Laura Barnett

Drei mal wir

Ein Augenblick kann alles verändern.
Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als sie sich zum ersten Mal begegnen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.
In drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft kommen und gehen Partner, wird Eva eine berühmte Schriftstellerin und hängt Jim seinen Job als Anwalt für die Kunst an den Nagel. Doch ob in London, New York oder Rom, immer wieder kreuzen sich ihre Pfade. In all den Jahren findet die Liebe einen Weg, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.
Ein hinreißendes Buch über die große Liebe und die Was-wäre-wenn-Momente im Leben.


Autorenbild Foto von Laura Barnett

Der  Autor

Laura Barnett ist Journalistin. Sie wurde 1982 in London geboren, wo sie zusammen mit ihrem Ehemann lebt. Sie hat Spanisch, Italienisch und Journalismus in Cambridge und London studiert. Bisher hat sie einige Kurzgeschichten veröffentlicht, die mehrfach ausgezeichnet wurden. «Drei mal wir» ist ihr erster Roman. Er stand in England auf Platz 1 der Bestsellerliste, wurde von der Presse gefeiert und in zweiundzwanzig Länder verkauft.


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Rezensionen

Kathrin

1 Beitrag
4 Antworten 27.06.2016

Tryptych.... was?

Eines vorneweg: Dieses Buch umfasst eine Spanne von 56 Jahren im Leben der beiden Protagonisten und als Besonderheit dieses Romans dürfen wir gleich 3 Versionen der Lebensstränge von Eva und Jim miterleben. Dies klingt auf den ersten Blick spannend – ist es übrigens auch – aber es bedarf auch einer gewissen Konzentration beim Lesen, damit man nicht den Überblick verliert. Die Orientierungshilfe der Drei-Farben-Gestaltung und der „Versions-Überschriften“ ist wirklich sinnvoll und hat mir teilweise sehr geholfen, mich in der richtigen Version wiederzufinden.

Zum Inhalt: eigentlich fängt die Geschichte ja schon vor der eigentlichen Schlüssel-Szene an: wir Leser bekommen mit, wie sich die Eltern von Eva und Jim kennenlernen und die beiden Protagonisten zur Welt kommen. Nach dieser Einleitung finden wir uns in Cambridge im Jahre 1958 wieder und die eigentliche Geschichte nimmt ihren Anfang.

Auf den Inhalt selbst möchte ich in dieser Rezension nicht besonders eingehen, denn meiner Meinung nach ist es wichtig, sich die drei Erzählstränge selbst zu „erarbeiten“. Wie bereits angedeutet, ist eine gewisse Konzentration vonnöten und ein Überfliegen eines Kapitels führt schnell zur Verwirrung. Denn manchmal ähneln sich die einzelnen Versionen, dann kommen neue Namen hinzu, die uns Leser bis zum Ende begleiten und wichtig für die Handlung eines jeden Stranges sind. Auch gibt es sogenannte „Knotenpunkte“, wo sich die Versionen scheinbar überkreuzen. Hhier spielen u.a. die Geburtstage von Evas Bruder Anton eine Rolle. Um hier den Überblick zu behalten, musste ich mich auf jeden Fall mehr konzentrieren als bei anderen Romanen, was für mich als „Schnellleserin“ anfangs eine echte Herausforderung war, mir aber im Laufe des Buches viel Spaß gemacht hat.

Nach einer Weile habe ich einige Parallelen zu meinen Erfahrungen in den Geschichten wiedergefunden bzw. einige Erfahrungen Evas sind mir nicht ganz fremd. Und durch den anschaulichen Schreibstil entsteht immer wieder ein Kopfkino, welches mich mit in die Geschichte nimmt. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass dieses 3-Versionen-Buch eine prima Filmvorlage sein könnte…

Aufmerksame Leser finden immer wieder Kleinigkeiten, die tiefgründig sind. Hierzu ein Beispiel (Achtung Spoiler): In Version 1 sind Eva und Jim verheiratet. Eva zieht sich vor einer Party erst einmal einen schwarzen Overall an, den sie sich extra für diesen Anlass gekauft hat. Aufgrund eines bissigen Kommentars von Jim resigniert sie und zieht sich ein schwarzes, langes Kleid an, welches sie bereits auf einer Veranstaltung zuvor getragen hat. In Version 2 lebt Jim als Künstler alleine und Eva (die bereits eine Trennung hinter sich hat und alleine lebt) hat auf der Party einen schwarzen Overall an… ich lese daraus eine gewisse Art von Rechenschaft ablegen müssen bzw. sich am Partner orientieren müssen/wollen und auf der anderen Seite eine Freiheit, wenn man Entscheidungen alleine treffen darf/muss.

