Matthew Quick

Die Sache mit dem Glück

Ein Buch, das glücklich macht
Bartholomew ist 39 und hat immer bei seiner Mom gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen - aber das sagt sich so leicht. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er in der Unterwäscheschublade einen Brief von Richard Gere, in dem dieser zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking aufruft.
Der Brief muss seiner Mom viel bedeutet haben. Bartholomew beschließt, dem Hollywoodstar zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Über die junge Bibliothekarin, die er seit Jahren ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere nicht geantwortet. Aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.


Autorenbild Foto von Matthew Quick

Der  Autor

Matthew Quick wurde 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren. Er schmiss seinen Job als Englischlehrer und reiste anschließend lange durch Südamerika und Afrika. Die Verfilmung seines Debüts „Silver Linings“ gewann einen Golden Globe und einen Oscar. Auch die Filmrechte an seinem zweiten Roman „Die Sache mit dem Glück“ wurden verkauft. „Flugstunden“ ist sein dritter Roman. Matthew Quick lebt mit seiner Frau auf einer Insel vor North Carolina.


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Rezensionen

LeseStef

Beiträge 30
03.12.2017

    Nachdem ich "Silver Linings" gelesen und geliebt habe hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an dieses Buch von Matthew Quick. Jedoch muss ich wirklich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde! Das Buch ist echt toll - sowohl vom Schreibstil her als auch im Bezug auf die einzelnen Personen und die dazugehörige Atmosphäre...
    Kann ich nur weiterempfehlen!

    Papier und Tintenwelten

    Beiträge 13
    08.11.2017

      "Die Sache mit dem Glück" ist ein Roman des Autors Matthew Quick. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und es sehr genossen. Die Geschichte wird von dem Sprecher Boris Aljinovic gelesen und ich finde seine Stimme ist sehr angenehm und auch passend zum Inhalt.

      In diesem Hörbuch geht es um den 39 - jährigen Protagonisten Bartholomew Niel. Bartholomew hat sein ganzes Leben bei seiner Mutter gelebt und als sie plötzlich stirbt ist er auf sich allein gestellt, was ihn ziemlich zu überfordern scheint.

      Durch Zufall findet der Protagonist ist einen „Befreit-Tibet!”-Brief von Richard Gere in der Unterwäscheschublade seiner Mutter. Bartholomew, in dem festen Glauben, dass er ihm helfen kann, beginnt selbst Briefe an den bekannten Schauspieler zu schreiben. Und schließlich macht sich Bartholomew so auf die Suche nach dem Glück. Und trifft auf dem Weg unter anderem auf einen Priester in einer Glaubenskrise, der sich mit ihm gemeinsam auf die Suche macht...

      Die Geschichte besticht durch eine Menge emotionaler Momente, die einem im Gedächtnis bleiben und auch zum eigenständigen Nachdenken, oder Überdenken bestimmter Dinge anregen. Zudem finden sich viele philosophische Ansätze, bei denen es Freude macht Bartholomews Gedankengängen zu folgen. Trotz der positiven Aspekte konnte mich das Hörbuch leider nicht komplett mitreissen, was für mich vorallem an der gewissen Skurillität der Charaktere lag, die auf mich manchmal ein wenig überzogen wirkte.

      "Die Sache mit dem Glück" ist ein schöner Roman mit interessanten Ansätzen, der mich aber trotzdem leider nicht gänzlich mitreißen konnte!

      Susi

      Beiträge 35
      02.08.2017

        Ich breche nur selten ein Buch ab, kämpfe mich meistens immer noch ein Stückchen weiter durch, in der Hoffnung, dass der Funke doch noch überspringen wird...hier aber habe ich aufgegeben. Ich wurde einfach nicht warm mit der Hauptfigur, konnte mich weder mit ihm identifizieren, noch in ihn hineinversetzen. Die Idee mit den Briefen an Richard Gere fand ich interessant, habe aber eher ein locker-leichtes Lesevergnügen erwartet. Für Menschen mit Interesse an Tibet, bzw Buddhismus sicher empfehlenswert, meinen persönlichen Geschmack hat es leider überhaupt nicht getroffen.

