlich ist sie für ihre taffe Art bekannt, doch in diesem Band zeigt sich Mia auch von einer emotionalen Seite. Rik hat ihr das Herz gebrochen und ihr einziger Wunsch ist es mit ihm abzuschließen. Eine Reise nach Paris soll diesen Wunsch wahr werden lassen.

        Der Schreibstil der Autorin ist mir durch ihre vorherigen Romane bekannt und gefällt mir jedes mal aufs Neue. Die Charaktere werden toll ausgearbeitet und bringen viel Unterhaltung in die Geschichte. Anders als bei anderen Liebesromane sind in Katrin Koppolds Romanen die klischeehaften und schnulzigen Momente eher im Hintergrund gehalten. Neben der Liebe geht es hier auch um lustige Szenen, Zusammenhalt unter Schwestern und wahren Freundschaften. Das Gesamtpaket stimmt einfach immer wieder und gestaltet das Lesen angenehm. Mit einigen Hoch und Tiefs ist die Spannung gegeben, ohne das man das Ende direkt erahnen kann. Besonders für entspannte Sommerabende kann ich das Buch empfehlen.

        Die Handlung ist in sich geschlossen, sodass ein Lesen, ohne die vorherigen Teile zu kennen, möglich ist. Trotzdem ist es hilfreich ein oder mehrere Teile der Reihe gelesen zu haben. Zwar wird in jedem Roman eine andere Schwester in den Vordergrund gestellt, aber viele Orte und Geschehnisse werden miteinander verknüpft. Die Schwestern sind unterschiedlich gewählt, deshalb kommt auch keine Langeweile auf. Man könnte denken, dass die Geschichten sich ähneln, das ist aber nicht der Fall. Die Autorin überlegt sich geschickt die Handlungen, sodass die Unterhaltung garantiert ist.

        Ein toller Roman mit viel Romanze und einer traumhaften Kulisse. Außerdem ein toller Abschluss der Sternschnuppen-Reihe!

        Lienne

        Beiträge 9
        13.06.2017

          «Glaubst du eigentlich noch an die Liebe, Mia?»
          Mia fährt nach Paris. Im Gepäck: ein gebrochenes Herz und ein Bolzenschneider. Sie möchte das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - aber an welcher? Als Mia dem geheimnisvollen Noah mit den traurigen Augen begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche recht bald zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.

          Meine Meinung:
          Ich liebe die Sternschnuppenreihe und die vier Schwestern finde ich einfach klasse! So unterschiedlich und doch jede für sich sehr liebenswert, mit ihren Kanten und Macken. Mia ist eine kleine Rebellin, die sich aufgrund der Beziehung zu Rik ganz schön angepasst hat. Aus der Bahn geworfen flüchtet sie nach Paris und kommt bei Nina und Vincent unter. Die beiden sind einfach klasse! Auch Noah finde ich sehr sympathisch!
          Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Handlung bleibt spannend und die Städtetour durch Paris ist wirklich interessant. Beim Lesen hatte ich große Lust einfach nach Paris zu fliegen und die Stadt mitzuerkunden :)
          Das Ende des Buches ist ebenfalls einfach passend und wunderschön! Ein würdiges Ende der Sternschnuppenreihe!

          Fazit:
          Es ist ein würdiger Abschluss der Sternschnuppenreihe! Wunderschön und absolut lesenswert!

          Yvou

          Beiträge 23
          01.06.2017

            Ein sehr schönes Buch, was sich wirklich zu lesen lohnt. Es handelt sich um Mia, welche versucht nach einem Autounfall, ihr Leben neu zu ordnen. Sie möchte gern nach Paris, also reist sie auch dorthin. Sich möchte dort auf einer Brücke das Liebesschloss entfernen, welches sie mit Ihrem Ex Freund dorthin gebracht hat. Diese Liebe hat ein Ende gefunden, deshalb muss das Schloß da weg. Allerdings ist es nicht so einfach das Schloß zu finden.
            Wie es manchmal so ist, findet Mia einen geheimnisvollen Mann, in den sie sich verliebt und das in Paris, der Stadt der Liebe. Nachdem Mia sich verliebt hat, raucht wieder Rik auf, Ihr Ex Freund und das macht das ganze nicht gerade einfacher, denn Rik ist extra nach Paris gekommen um Mia zurück zu gewinnen.
            Mia muss sich zwischen den zweien entscheiden und das ist nicht einfach. Ein Kirschblütenzweig kommt ihr da zur Hilfe und sie entscheidet sich…..