Manchmal greift eine Version auch der anderen vor wie z.B. (Achtung Spoiler) beim Tod von Evas Mutter Miriam: In Version 2 bekommt Eva den Anruf, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt und fährt nach London… Kapitelende. Dann beginnt Version 3 mit der Beerdigung – hier kann man wirklich ziemlich durcheinander kommen und das macht dieses Buch nicht nur interessant, sondern manchmal auch anstrengend.

Auch extreme Zeitsprünge - vor allem im hinteren Teil des Buchs – sind phasenweise schwer nachzuvollziehen und die Geschichte (Version) braucht dann eine Weile, bis sie mich wieder eingefangen hat. Beispiel (Achtung Spoiler) dafür ist Version 3: Eva trennt sich in einem Gespräch in den USA endgültig von David… Kapitelende. Das nächste Kapitel der Version beginnt dann mit der Beerdigung Vivians und es wird wie selbstverständlich vom Zusammenleben von Evas und Jims Familie erzählt.

Hier zeigt sich meiner Meinung nach auch das größte Manko dieses Buchs: die Masse der Infos bzw. was die Autorin inhaltlich alles in das Buch gepackt hat, kann so manchen Leser überfordern und hinterlässt dann ein gewisses Gefühl von Leere am Ende (ähnliches habe ich in anderen Rezensionen schon gelesen).
Ich selbst finde dieses Konzept spannend und habe mich gerne mitnehmen lassen, da die Geschichten für mich aus dem Leben gegriffen sind. Alle drei Versionen finde ich interessant und habe immer wieder überlegt, wie es weitergeht. Gut, überraschende Wendungen gab es keine, aber das hat das Buch realitätsnah gemacht und für mich gut lesbar.

Und daher kann ich euch den Roman ans Herz legen… haltet doch mal nach dem Tryptychon Ausschau ;)

  • AnneMF

    Beiträge: 41
    14.09.2017

    Einzelstränge über viele Jahre hinweg sind doch immer lesenswert, sie dürfen nur nicht langweilig werden. Deine Rezension hat mich sehr neugierig gemacht. Das Buch steht auf meiner Liste.

  • Bobbi

    Beiträge: 21
    09.09.2017

    Klingt gut.
    wartet auch schon auf meinem Nachttisch.

  • Kötra

    Beiträge: 65
    31.08.2017

    Jetzt will ich lesen :)

  • Sternderl80

    Beiträge: 30
    26.08.2017

    Möchte mich dir gerne anschließen: die Masse an Information ist einfach zu groß und wird durch die unkonventionelle Aufteilung der drei Erzählstränge sehr kompliziert. Mit den Zeitsprüngen konnte ich selbst leider nichts anfangen.

gisela_maria

Beiträge 11
2 Antworten 30.05.2016

Drei mal wir ... aber nur einmal mit mir!



Meine Meinung





Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll. In dieser Geschichte ist sehr viel passiert. Ehen wurden geschlossen und Kinder geboren.




Wir begleiten die zwei Liebenden von 1958-2014! Wir erleben mit, wie Eva und Jim in drei verschiedenen Versionen immer wieder zusammen kommen. Aber, nicht jedes mal als Paar.




Sie bekommen Kinder. Sie müssen Abschied nehmen, von geliebten Menschen. Sie haben gescheiterte Ehen zu verkraften.





Jim ist Künstler. Ohne sich dessen bewusst zu sein, malt er ein Bild von Eva- >>Die lesende Frau<<.




Eva wird Schriftstellerin. Auch wenn sich beide in einer Version befinden, in der sie nicht zusammen sind, fühlen sie eine tiefe Verbundenheit.





Normalerweise mag ich verworrene Familiengeschichten. Ich reise auch gerne nach Paris, Griechenland und Rom. Aber,  jedes Kapitel in einer anderen Version ist sehr anstrengend.




Der Name von den Kindern wechselt genauso häufig, wie der Beziehungsstatus von Eva und Jim. Kaum habe ich mich in einem Kapitel so richtig wohl gefühlt, war im nächsten wieder eine andere Version, die nicht viel mit der vorherigen gemeinsam hatte. Die Kinder hatten andere Namen. Der Wohnort war auch oftmals nicht mehr der Gleiche.