        Annika1707

        Beiträge 16
        18.07.2017

          Ich habe dieses buch mehrfach angefangen zu lesen. Leider habe ich es immer wieder weg gelegt und hatte nicht das Verlangen es zu beenden .ich finde es sehr langweilig . Es wird keine Spannung erzeugt. Die Charaktere sind auch nicht interessant . Ich habe von dem Buch wirklich mehr erwartet. Schade. Vielleicht wird es auch erst zur Mitte gut aber das nützt nichts wenn man bis dahin keinen Ansporn hat es weiter zu lesen :(

          Jules

          Beiträge 32
          10.07.2017

            Leider hat "Die Sache mit dem Glück" von Matthew Quick überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen.
            Irgendwie war es mir doch eine Spur zu "abgedreht", was ich recht schade fand, da mir "Silver Linings" von ihm damals sehr gut gefiel!

            VanilleMelli

            Beiträge 55
            01.04.2017

              Nach "Silver linings" hatte ich große Erwatungen an das Buch. Und ich muss sagen, dass ich echt nicht enttäuscht wurde, denn es ist ein wunderbares Buch mit schönen, witzigen und auch tragischen Monenten!
              Wirklich zu empfehlen :)

              lesebegeistert

              Beiträge 29
              10.03.2017

                Bartholomew ist 39 Jahre alt und hat sich immer um seine Mutter gekümmert. Als diese an Krebs stirbt, bricht eine Welt zusammen. Nun muss er von einem Tag auf den anderen alleine zu Recht kommen. Er beginnt Briefe an den Lieblingsschauspieler der Mutter Richard Gere zu schreiben. Von jetzt schreibt Bartholomew alles auf, was sich in seinem Leben abspielt. Irgendwie ein schräger, lustiges und verrücktes Buch.

                SarahLiebtBücher

                Beiträge 32
                21.02.2017

                  Nach "Silver Linings" hat Mathew Quick wieder ein beeindruckendes und ausssergewöhnliches Buch geschrieben. Schon die Form ist ungewöhnlich : Jedes Kapitelist ein Brief an den bekannten Schauspieler Richard Gere, dieser wird vom Hauptcharakter des Buches, Bartholomew, direkt angesprochen, in die Handlung einbezogen und auch seine durch den DalaiLama beeinflusste Lebensphilosophie nimmt Einfluss auf die Handlung.
                  Zum Inhalt : Bartholomew ist 39 Jahre alt als seine, vom ihm aufopferungsvoll gepflegte Mutter an einem Hirntumor stirbt. Beide lebten allein, seinen verstorbenen Vater hat er nie kennengelernt, nur die regelmässigen Besuche des katholischen Geistlichen Father Mac Namee brachten willkommene Abwechslung in diese Zweisamkeit. Auch einen Beruf übte er nicht aus.
                  So muss er sich mit fast kindlicher Naivität nun dem "wirklichen Leben" da draussen stellen und bewältigt dies mit einer erstaunlichen Weitherzigkeit und einer bemerkenswerten Lebensphilosophie.
                  Da seine in den lezten Lebenswochen verwirrte Mutter ihn ständig mit Richard ansprach und dabei seltsam glücklich wirkte, er zudem von ihrer grossen Vorliebe zu Richard Gere wusste und dann auch noch in ihrer Wäscheschublade einen Brief Richard Geres fand, berichtet er nun diesem in Briefform von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.
                  Ganz langsam, unterstützt von Father Mac Namee und teilweise auch von der Trauerberaterin Wendy , öffnet er sich der ihm unvertrauten Welt, beginnt vorsichtig formulierte Lebensziele wie "mit einem Gleichaltrigen zusammen ein Bier in einem Pub zu trinken" umzusetzen. Getreu den Lehren des Dalai Lama und seiner eigenen Wesensart folgend ist er hilfsbereit und offen und schliesst bald die ersten zaghaften Freundschaften.
                  Nicht nur die Handlung an sich und die Form des Buches sind bemerkenswert, sondern auch die vielen, fast philosophisch anmutenden Gedankengänge, die den Leser zum Mit- und Nachdenken anregen.Ob es sich um das Geniessen des "Glücks des Augenblcks" handelt, den Ausgleich von Glück und Unglück oder das Prinzip der Synchronität, alles wird schlüssig in die Handlung eingebaut und macht doch nachdenklich.
                  Ein rundum aussergewöhnlches und bemerkenswertes Buch, vergnüglich und berührend zu lesen und über Vieles zum Nachdenken anregend

