Lauren Willig

Ashford Park

Eine Angelegenheit des Herzens
Als ihre Großmutter Addie sie hartnäckig «Bea» nennt, schiebt ihre Enkelin Clementine die Verwirrtheit zunächst auf das Alter. Schließlich ist Addie gerade 99 Jahre alt geworden. Doch Clementines Neugier ist geweckt: Wer ist Bea?
Die junge Frau begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie erfährt von Addies großer Liebe Frederick und entdeckt ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Schicksal bestimmen wird…


Autorenbild Foto von Lauren Willig

Der  Autor


Lauren Willig, geboren in New York, schreibt Liebesromane, seit sie sechs Jahre alt ist. Sie hat einen Abschluss in Englischer Geschichte und einen Doktor in Rechtswissenschaften. Nach einem Jahr in einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei entschied sie sich ganz für die Schriftstellerei. In den USA ist sie mit ihrer "Pink Carnation"-Liebesroman-Serie bekannt geworden.


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Rezensionen

bookgirl

Beiträge 16
15.11.2018

    Inhalt
    Clementine wird von ihrer Granny Addie bei einem ihrer Besuche Bea genannt. Zunächst schiebt sie es auf ihr Alter, denn Addie ist immerhin schon 99 Jahre alt. Aber als sie sie immer wieder Bea nennt, wird Clemie neugierig und stellt Nachforschungen an. Auf der Reise in die Vergangenheit, erfährt sie nicht nur von Frederick, der ersten großen Liebe von Addie und von ihrer Cousine Bea, sondern auch von einem alten Familiengeheimnis.
    Meine Meinung
    Das Cover von "Ashford Park" erinnert an Downtown Abbey und den britischen Hochadel. Umso erstaunter war ich, dass der Prolog im Jahre 1926 in Kenia beginnt. Zeitlich befindet sich die Geschichte in der Folge dann jedoch entweder im Jahr 1909 oder 1999. Zunächst begleiten wir jedoch Clemie auf dem Weg zur Geburtstagsfeier ihrer Großmutter Addie, die 99 Jahre alt ist und der der ganze Trubel um ihre Person zu viel war. Nach einem kurzen Schlaf, kommt sie zwar zu sich, nennt ihre Enkelin aber "Bea". Clementine hat den Namen noch nie gehört und auch ihre Familie reagiert eher zaghaft und rückt nur nach und nach mit der Sprache heraus, um wen es sich bei Bea handelt. Auf der Reise in die Vergangenheit erfahren wir mehr über Addie und über ein altes Familiengeheimnis.
    Ich mag Geschichten, die auf zwei zeitlichen Ebenen spielen. Hier hat mich der Teil im Jahr 1909 mehr gefesselt und der Teil im Jahr 1999 ist im Vergleich regelrecht verblasst. Einige Punkte waren nicht ganz nachvollziehbar. Besonders, dass Clementine, die behauptet ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Großmutter zu haben, dann so wenig über sie wusste, hat mich erstaunt. Mir ist bewusst, dass die Handlung davon lebt und sie sonst keinen Grund hätte das Familiengeheimniss aufzuspüren, aber dennoch ist diese totale Unwissenheit wenig glaubwürdig.
    Auch das Aufeinandertreffen von Bea und Addie hat mir weniger gefallen und ich frage mich, warum es nicht wenigstens eine kurze Aussprache zwischen den beiden gab. Ab der Hälfte plätschert die Geschichte vor sich hin und ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, die die Handlung sicherlich bereichert hätte.
    Fazit
    "Ashford Park" ist eine gut lesbare Familiengeschichte mit ein paar Schwächen. Liebhaber dieses Genres sollten aber dennoch auf ihre Kosten kommen.