Es werden ganz normale Alltagsprobleme angesprochen. Man erlebt mit, dass eine Patchworkfamilie nicht für jedes Kind gut ist.





Von der Thematik her hätte mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil hat mir leider nicht ermöglicht, einen Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen. Es wurde in der dritten Person erzählt. Ich hatte von keiner Person ein Bild vor Augen. Auch die Umgebungsbeschreibungen fielen etwas mager aus.




Bei der Liebe von Eva und Jim hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Auch sämtliche Ehepartner blieben blass in der Geschichte.




Jim war mir unsympathisch. Eva zu passiv. Sie hatte, für meinen Geschmack, zuviel hingenommen.




Was seine Mutter betraf, tat mir Jim leid. Die depressive Frau hatte den Tod von ihrem Mann nie verkraftet. Zu Lebzeiten war der Künstler nie treu.




Eva erfährt am Sterbebett ihrer Mutter ein großes Geheimnis.





Fazit





Selten war ich von einem Buch so enttäuscht wie von >>Drei mal wir<<! Ich hatte regelrechte Lese-Schleudertraumas! Entspanntes lesen war einfach nicht möglich. Die verschiedenen Versionen hätten, meiner Meinung nach, immer komplett erzählt werden sollen. So wurde man regelrecht von einer- zur nächsten Version geschleudert. Kaum hatte man für jemand etwas Sympathie entwickelt, war an dessen Stelle eine andere Person getreten..




Den Prolog fand ich schön.




Das Ende hat mir auch gefallen. Es fanden gute Dialoge statt. Menschen wurde der letzte Weg erleichtert.





Ich habe bei diesem Buch an einer Leserunde teilgenommen. Wir haben uns gegenseitig dazu animiert, weiterzulesen. Ansonsten hätte ich das Buch wahrscheinlich abgebrochen.





Die Autorin verdient allen Respekt für ihr Werk. Es war bestimmt nicht einfach, jedes Kapitel in einer anderen Version zu schreiben und zu einem stimmigen Ende zu bringen. Das Ende ist wirklich gut gelungen.





Das Cover und die Blümchenverzierungen auf jeder Seite sind wunderschön.




Leider konnte mich der Inhalt nicht überzeugen.





Danke Laura Bennett

  • Bobbi

    Beiträge: 21
    09.09.2017

    Hmmmm... jetzt weiß ich nicht, ob ich das echt lesen soll

  • Boyslover

    Beiträge: 49
    18.08.2017

    Das Cover finde ich sehr ansprechend.
    Ich dachte erst das Buch wäre auch etwas für mich....
    nachdem ich nun diese Rezesion gelesen haben, kommen leichte zweifel auf.
    Eigentlich mag ich es nicht so gerne wenn ein Buch in der dritten Person geschrieben wird und wenn auch noch ständig die Zeiten wechseln finde ich es schon sehr anstrengend. Wenn dazu noch Namen und Wohnorte immerzu wechseln und man keine ausführlichen Ortsbeschreibungen hat kann ich mich nicht reinversetzen.
    Hatte schon einige Bücher dieser Art die ich dann wieder weggelegt habe.
    Darum werde ich dieses wieder von meiner Liste streichen.
    Danke für die ehrliche Meinung

Jules

Beiträge 30
eine Antwort 18.10.2017

    Als ich den Klappentext von "Drei mal wir" von Laura Barnett gelesen habe, dachte ich zunächst, es handelt sich hier um eine spannende Geschichte, die drei Sichtweisen um ein und derselben Geschichte widergibt.

    Leider kam ich persönlich mit dieser Art von Erzählung gar nicht klar, da die Erzählstränge zu verworren und undurchsichtig waren.

    Wäre dieselbe Geschichte aus anderen Perspektiven erzählt worden, hätte mir das Buch vermutlich sehr gut gefallen.

    • Bobbi

      Beiträge: 21
      22.10.2017

      Das klingt ja echt nicht begeistert... Also eher nicht lesen?