                  Legeia

                  Beiträge 13
                  10.02.2017

                    Bartholomews Mutter stirbt an Krebs. Er ist fast 40, hat keinen Job und war das ganze Leben mit ihr zusammen. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Dann findet er in einer Schublade im Schlafzimmer einen Brief von Richard Gere, denn seine Mutter verehrte den Filmstar über alle Maßen, und so setzt sich Bartholomew hin und schreibt selbst Briefe an den Filmschauspieler und Buddhisten, der sich seit Jahrzehnten für indigene Völker stark macht und der Vorsitzende von ICT (International Campaign for Tibet) ist.

                    Das Schreiben der Zeilen hilft Bartholomew bei der Trauerbewältigung.
                    Auf dem Weg in ein neues Leben lernt er viele Menschen kennen, die ihm zeigen, dass nicht nur er seinen Platz im Kreislauf der Welt noch finden muss, sondern auch, dass man nicht allein durch die unwegsamen Gassen des Daseins gehen sollte. Gemeinsam ist man stark, und das ist auch die Botschaft, die das Buch vermittelt.
                    Manchmal spielen Glück und Zufälle eine Rolle, manchmal muss man selbst etwas tun, um Neues, Unentdecktes zu sehen und eine Reaktion zu bewirken.

                    Mir hat "Die Sache mit dem Glück" gut gefallen. Das Buch zeigt immens viele Aspekte, die das Leben zu bieten hat, trifft leise Zwischentöne, enthält Schicksalsschläge, aber auch positive Momente, die es wert sind, weiter zu machen und zu kämpfen.

                    Einfallsreich ist es Matthew Quick gelungen, das Leben eines einsamen Mannes mit dem eines Hollywoodstars zu verknüpfen. Richard Geres Arbeit wird somit auch gewürdigt und den Lesern, die diese noch nicht verfolgt haben, näher gebracht. Somit kann man sich selbst mit dem Thema Tibet auseinandersetzen. Er ist eben mehr als ein Beau.

                    Ebenfalls gelungen fand ich die Botschaft, dass es andersartige Menschen geben muss, warum werden sonst so viele als normal bezeichnet? Gerade das macht das Leben aus, und nicht jeder sollte, ohne jemanden wirklich zu kennen, sich gleich sein Urteil bilden - das geschieht leider oft viel zu schnell.

                    Es gab sehr witzige Momente im Buch, natürlich auch tragische Begebenheiten, die auch im realen Leben vorkommen.
                    Man sollte sich auf das besinnen, was wirklich wichtig ist.

                    4 glückliche Sterne.

                    Nabura

                    Beiträge 22
                    27.10.2016

                      Der neununddreißigjährige Bartholomew hatte noch nie einen Job. Sein ganzes Leben lang hat er bei seiner Mutter gelebt und sie in den letzten Jahren, als der Krebs sie immer verwirrter werden ließ, gepflegt. Doch nun ist seine Mutter tot. Als Bartholomew im Zimmer seiner Mutter einen Brief von Richard Gere findet, in dem er zum Boykott der Olympischen Spiele in Tibet aufruft, beschließt Bartholomew, ihm zu schreiben. Über seine Mutter, die ihn vor ihrem Tod immer häufiger Richard nannte. Über Father McNamee, der auf eine Anweisung von Gott wartet und in der Zwischenzeit dem Alkohol zuspricht. Und über die Jungthekarin, die er schon lange in der Bibliothek beobachtet, ohne sich zu trauen, sie anzusprechen. Bartholomew weiß, dass sein Leben alles andere als normal ist, doch er sieht die Zeit gekommen, es endlich selbst in die Hand zu nehmen…

                      Die Geschichte dieses Buches wird ausschließlich in Briefen von Bartholomew an Richard Gere geschildert. Zu Beginn schildert Bartholomew die Gründe für diese Entscheidung. Weil seine Mutter ihn in ihren letzten Tagen nur noch mit Richard ansprach, hatte Bartholomew das Gefühl, selbst vorübergehend Richard Gere zu sein und seine eigentliche Persönlichkeit ablegen zu können. Nun erhofft er sich von Richard Gere Unterstützung bei einem Neuanfang. Ob er seine Briefe je abschickt, ist ungewiss und eigentlich auch nicht wichtig, denn schnell wird klar, dass Bartholomew diese Briefe schreibt, um seine Gedanken zu ordnen und sich selbst mithilfe eines imaginären Unterstützers Mut zuzusprechen. Wirkte das Stilelement am Anfang noch ungewöhnlich, wurde schnell deutlich, dass dies genau der richtige Weg war, um die Geschichte dieses ungewöhnlichen Mannes zu erzählen.