            Leselust

            Beiträge 34
            08.05.2017

              Mittlerweile habe ich alle vorherigen Bände der Sternschnuppen-Reihe gelesen und es ist fast, wie nach Hause kommen. Mir gefällt es, dass man die Mitglieder der Familie kennt und somit ihre Handlungsweise, Probleme und Gedanken einfach besser nachvollziehen kann. Ich muss jedoch auch sagen, dass man die Bücher alle einzeln lesen kann. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen, und da sich jedes der Bücher mit einer anderen der vier Schwestern beschäftigt, kann man sie auch unabhängig voneinander lesen.
              In „Hoffnung auf Kirschblüten“ dreht sich alles um Mia, Fees Zwillingsschwester. Mia ist direkt nach Lilly, diejenige, die ich von Beginn am meisten mochte und auch direkt in mein Herz geschlossen habe. Mia stand immer für die ganz große Lebensfreude, war quirlig, stets selbstbewusst und voller Energie. Nun durcherlebt sie nach der Beziehung mit Rik, die in einem schweren Unfall gipfelte, eine schwere Zeit. Sie steckt in einer depressiven Lebensphase und scheint wie gewandelt. Nur selten gibt sie ihre sarkastischen, spitzen Bemerkungen von sich. Mia beschließt zu verreisen, um sich von Rik zu lösen. Ihre Entwicklung habe ich als sehr authentisch erlebt, vor allem aber auch ihre Gefühle, dass sich verstecken wollen und Abstand brauchen, kann sicher jeder, der schon eine schmerzhafte Trennung hinter sich hat, nachvollziehen. In Paris kommt sie wieder mehr aus sich heraus, der Abstand tut ihr gut. Sie lernt neue Menschen kennen und baut auch zu Nina, Fees bester Freundin, eine freundschaftliche Beziehung auf. Mir hat die liebevolle Gestaltung der Charaktere wieder sehr zugesagt.

              Aufbau, Struktur & Stil:

              Die Handlung wird aus Mias Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt, so wie ich es sehr gerne mag. Schon in den vorherigen Bänden mochte ich Mia sehr gut leiden, durch die Erzählperspektive fühlte ich mich jedoch noch stärker mit ihr verbunden. Ich konnte die Lebenslage, in der sie sich befindet, durch die authentische und behutsame Schreibweise der Autorin wirklich gut nachvollziehen. Mir gefällt es, dass man sich so gut mit den Protagonisten identifizieren kann, weil sie schlicht und ergreifend „alltägliche“ Probleme haben, auf die jeder Mensch treffen kann. Katrin Koppold hat es wieder geschafft mich ans Buch zu fesseln und ich habe es an einem Nachmittag durchgelesen. Man kann ihr immer gut durch die Handlung folgen und es baut sich konstant eine gute Grundspannung auf, sodass ich immer schnell wissen wollte, wie es weitergeht und sich entwickelt.

              Fazit:

              „Hoffnung auf Kirschblüten“ ist ein berührender, aber keineswegs kitschiger Roman, in den wunderbare Details aus der Stadt der Liebe integriert sind. Es ist ein Buch, in dem man sich verlieren kann.

              Ich gebe fünf von fünf Funkelchen, wobei mir Lillys Geschichte ein klein wenig besser gefallen hat.