    Hummel

    Beiträge 28
    03.10.2017

      Das Buch erzählt von der Liebesgeschichte von Eva und Jim in drei verschiedenen Versionen. Der Leser begleitet die beiden vom ersten Treffen bis zum Ende ihres Lebens. Das Buch beschäftigt sich vor allem mit der Frage: Was wäre wenn? Und so werden in den drei Varianten die verschiedenen Möglichkeiten ihrer Begegnungen erzählt. Was wäre, wenn sie ja gesagt hätte? Was wäre, wenn wir uns damals nicht begegnet wären?
      Manchmal ist es etwas schwierig zu lesen, ich finde es ist keine "zwischendurch" Lektüre. Es regt aber auf jeden Fall zum Nachdenken an.

      Dandy

      Beiträge 53
      30.09.2017

        Ein sehr interessantes Buch. In dem es um den Gedanken, die Vorstellung- was wäre wenn geht.
        Jim und Eva lernen sich kennen als beide noch Studenten waren. Anschließend trennen sich ihre Wege, dann treffen sie sich wieder usw.
        Bei diesem Buch werden 3 Versionen vorgestellt. Was wäre wenn... Man hat sich selbst schon oft die Frage gestellt.
        Die Autorin beschreibt die Geschichte sehr gut. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein und ist neugierig wie es weitergeht.
        Mit ihrem tollen Schreibstil, den nachdenklichen, lustigen Szenen macht das Lesen einfach Spass.
        Ich empfehle dieses Buch weiter.

        brigitte_schreiter

        Beiträge 67
        29.09.2017

          Das Cover und der Klappentext machten mich auf das buch aufmerksam. Eva und Jim sind neunzehn und Studenten und begenen sich zum ersten Mal. Es ist euine abenteuerliche Reise durch drei leben. Aus wechselnder Sicht von Eva und Jim dargestellt und das über 500 Seiten. Ein Zeitraum von 1958 - 2014 wird von einer dritten Person dargestellt.
          Ich lese gerne Bücher durch zwei Zeitebenen, aber hier wechselt es ständig und ständig treten neue Personen in Erscheinung.
          Das war nicht so ganz mein Roman.

          Kötra

          Beiträge 65
          19.09.2017

            Hmmmmm....

            Schwierig.
            Das Buch war nicht unbedingt meins.

            Aber ich kenne vielen, denen es gut gefallen hat.

            Ich finde das Setting und die Erzählweise etwas merkwürdig. Die Grundidee finde ich zwar gut, aber die Umsetzung ist nicht mein Favorit.

            Aber man kann es trotzdem gut lesen

            Sternderl80

            Beiträge 30
            26.08.2017

              Was dieses Buch angeht, bin ich etwas zwigespalten: Zum einen klang der Klappentext irre spannend: Drei Versionen einer Liebesgeschichte, der von Eva und Jim, dreimal quasi ein "Was wäre wenn"-Szenario, leider wird gerade das dem Roman meiner Meinung nach zum Verhängnis. Ich fand die Zeitspanne (beginnend 1958) einfach auch zu lang, es gab naturgemäß dann einige Zeitsprünge, in denen sich Dinge ereignen, die für den Leser wissenswert gewesen wären, die aber nicht erwähnt wurden. Insgesamt fand ich die Idee des Buches total toll, leider haperte es meiner Ansicht nach bei der Umsetzung.

              Jackdeck

              Beiträge 32
              15.08.2017

                Der Einstieg fällt aufgrund des Erzählstils etwas schwer, auch muss man sich am Anfang anstrengen, um den Überblick über die drei Geschichten mit ihren unterschiedlichen Charakteren und Orten und Jahreszahlen zu behalten. Aber es dauert nicht lange, und man ist mitten drin. Wieder schwieriger wird es erst gegen Ende.