    Jackdeck

    Beiträge 44
    27.05.2018

      Der Roman spielt in zwei Zeitebenen - in den 20iger Jahren und zur Jahrtausendwende. Diese Zeitebenen sind heute in den Romanen modern und von Vorteil, da man auch die Hintergundgeschichten erfährt. Die Protagonisten sind gut beschrieben, wenn auch in manchen Passagen die Augen etwas zu oft funkeln. Die Handlung geht ohne Leerlauf dahin und zum Ende offenbart sich einiges.
      Eine klare Empfehlung für alle, die Familienromane mit kleinen Geheimnissen lieben.

      brigitte_schreiter

      Beiträge 70
      12.05.2017

        Es ist wieder ein Roman der in der Jetztzeit spielt und dann zurückspringt in die Vergangenheit. Die Zeitzonen wechseln zwischen 1999 und 1909.
        Clemmie ist Addies Enkelin . Die Großmutter redet wirres Zeug. Doch die Enkelin begibt sich in die Vergangenheit und deckt ein Familiengeheimnis auf.
        Als die Eltern von Adeline bei einen Unfall ums Leben kommen , wird sie von Onkel und Tante auf den Landsitz Ashford Park aufgenommen. Addies Cousine Bea nimmt sich ihrer ab. Die beiden werden Freundinnen. Dann bricht der erste Weltkrieg aus und er verändert die Menschen. Es entsteht ein Wirrwar um Liebe.
        Es ist ein Buch für Englandliebhaber. Liebe, Eifersucht kommen in dem Buch nicht zu kurz. Man muß sich schon konzentrieren um die Personen auseinanderzuhalten, ein nicht ganz leicht zu lesendes Buch.

        Dandy

        Beiträge 51
        26.02.2017

          Das Cover hat mich sofort angesprochen und so "musste" ich das Buch kaufen.
          Inhalt übernommen:
          Als ihre Großmutter Addie sie hartnäckig «Bea» nennt, schiebt ihre Enkelin Clementine die Verwirrtheit zunächst auf das Alter. Schließlich ist Addie gerade 99 Jahre alt geworden. Doch Clementines Neugier ist geweckt: Wer ist Bea?

          Die junge Frau begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie erfährt von Addies großer Liebe Frederick und entdeckt ein Geheimnis, das 1906 in England auf dem Landsitz Ashford Park seinen Anfang nahm. Ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Schicksal bestimmen wird…

          Fazit:
          Eine sehr schöne, geheimnisvolle Familiengeschichte mit sehr viel Überraschungen.
          Der Schreibstil ist sehr gut. Man kommt sehr gut in die Geschichte herein. Einmal angefangen zu lesen, möchte man gar nicht mehr aufhören.
          Die Personen und Orte werden sehr detailliert beschriebe, sodass man denkt, dass man die Personen persönlich kennt , bzw. schon an den Orten war.

          Bücherfreundin

          Beiträge 46
          07.02.2017

            New York im Jahr 1999: Auf der Geburtstagsfeier ihrer 99 jährigen Großmutter Addie, stürzt Clementine in ein tiefes Loch. Nicht nur, dass es Oma Addie immer schlechter geht, nein, sie spricht ihre Enkelin auch mit dem Namen „Bea“ an. Natürlich versucht Clementine die Verwechslung richtig zu stellen, doch fragt sie sich auch, wer diese „Bea“ ist.

            Langsam beginnt sie zu forschen und so startet sie mit Addies Geschichte im Jahre 1906. Damals, auf dem Familiensitz in Ashford Park, begann für die junge Addie ein neues und nicht immer leichtes Leben, das sie später in einen Konflikt stürzen wird, der auch noch Clementine betrifft.

            Für Clementine ist dies alles neu, sprach die Großmutter doch nie über ihre Vergangenheit und die ihrer Familie...

            Von „Ashford Park“ habe ich bereits vor dem Lesen des Buches sehr viel gehört. Sei es durch Plakate, Leseproben und die allgemeine Werbung. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.

            Momentan scheint es ja wieder einige Familiengeschichten zu geben und für mich war „Ashford Park“ von Lauren Willig ein kleines Highlight. Von der Autorin hatte ich zuvor zwar noch nichts gehört, aber ihr Schreibstil ist unheimlich fesselnd und ihre Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet.