                      Bartholomew ist mir schnell ans Herz gewachsen. Er ist intelligent und hat ein riesiges Herz, verhält sich aber gleichzeitig auch naiv und verschließt seine Augen vor bestimmten Wahrheiten. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung, die er in der Geschichte durchmacht und die das Herzstück des Buches ist. Er muss lernen, ohne seine Mutter zurechtzukommen und über seinen eigenen Schatten springen. Während er auf die ersten Veränderungen in seinem Leben nach dem Tod seiner Mutter noch kaum Einfluss nimmt, wird er selbst immer aktiver und mutiger. Dabei legt er eine starke und oft philosophische Selbstreflexion an den Tag.

                      Bartholomew ist nicht die einzige ungewöhnliche Persönlichkeit in dieser Geschichte. Matthew Quick hat interessante Nebenfiguren geschaffen, die nicht immer sympathisch sind, mit ihrem Verhalten aber zum Nachdenken anregen. Besonders unentschlossen war ich darüber, was ich von Father McNamee halten soll, der eher auf eigenes Bestreben bei Bartholomew einzieht und psychisch schwer erkrankt ist. Ist er wirklich der richtige, um Bartholomew in dieser schwierigen Zeit zu helfen? Auch bei anderen Charakteren, die auf den ersten Blick völlig durchschnittlich wirken, offenbaren sich ungeahnte Probleme. Sie haben allesamt kein einfaches Leben und unterstützen Bartholomew doch auf ihre Weise. So entsteht eine ganz besondere Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und die Launen des Schicksals – oder ist das alles doch aufgrund von Synchronizität geschehen? Bartholomew ist von letztem überzeugt, während ich die Verkettung der zahlreichen Zufälle und Begegnungen eher unrealistisch fand.

                      „Die Sache mit dem Glück“ erzählt die Geschichte von Bartholomew, der nach dem Tod seiner Mutter einen Neuanfang wagen muss. Das Buch überzeugt vor allem durch ungewöhnliche Charaktere und die Entwicklung, die sie durchmachen. Die Geschichte ist zudem von Philosophie und Psychologie geprägt. Mich hat sie ins Nachdenken bringen können, weshalb ich gute vier Sterne vergebe.

                      Floh

                      Beiträge 19
                      30.04.2015

                        5 Sterne + für diese ganz besonders neue Buchidee mit interessanter Umsetzung und Handlung!



                        Der ausgezeichnete Autor Mathhew Quick, der bereits mit seinem Werk "Silver Linings" eine Steilvorlage präsentiert hat, bietet nun auch mit "Die Sache mit dem Glück" einen weiteren herzhaft, amüsanten, seelen-durchfluteten und chaotisch anmutenden Roman voller Pleten, Pech und Pannen und Protagonisten, an die man sich wirklich ersteinmal gewöhnen muss. Auch sein zweites Werk hat die Filmrechte bereits unter Dach und Fach und man darf sich als Leser, wie auch als Kinobesucher über Quicks lebendige Art und seinem neuartigen Humor freuen.
                        Erschienen im Rowohlt / Kindler Verlag (http://www.rowohlt.de/verlag/kindler)

                        Inhalt:
                        "New-York-Times-Bestsellerautor Matthew Quick hat nach «Silver Linings» eine witzige und zärtliche Geschichte über Glück, Familie, Freundschaft, Trauer, Akzeptanz und Richard Gere geschrieben.
                        Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.
                        Ein höchst unterhaltsamer und inspirierender Roman, der einen über die Gründe des Universums nachgrübeln und über die Kraft der Güte und der Liebe staunen lässt. Graeme Simsion, der Autor des Bestsellers «Das Rosie-Projekt», urteilte:« `Die Sache mit dem Glück` ist genau das, was ich von Matthew Quick erwartet habe: originell, fesselnd, erhebend.» 2015 wird der Roman in den USA von Jonathan Dayton und Valeri Faris verfilmt, den doppelten Oscar-Gewinnern des Erfolgsfilms «Little Miss Sunshine»."