                Den einen Stern Abzug gibt es eigentlich nur wegen der vielen kleinen Klischees, die in dem Roman verstreut sind. Kleine Szenen und Momente, bei denen man das Gefühl hat, die Autorin hat sie sich aus diversen Filmen abgeguckt und nicht selbst ausgedacht. Aber im Grunde macht auch das nicht viel aus.
                Die Geschichte ist, auch wenn sie vielleicht nicht so klingt, originell, was vor allem am Schreibstil der Autorin liegt. Räume, Menschen, Orte, Tätigkeiten, alles wird so schön beschrieben, dass es nie langweilig wird, sondern man sich die Charaktere genau dabei vorstellen kann. Selbst die Stimmungen der verschiedenen Städte werden auf den Leser übertragen und man bekommt sofort Lust, nach Paris oder Rom zu ziehen. Man begleitet die beiden Hauptprotagonisten von 1958 bis 2014. Im Prolog haben wir einen kurzen Einblick in das Leben ihrer Eltern und sind Zeuge der Geburt.
                Der Roman ist in drei Teile geteilt, als auch in drei verschiedene Versionen der Liebesgeschichte zwischen Eva und Jim. Diese sind sogar farblich abgegrenzt: Version Eins ist rosa, Version Zwei ist blau und Version Drei ist grün. So weiß man immer in welcher der drei Geschichten man steckt. Außerdem gibt es noch eine Kapitelüberschrift, Datum und Ortsangabe. Ein kluges und sehr komplex aufgebautes Buch über das Was-wäre-wenn des Lebens. Der schwierige Aufbau mit den großen Zeitsprüngen ist teilweise anstrengend, aber auch nötig für eine intelligente Verstrickung der Versionen. Der Schreibstil ist nicht immer flüssig zu lesen, aber schön.

                Ana83

                Beiträge 20
                10.08.2017

                  Die Leseprobe haut mir sehr gut gefallen und ich fand es recht interessant, dass es verschiedene Versionen der ersten Begegnung der Charaktere Eva und Jim gibt. So etwas habe ich noch nie gelesen und freue mich sehr auf das Buch und wie es mit den beiden weitergeht.

                  Steffi26.

                  Beiträge 21
                  08.08.2017

                    Mir hat es nicht gefallen, dass es drei verschiedene Szenarien in dieser Geschichte gibt. Es hat meinen Lesefluss gestört, auch wenn ich die Geschichte an sich ganz gut fand. Trotzdem hätte mir eine Version gereicht.

                    Herzblatt

                    Beiträge 38
                    08.08.2017

                      Die Idee eine Geschichte eines Paares aufzuschreiben und dabei 3 verschiedene Szenarien des "was, wäre wenn..." In einem Buch zu schreiben hat mich angesprochen.Ich habe die Leseprobe gelesen und gemerkt das ich nicht so zurecht kam. .
                      Ich finde, die Abstände in denen gesprungen wird, einfach zu viel und zu häufig. Ständig musste ich wieder zurück blättern und überfliegen, in welcher Geschichte ich eigentlich grade bin.
                      Ich glaube, wenn man das Buch im Urlaub innerhalb weniger Tage "weglesen" würde, wäre es einfacher den Versionen zu folgen. Aber im Alltag mit vielen Unterbrechungen war es für mich doch mühselig.

                      MelanieWeiß

                      Beiträge 10
                      04.08.2017

                        Sehr gut geschriebenes Buch. Spannend und interessant, wie die Geschichten sich entwickeln und verlaufen. drei verschiedene Versionenen die unterschiedlicher nicht sein könnten. ich mag Geschichten die in England spielen.

                        Its me

                        Beiträge 55
                        25.07.2017

                          Ich weiß noch nicht ob ich mich an dieses Buch herantrauen werde ( Kaufen bestimmt nicht, evtl. von einer Freundin ausleihen falls die es überhaupt hat) Drei unteterschiedliche Versionen ihrer Zukunft über so einen langen Zeitraum???? Klingt schwierig. Und auch noch eine Orientierungshilfe in Drei-Farben-Gestaltung - ich denke das ist nichts für mich.

                          Jolle22

                          Beiträge 7
                          18.11.2016

                            INHALT:

                            Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.
                            Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar ... (Klappentext)

                            Meinung

                            Leider hat mich dieses Buch nicht gefesselt und ich mußte sehr mit mir kämpfen das Buch zu Ende zu lesen.
                            Die Idee zu diesem Buch finde ich nicht schlecht allerdings hat es an der Umsetztung gehapert.
                            Die 3 unterschiedlichen versionen haben mich in meine Leserhytmus gestört, so dass ich häufiger hin und her blättern mußte.

                            Das Buch hinterlässt einen traurigen nachgeschmack. Zwei Menschen, die eigentlich für einander Bestimmt sind und immer wieder aufeinander treffen, schaffen es trotzdem nicht, sich so zu lieben und zusammenzuleben, wie man es den beiden eigentlich wünscht.