            Für den Leser öffnet sich hier die Tür in zwei verschiedene Zeiten. Zum Einen lernen wir Clemmie (Clementine) kennen, die von heute auf morgen mit einem Familiengeheimnis konfrontiert wird und vieles erfährt, was für sie, bis dato unbekannt war. Ihre Geschichte spielt Ende 1999/ Anfang 2000.

            Und dann begleiten wir im Jahre 1906 die sehr junge Addie. Sie wurde von jetzt auf gleich zur Vollwaisin und wird daraufhin zu ihren Verwandten nach Ashford Park geschickt, die sie dulden, aber nicht wollen. Sie gehört immer nicht richtig dazu, freundet sich aber schnell mit ihrer Cousine Bea an, die aber kein 100% loyaler Mensch ist, was sie immer wieder feststellen wird. Aber Addies Herz ist aus Gold und ich habe sie bereits in mein Herz geschlossen.

            Und da wären wir auch wieder, denn alle Figuren sind, wie geschrieben, sehr gut ausgearbeitet. Besonders Addie und auch Clemmie, waren für mich zum Greifen nahe. Ich hatte schnell ein Bild zu beiden aufgebaut und empfand sie sogar als gute Bekannte. Denn sie wirken doch sehr real.

            Lauren Willig wechselt in ihrem Erzählstil immer zwischen den Zeiten hin und her. Das bedeutet, dass wir in einem Kapitel mal mit dem Jahr 1999 beginnen und dann zum Ende hin in die Vergangenheit wechseln, oder anders herum. Das Geschehene wird immer greifbarer und Handlungen immer schlüssiger, was für mich zu keinem Zeitpunkt verwirrend oder langweilig gewesen ist. Ganz im Gegenteil!
            Ich hing am Buch, konnte es kaum zur Seite legen und kann es nur wärmstens empfehlen.

            Mein Fazit:
            Ihr sucht eine spannende, rührende und gut geschriebene Familiensaga? „Ashford Park“ bietet all dies und noch viel mehr. Der Schreibstil der Autorin Lauren Willig ist so flüssig, dass man sich dem Buch kaum entziehen kann.
            Für mich ein richtiger Buchtipp! Unbedingt lesen!

            KatiKatharinenhof

            Beiträge 44
            07.12.2016

              Der Prolog beginnt mit der Reise nach Afrika. Addie fährt mit dem Schiff und Zug über Wochen nach Afrika, um ihre Cousine Bea zu besuchen. Addie ist zu diesem Zeitpunkt 26 Jahre alt. Bea lebt mit ihrem Mann Frederick und ihren beiden Töchtern in Afrika und betreibt dort eine Kaffeeplantage.

              Die Zeitzonen wechseln zwischen 1909 und 1999. Im Jahre 1909 wird Addie als Waise von ihrem Onkel auf dessen Anwesen aufgenommen. Sie hat eine harte Zeit und die einzige, die zu ihr hält ist ihre Cousine Bea.

              Weiter geht es in die Zeit 1999, wo Clemmie, Addies Enkelin ich wundert, was ihre Großmutter für wirres Zeug redet. Doch sie ist neugierig geworden und stellt Nachforschungen an. Sie kommt nach und nach dahinter, was ihre Großmutter ihr verschwiegen hat und deckt am Ende ein Familiengeheimnis auf, das natürlich auch sie selbst betrifft.

              Mir hat dieser Roman um das Familiengeheimnis um Addie gut gefallen. Die verschiedenen Zeiten waren von der Autorin Lauren Willig toll gelöst und gingen ineinander über, so dass keine Missverständnisse aufkamen. Der Schreibstil war klar und flüssig, so dass man schnell in die Geschichte hineinkam und nur so über die Seiten flog. Man musste sich zeitweise schon sehr konzentrieren, um die Familienzugehörigkeit der einzelnen Verwandten in den wechselnden Zeiten zuordnen zu können.

              Sehr beeindruckt haben mich die Erzählungen um Addie von 1909.