              Sunshine29

              Beiträge 6
              05.04.2017

                Nach einem Autounfall trennt sich Mias Freund von ihr. Um über Rik hinweg zu kommen, beschließt sie, nach Paris zu fahren und das Liebesschloss, welches sie während eines Urlaubs mit Rik aufgehangen hat, zu entfernen.
                Doch statt dem Schloss findet sie den geheimnisvollen Noah. Gemeinsam mit ihm und auch ihrem Mitbewohner Vincent lernt sie Paris kennen. Als Noah und Mia sich näher kommen, taucht auf einmal Rik in Paris auf und möchte eine zweite Chance.
                Für wen wird Mia sich entscheiden?

                Mir hat auch der vierte Teil der Sternschnuppen-Reihe von Katrin Koppold sehr gut gefallen. Man ist sofort wieder im Geschehen und wird durch den flüssigen und sehr anschaulichen Schreibstil sehr gut unterhalten. Vor allem zahlreiche Dialekte und witzige Situationen bzw. Anekdoten, aber auch das Wiedersehen mit den anderen drei Schwestern, lassen das Buch viel zu schnell zu Ende gehen.
                Mit Hilfe von Noah lernt man Paris kennen und die einzelnen Locations sind so anschaulich beschrieben, dass man direkt den nächsten Städte-Trip planen möchte.

                Ein sehr gefühlvoller Roman, der hält, was er verspricht und ein schöner Abschluss der Sternschnuppen-Reihe ist. Helga, Fee, Lilly und Mia werden mir fehlen.

                Katiii_liest_gern

                Beiträge 46
                06.02.2017

                  Mia hatte einen Unfall, ist getrennt von ihrem Freund und reist nach Paris um das Liebesschloß von Rik und sich zu beseitigen. Was damit begann einfach rauszukommen und Rik zu vergessen, treibt sie in die Hände von Noah. Dieser gibt nicht viel von sich preis, verdreht ihr aber mächtig den Kopf und zeigt ihr Paris mit seinen schönsten Seiten. Doch auf einmal steht Rik wieder vor ihr.

                  Das Cover paßt zu den anderen drei Teilen

                  Aussicht auf Sternschnuppen
                  Zeit für Eisblumen
                  Sehnsucht nach Zimtsternen

                  kann aber auch alleine gelesen werden. Doch die Familienkonstellationen versteht man leichter, wenn man alle Teile gelesen hat. Mir gefallen die Cover sehr und es würde mich im Buchhandel sofort danach greifen lassen, da sie irgendwie etwas magisches und verspieltes an sich haben.

                  Die Charaktere haben alle ihren Reiz und sind gut dargestellt.
                  Mia, die Hin- und Hergerissen ist, der man gerade am Anfang die Traurigkeit anmerkt und der es mit jeder Begegnung Noahs besser geht.
                  Noah, der Unnahbare, der nicht viel von sich preis gibt, aber immer besorgt um seine Familie ist. Dem man die Liebe nicht sofort anmerkt, dafür dann umso mehr.
                  Rik, der für meine Verhältnisse einfach ein Macho ist, der nur am Flirten ist und dies auch noch öffentlich zeigt, obwohl er Mia versucht zurück zu bekommen.
                  Auch Vincent und Nina kommen jeder auf seine Art gut weg. Vincent mit seiner netten und verrückten Art und Nina auch erst etwas unnahbar und überheblich, dann taut sie doch noch auf und wird zu einer guten Freundin von Mia.

                  Die Geschichte liest sich in einem Rutsch weg, es ist eine tolle Reise nach Paris und auch wenn man noch nie dort war, kann man sich wunderbar in die Stadt verlieben. Es werden so viele Orte beschrieben, daß man zum Einen Lust bekommt selbst hin zu fahren und zum Anderen meint, man läuft gerade mit Mia und Noah durch die Straßen.
                  Die Kapitel fliegen nur so dahin, natürlich kann man jetzt keinen Tiefgang erwarten und manch einem wird die Geschichte teilweise zu schnell voran gehen, aber es ist ein super tolles Buch, daß man mal schnell zwischendurch lesen kann. Man muß nicht total konzentriert dabei sein und dennoch fand ich die Geschichte einfach nur toll. Die Gefühle kamen bei mir an und ich war fast ein bißchen traurig, das Buch zu schließen.