                            Das Buchcover finde ich sehr schön :)

                            Das Buch hat mich emotional leider nicht berührt:(

                            Nabura

                            Beiträge 17
                            27.10.2016

                              Cambridge, 1958: Eva ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zum College, als sie einem Hund ausweicht und Jim sie beobachtet. Was dann passiert, das wird in drei Versionen erzählt. Einmal fährt Eva über einen rostigen Nagel und kommt über ihren platten Reifen mit Jim ins Gespräch. Einmal gerät sie ins Straucheln, fährt aber nach einem kurzen Wortwechsel mit Jim gleich weiter. Und einmal stürzt sie und Jim eilt ihr zur Hilfe. Diese erste Begegnung in ihren Variationen bildet den Ausgangspunkt für drei Geschichten wie das Leben von Eva und Jim über die Jahre hinweg verläuft. Wird Eva als Schriftstellerin erfolgreich? Wird Jim in seiner Rolle als Anwalt aufgeben oder sich doch der Kunst zuwenden? Und vor allem: Wird der Weg der beiden ein gemeinsamer sein?

                              Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war mein Interesse gleich geweckt. Ein Buch mit gleich drei Versionen, mit drei Möglichkeiten, wie zwei Leben verlaufen werden, das klang für mich nach einem vielversprechenden Gedankenexperiment. Als ich das Buch dann in den Händen hielt, war ich überrascht, wie kurz die einzelnen Kapitel sind, nach denen jeweils ein Sprung in eine andere Version stattfindet. Im Nu hatte ich die drei sehr ähnlichen und doch verschiedenen Ausgangsszenarien gelesen und war gespannt darauf, welche Konsequenzen sie haben werden.

                              Auf die Ausgangssituation wird auch im Cover angespielt, doch dieses hätte mir noch besser gefallen, wenn die Situation richtig dargestellt worden wäre. Man sieht eine Frau mit Hund auf einen Mann mit Zeitung zugehen, doch Eva war auf dem Fahrrad unterwegs, musste einem unbekannten Mann mit Hund ausweichen und begegnete so Jim, der mit einem Buch unterwegs war. Lobend erwähnen muss allerdings ich die wirklich wunderschöne Gestaltung der Seiten. Auf jeder Seite findet man Blatt- und Blütenornamente, die abhängig von der Version, die gerade erzählt wird, in einer anderen Farbe abgedruckt sind.

                              Die einzelnen Kapitel sind wie gesagt relativ kurz, selten länger als zehn Seiten. Die Versionen werden immer in der gleichen Reihenfolge erzählt, nur gelegentlich wird eine Version ausgelassen. Sie spielen immer zur gleichen oder sehr ähnlichen Zeiten mit einem Zeitsprung nach jeder Runde. Dadurch hat das Buch durchweg ein sehr hohes Tempo. Bei mir hinterließ das den Eindruck eines Zeitraffers, der immer wieder für einige kurze Momente gestoppt wird, um sie in Echtzeit zu erzählen. Um drei Mal 56 Jahre auf knapp 500 Seiten abzubilden, ist dieses Vorgehen schlichtweg notwendig. Dabei hat die Autorin ihr erzählerisches Geschick unter Beweis gestellt. Dennoch fiel es mir nicht leicht, den Überblick zu wahren. Die Anzahl der Nebenfiguren ist groß, viele tauchen in einer, manche in beiden oder auch in allen drei Versionen auf. Außerdem passiert manchmal in zwei Versionen etwas sehr ähnliches. So musste ich immer wieder zurückblättern, um nachzuschauen, was in welcher Version passiert war und was nicht.

                              Eva und Jim durchleben – sowohl zusammen als auch getrennt – über die Jahre hinweg so manche Höhen und Tiefen. Mir fiel es leicht, mich in die einzelnen Situationen hineinzuversetzen und nachzuvollziehen, was sie fühlen. Auch die Faszination der beiden füreinander konnte die Autorin für mich nachvollziehbar machen. Doch auch hier macht sich das hohe Tempo bemerkbar, das Buch bleibt emotional an der Oberfläche, auch für die dramatischsten Momente ist nur wenig Platz reserviert. So werden zum Beispiel einige Ereignisse nur angerissen und das nächste Kapitel der Version erzählt in der Retrospektive ganz kurz, was danach passiert ist und was die Konsequenzen waren.