              Wer Familiengeheimnisse liebt, ist bei diesem Roman auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Er ist spannend, interessant, gut geschrieben und bietet viel

              Shanna

              Beiträge 25
              17.10.2016

                “Ashford Park” hat alles, was ich mir von einem unterhaltsamen und nicht zu oberflächlichen Roman wünsche. Stimmungsvoll beschriebene Handlungsorte, klar charakterisierte Hauptpersonen, in die man sich gut hineinversetzen kann und eine über mehrere Generationen verwobene Geschichte, die zum Schluss auch noch mit einer überraschenden Wendung aufwartet.

                Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es richtig verschlungen. Fast jedes Kapitel wartete mit einer neuen Enthüllung auf, die dem Leser nach und nach den großen Zusammenhang verständlich machte.

                In diesem Buch hätte ich gerne noch ein paar Kapitel weitergelesen. Die Zeit, die Bea in Arizona verbracht hat, wurde leider nur ganz kurz gestreift, aber das ist auch das Einzige, was ich vermisst habe. Sonst hat mir dieser Roman ganz wunderbar gefallen!

                Mikki

                Beiträge 2
                05.11.2013

                  Ich hätte mehr erwartet!

                  Mit einer spannenden Familiengeschichte, die Hand und Fuß und am besten natürlich ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit hat, kann man mich eigentlich immer ködern und so war ich auch an diesem Buch sehr interessiert!

                  Es konnte mich allerdings nicht zu 100% packen und überzeugen, im Endeffekt habe ich der Geschichte mehr so "nebenbei" gelauscht und mich berieseln lassen, als wie gebannt vor den Lautsprechern zu sitzen.

                  Der Hörer wird erst einmal mit einer Szene aus der Vergangenheit konfrontiert und lernt die junge Addy und das wilde Kenia kennen, das hat mir erstmal ganz gut gefallen und konnte mich überzeugen, die Beschreibungen sind schön anschaulich und auch beim Anhören gut vorstellbar.

                  Die Protagonistin der aktuellen Zeit ist Clementine, auch diese finde ich recht sympathisch und einen netten Charakter, sie ist neugierig und will im Verlauf der Geschichte natürlich das Familiengeheimnis aufdecken.

                  Die Sprünge zwischen den Zeiten, sind gut nachvollziehbar und nicht verwirrend da vor jedem Abschnitt die aktuelle Jahreszahl & der Ort der Handlungen genannt wird, auch wenn es mal im Jetzt, Vergangenheit und noch weiter zurückliegender Vergangenheit spielt!

                  Was mir am Hörbuch etwas gefehlt hat, waren wirklich "Emotionen" der Protagonistin Clementine, ich fand sie zwar neugierig und interessiert an dem was passiert, aber andererseits war mir die Geschichte um das Lösen des Geheimnisses im Großen und Ganzen etwas zu "flach". Irgendwann kommt es einmal zu einem Streit zwischen ihrer Tante, Mutter und ihr selbst, dabei werden Andeutungen gemacht, und Dinge in den Raum geworfen, solche Szenen in etwa hätte ich mir schon früher oder auch öfter gewünscht, denn so wird mal ein wenig Spannung aufgebaut und man fragt sich was sich hinter dem gesagten verbirgt.

                  Ansonsten ist das Hörbuch sehr angenehm, die Leserin hat eine freundliche, angenehme Stimme, der man gut lauschen kann, was mich allerdings etwas störte waren die Namen der Protagonistinnen ... die Namen sind sich so sehr ähnlich, dass es beim hören irgendwie nervig war ... Clementine wird die ganze Zeit Clemmy genannt, und im "Jetzt" ist dann immer von Granny Addy die rede, wenn das dann alles in einem Satz vorkommt ... nicht so schlau gewählt fand ich!

                  Insgesamt ist es aber ein schönes Hörbuch, dass man sich durchaus gut anhören kann, die Geschichte ist zwar nicht das neue Highlight meiner seits, aber es hat mir doch einige unterhaltsame Stunde im Auto oder beim Wohnung aufräumen beschert.