                  Wer Katrin Koppold Bücher mag, wird auch dieses super gerne lesen. Tolles Buch mit genau dem richtigen Maß an Liebe, Romantik und viel Paris Flair.

                  Leseratte_ohne_Grund

                  Beiträge 57
                  30.01.2017

                    Ein gelungenes Ende von der Sternschnuppen Reihe.
                    Die Idee in jeweils einem Band die Geschichte von jeder der vier Schwestern zu erzählen, gefiel mir ziemlich gut.Gut gefallen haben mir die Bezüge zu Heinrich Heine, Rilke und weiteren Autoren. Denn einer gelungen beschriebenen Szene zusammen mit einem bekannten und wunderschönem Zitat - da kann ich nicht widerstehen...
                    Ich kann das Buch nur empfehlen. Denn es bietet aus meiner Sicht mehr als die übliche Liebesschnulze. Und dabei bleibt es doch angenehm leicht und unterhaltsam. Es ist beschlossen das ich mal nach Paris fahre in den nächsten Ferien.....

                    christine_meinert

                    Beiträge 5
                    30.01.2017

                      Mia hatte einen Unfall, ist getrennt von ihrem Freund und reist nach Paris um das Liebesschloß von Rik und sich zu beseitigen. Was damit begann einfach rauszukommen und Rik zu vergessen, treibt sie in die Hände von Noah. Dieser gibt nicht viel von sich preis, verdreht ihr aber mächtig den Kopf und zeigt ihr Paris mit seinen schönsten Seiten. Doch auf einmal steht Rik wieder vor ihr.

                      Das Cover paßt zu den anderen drei Teilen

                      Aussicht auf Sternschnuppen
                      Zeit für Eisblumen
                      Sehnsucht nach Zimtsternen

                      kann aber auch alleine gelesen werden. Doch die Familienkonstellationen versteht man leichter, wenn man alle Teile gelesen hat. Mir gefallen die Cover sehr und es würde mich im Buchhandel sofort danach greifen lassen, da sie irgendwie etwas magisches und verspieltes an sich haben.

                      Die Charaktere haben alle ihren Reiz und sind gut dargestellt.
                      Mia, die Hin- und Hergerissen ist, der man gerade am Anfang die Traurigkeit anmerkt und der es mit jeder Begegnung Noahs besser geht.
                      Noah, der Unnahbare, der nicht viel von sich preis gibt, aber immer besorgt um seine Familie ist. Dem man die Liebe nicht sofort anmerkt, dafür dann umso mehr.
                      Rik, der für meine Verhältnisse einfach ein Macho ist, der nur am Flirten ist und dies auch noch öffentlich zeigt, obwohl er Mia versucht zurück zu bekommen.
                      Auch Vincent und Nina kommen jeder auf seine Art gut weg. Vincent mit seiner netten und verrückten Art und Nina auch erst etwas unnahbar und überheblich, dann taut sie doch noch auf und wird zu einer guten Freundin von Mia.

                      Die Geschichte liest sich in einem Rutsch weg, es ist eine tolle Reise nach Paris und auch wenn man noch nie dort war, kann man sich wunderbar in die Stadt verlieben. Es werden so viele Orte beschrieben, daß man zum Einen Lust bekommt selbst hin zu fahren und zum Anderen meint, man läuft gerade mit Mia und Noah durch die Straßen.
                      Die Kapitel fliegen nur so dahin, natürlich kann man jetzt keinen Tiefgang erwarten und manch einem wird die Geschichte teilweise zu schnell voran gehen, aber es ist ein super tolles Buch, daß man mal schnell zwischendurch lesen kann. Man muß nicht total konzentriert dabei sein und dennoch fand ich die Geschichte einfach nur toll. Die Gefühle kamen bei mir an und ich war fast ein bißchen traurig, das Buch zu schließen.