                              Beim Spiel mit dem „Was wäre wenn“ stellt sich unweigerlich die Frage, wie stark sich das weitere Leben abhängig von einzelnen Entscheidungen unterscheiden kann. Die Autorin bietet mit diesem Buch ihre Gedanken dazu an. Sie hat verschiedene Fixpunkte gewählt, die in allen Versionen gleich sind. Evas Bruder feiert zum Beispiel in allen Versionen am gleichen Ort seinen 30. Geburtstag und hat die gleiche Partnerin. Mit den Ähnlichkeiten und Unterschieden in ihren Versionen hat sie mich zum Nachdenken bringen können. Insgesamt haben die drei Geschichten mich bis zum rührenden Ende unterhalten können, welches das Gedankenspiel der Autorin in einer für mich absolut gelungenen Weise abschließt.

                              „Drei mal wir“ bietet beste Unterhaltung mit drei Geschichten, drei Mal zwei Leben, die hätten sein können. Mit hohem Tempo nahm Laura Barnett mich mit auf eine Reise, in der drei Lebensversionen sich immer wieder aufeinander zu und voneinander weg bewegen. Auch ähnliche Situationen hat die Autorin abwechslungsreich beschrieben und mich an ihre Erzählung gefesselt. Es fiel mir allerdings nicht leicht, den Überblick zu wahren, und manchmal sprang ich schweren Herzens in der Zeit voran, obwohl ich bestimmte Momente gerne noch ausführlicher erlebt hätte. Ich kann Euch nur empfehlen, diese Reise ebenfalls anzutreten und Eva und Jim kennenzulernen!

                              Stella-Berlin

                              1 Beitrag
                              09.06.2016

                                Schlüsselmomente die das Leben schreibt

                                Das Probelesen dieses Buches hatte mich gleich davon überzeugt. Diese Geschichte ist mal etwas anders und verspricht interessante Perspektiven zu erzählen.

                                Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Das Buch präsentiert sich sehr frisch mit überlegten Details durch die auf die Seiten gedruckten Zweige in drei verschiedenen Farben, welche die drei Versionen der Geschichte markieren, man könnte also auch farblich getrennt und somit die verschiedenen Versionen einzeln am Stück lesen.

                                Die drei Schicksale um Eva's und Jim's Liebe und Ihre gemeinsamen, sowie getrennten Leben, waren wie aus dem echten Leben gegriffen. Höhen und Tiefen, lustige und ergreifende Etappen. Die Protagonisten mit Ihren Angehörigen und Freunden sind gelungene Charakter, welche man sich problemlos auch im eigenen Alltag vorstellen könnte über den Weg zu laufen. Das Buch ist rundum gelungen und jeder, ja ich denke wirklich jeder, kann sich in der einen oder anderen Situation selber wiederfinden und die Frage stellen, was wäre wenn?...

                                Allerdings ist es nicht immer ganz einfach alle Charakter und Namen im Auge zu behalten, insbesondere längere Pausen zwischen dem Lesen machen es einem schwer wieder rein zu finden, da ja 3 Versionen im Kopf zu behalten sind. Also sollte es möglichst nicht mal eben für 2 Wochen zur Seite geleget werden. ;-)

                                Alles in allem mochte ich die Geschichte sehr gern. Ich kann jedem das Buch ans Herz legen, insbesondere allen die Lust auf eine etwas andere Art der Erzählung von Schicksalen in verschiedenen Perspektiven haben und sich selbst in manchen Augenblicken in ihrem Leben schon die Frage gestellt haben:" Ist unser Leben vorbestimmt, oder legen Schlüsselmomente unseren Weg fest? "

                                 

                                anja_schubert

                                1 Beitrag
                                26.04.2016

                                  Was wäre passiert wenn...

                                  Eine Geschichte rund um Eva und Jim. Zwei junge Menschen, die sich zufällig zu College Zeiten kennenlernen. Die Autorin spinnt den Gedanken weiter, den wir alle kennen: Was wäre wenn...

                                  Die Geschichte von Eva und Jim wird in 3 Versionen erzählt mit jeweils unterschiedlichem Verlauf:
                                  Einmal wird es die große Liebe
                                  Beim zweiten Mal geht Eva zurück zum Ex wegen einer ungeplanten Schwangerschaft
                                  Beim dritten Mal gibt es einen kurzen Wortwechsel, geht danach aber getrennt Wege.

                                  Die Grundidee finde ich gut, denn jeder hat sich die Frage in seinem Leben schon gestellt: Was wäre passiert, wenn ich damals anders gehandelt hätte.
                                  Leider begeht die Autorin für mich einen Fehler: Alle drei Versionen werden parallel erzählt in einzelnen Kapiteln, wodurch die ganze Geschichte unübersichtlich wird. Ich hatte gedacht, da das Buch auch in 3 Teile gegliedert ist, dass jede Version ein Teil des Buches ausmacht. Ich hatte gehofft die Schicksale der einzelnen Menschen erleben zu dürfen und ein Teil ihrer Geschichte werden zu können, beides trifft hier jedoch nicht zu.
                                  Während die beiden Hauptfiguren noch recht gut dargestellt werden, bleiben alle anderen Figuren, die man trotzdem in allen 3 Versionen trifft, eher blass und farblos.
                                  Die Art der parallelen Erzählung und der Zeitsprünge stiftet mehr Verwirrung als zur Lesefreude beizutragen. Durch die teilweise sehr kurzen Abschnitte kommt auch kein wirklicher Lesefluss auf, man wird ständig aus der Geschichte gerissen und muss sich wieder auf Alternative 1,2 oder 3 neu einstellen.
                                  Nach der Hälfte des Buches musste ich für mich feststellen, dass es mich überhaupt nicht mehr interessiert was noch alles passiert oder nicht passiert. Drei Tage das Buch zur Seite gelegt und gehofft, dass ich danach weiter komme, weitere Seiten gelesen und dann doch abgebrochen.
                                  Eine tolle Idee, aber leider kommt die Geschichte auf Grund der Erzählweise nicht beim Leser an.
                                  Schade, denn ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut.

                                  katja_kabatja

                                  Beiträge 9
                                  15.04.2016

                                    Nette Lektüre

                                    "Was wäre wenn..."

                                    Entscheidungen hat wohl jeder schon einmal in Frage gestellt. 

                                    Dieses Buch erzählt von einer Liebe die in 3 parallel zulesenden Geschichten seinen Weg sucht.

                                    Mir gefiel dieser Stil vom Buch zu anfang aber recht schnell wurde es anstrengend.

                                    Immer wieder war ich verwirrt,musste überlegen in welcher Geschichte ich mich gerade befinde und wer zu welcher Version gehört.

                                    Schade eigentlich, denn das Buch ist schön geschrieben. Man stellt fest dass selbst die vermeintlich schönste Version auch ihre Schattenseiten hat und man kommt ins Grübeln...  Sollte man sich tatsächlich Gedanken über das "Was wäre wenn..." machen? Letztendlich hat glaub alles seine Bestimmung und seinen Sinn auch wenn einem der manchmal recht lang verborgen bleibt. :)

                                     

                                    sandra_strmer

                                    1 Beitrag
                                    13.04.2016

                                      3 Geschichten in Einem.

                                      Tolles Buch, hervorragend geeignet für Leute die gern mehrere Bücher gleichzeitig lesen.

                                      Bei diesem Bucv wird einem nicht langweilig.

                                      Es handelt von einem Mann und einer Frau, die verschiedene Entscheidungen treffen und wie sich dadurch die Zukunft (Geschichte), das Leben verändert.

                                      Toll geschrieben.

                                      Zu empfehlen.

                                      Gluehwuermchen aus Salem

                                      Beiträge 3
                                      21.03.2016

                                        Gute aber leider viele Sprünge

                                        Die Idee eine Geschichte eines Paares aufzuschreiben und dabei 3 verschiedene Szenarien des "was, wäre wenn..." In einem Buch zu schreiben finde ich gut. Als ich das Buch in den Händen hielt, habe ich mich direkt mit Feuereifer drauf gestürzt und angefangen, zu lesen.
                                        Leider kam sehr schnell die Ernüchterung. Ich finde, die Abstände in denen gesprungen wird, einfach zu viel und zu häufig. Ständig musste ich wieder zurück blättern und überfliegen, in welcher Geschichte ich eigentlich grade bin. Dadurch hat es für mich irgendwann den Reiz verloren und ich musste mich am Ende durchkämpfen. Sehr schade, denn sonst gefällt mir alles sehr gut-auch die optische Unterteilung der Versionen finde ich gut und auch das Cover gefällt mir sehr.
                                        Ich glaube, wenn man das Buch im Urlaub innerhalb weniger Tage "weglesen" würde, wäre es einfacher den Versionen zu folgen. Aber im Alltag mit vielen Unterbrechungen war es für mich doch mühselig.