                      Wer Katrin Koppold Bücher mag, wird auch dieses super gerne lesen. Tolles Buch mit genau dem richtigen Maß an Liebe, Romantik und viel Paris Flair.

                      Bücherratte36

                      Beiträge 13
                      10.01.2017

                        Klapptext des Buches:

                        Ein Buch voller Herz, Romantik und Humor Mia fährt mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - doch an welcher? Als Mia dem geheimnisvollen Noah begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche fast zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.

                        Seit dem ersten Band Aussicht auf Sternschnuppen bin ich ein begeisterter Fan dieser Reihe und habe sie mit großer Begeisterung gelesen.

                        Hoffnung auf Kirschblüten von Katrin Koppold ist bereits der vierte Teil der Sternschnuppen-Reihe und hierbei handelt es sich leider um den Abschlussband. In dieser Buchreihe wird jeweils die Geschichte von einer der vier Schwestern erzählt und hier lernen wir Mia, die Zwillingsschwester von Lilly kennen. Sie nach Paris reist, um ihre Liebe zu Rik zu vergessen. Wird sie es schaffen oder gibt es doch noch eine gemeinsame Zukunft mit ihm?

                        Die Autorin Katrin Koppold schafft es mit ihrem herrlich leicht und erfrischend Schreibstil den Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn es sich hierbei um eine Liebesgeschichte handelt, ist sie so gut und spannend geschrieben, dass man zu jeder Zeit wissen möchte, wie es mit Mia weiter gehen wird. Liebt sie Noah oder immer noch Rik? Das Gefühlschaos kann nicht perfekter sein.

                        Die Charaktere sind klasse gezeichnet worden, so dass man sie inkl. ihrer Ecken und Kanten sofort ins Herz schließt. Dank der wunderschönen beschriebenen Umgebung wird der Leser hier auf eine wunderbare Stadtrundfahrt durch Paris mitgenommen. Während des Lesens merkte man wie das Pariser Flair überschwappte und am liebsten hätte man die Koffer gepackt und wäre nach Paris gereist. Man merkt die Liebe zum Detail.

                        Zwar ist die Handlung recht einfach gestrickt und dadurch vorhersehbar, aber das schadet dem Lesevergnügen überhaupt nicht. Meine Devise: Einfach abtauchen und genießen!



                        Für mich war es wieder ein sehr gefühlvoller und witziger Roman, der den anderen drein in nichts nachsteht. Schade, dass diese Reihe jetzt zu Ende gegangen ist.

                        Wieder 5 von 5 Sternen! Leseempfehlung und ein absolutes Muss für die Fans dieser Reihe!

                        Elisa

                        Beiträge 33
                        01.01.2017

                          Ich lese eigentlich alles. Liebesgeschichten sind zwar nicht meine erste Wahl, kommen aber in regelmäßigen Abständen und in der rechten Stimmung durchaus vor. Und diese hat mir wirklich gut gefallen. Das hatte mehrere Gründe: für mich war "Hoffnung auf Kirschblüten" der erste Roman von Katrin Koppold. Die Idee in jeweils einem Band die Geschichte von jeder der vier Schwestern zu erzählen, gefiel mir ziemlich gut. Dass ich überhaupt mit diesem Buch angefangen habe, lag an der Kulisse. Für mich ist es immens wichtig, wo eine Geschichte spielt und ob die Stimmung des Ortes überzeugend rübergebracht wird. Das ist hier meiner Meinung nach gut gelungen. Denn nach einer Weile erinnere ich mich oft weniger an die Geschichte an sich als an die Stimmung.
                          Gut gefallen haben mir die Bezüge zu Heinrich Heine, Rilke und weiteren Autoren. Denn einer gelungen beschriebenen Szene zusammen mit einem bekannten und wunderschönem Zitat - da kann ich nicht widerstehen...
                          Ich kann das Buch nur empfehlen. Denn es bietet aus meiner Sicht mehr als die übliche Liebesschnulze. Und dabei bleibt es doch angenehm leicht und unterhaltsam. Achja, ich glaube bald wird eine Reise nach Paris fällig...