                        Schreibstil:
                        Bestsellerautor Matthew Quick schwingt wirklich eine ganz besondere Feder. Zwar musste ich über etliche Kapitel und Handlungsstränge ersteinmal mit den Vorkommnissen, Protagonisten und der geschilderten Verhältnisse war werden, aber dann erblühte auch mir das Leserherz. Ganz fantastisch. Und wenn man die zahlreichen Lobeshymnen zu "Silver Linings" hört, so kann man sich sicher sein, dass Leser, die Quicks erstes Werk bereits kennen mit "Die Sache mit dem Glück" wohl gar keine Aufwärmphase benötigen werden. Man kann aber Matthew Quicks zweites Buch problemlos ohne sein erstes Buch gelesen zu haben verstehen und sich in das Geschehen platzieren. Hier gibt es gar keine Einwände direkt mit "Die Sache mit dem Glück" einzusteigen und sich anschließend vielleicht "Silver Linings" zu gönnen. Der Schreibstil ist unter anderem dass, was das Buch zu dieser Besonderheit macht. Denn wir lesen diesen sehr besonderen Roman aus den Gedanken und den unglaublichen Zügen des Psychogrammes des sonderbaren Protagonisten Bartholomew. Der Autor M. Quick hat hier einen Stil geschaffen, den ich so noch nie gelesen habe. Das Lesen gestaltete sich so zu einer ganz neuen und anderen Art des Lesens, anfangs zwar etwas befremdlich, aber im Verlaufe entpuppte sich dieser Plot zu einer einmaligen, bewegenden und sehr anmutenden Geschichte, die zum Nachdenken anregt und noch lange nach Beenden des Buches nachhallt. Sehr schön.
                        Eine weitere Besonderheit ist das weitreichende Spektrum an Bildern, Sinnvorstellungen und nahezu kindlicher Naivität des Charakters Bartholomew, der erst im Laufe der Handlung eine ganz neue und sehr interessante Seite nach außen trägt. Die ganze ungefilterte Gefühlswelt aus den Augen der Darsteller, ohne aufgesetzt oder überladen zu wirken. Herzerfrischend wird dieser gloreiche Roman dadurch, dass zu jedem Alltägllichen und Normalen eine Anekdote, ein Nähkästchenplausch oder eine Weisheit, eine These oder einen Fakt aus dem Gedankengut der Charaktere in dem Buch stammt. Durch seine enorme Tiefe und Emotionsgeballtheit, aber auch Humor und Frische schreibt der Autor Matthew Quick klar, überzeugt, selbstbewusst und lässt durch Vielseitigkeit und Unglaublichkeit und den sehr authentischen Gedanken des schon erwachsenen Jungen und des späteren Mannes so einzigartig werden. Alles andere als Mainstream.

                        Charaktere:
                        Was wäre dieses Buch ohne seine Protagonisten? Mit Gold nicht aufzuwiegen sind die besonders gestalteten Charaktere hier in dieser Story. Hier schöpft der Autor aus den Vollen und hat eine Welt aus tiefsten Einblicken, herzlichen Momenten, hoffnungsvollen Ausblicken und eine Wendung geboten, die das Herz berührt. Nicht nur der männliche Part im Buch lässt Sympathien wachsen, auch die weibliche Rolle der jungen Bibliothekarin Elizabeth und auch die Korrespondenzen mit Richard Gere nach dem tragischen Tod der Mutter sind voller Authenzität und Nähe geschaffen worden, sodass ein Roman voller Nähe und Herzblut entssteht, den man gar nicht mehr beiseite legen mag. Eine raffinierte Auswahl an Protagonisten und Charakteren begegnen wir durch die nahen Beschreibungen der Handlungen und Entwicklungen in diesem Buch. Man ist dazu verleitet, nachzuempfinden, ob diese Emotionen und Gefühle gerechtfertigt sind? Darf man so fühlen? Darf man so denken? Sind diese Wege die richtigen? Was ist Gut und was ist Böse? Was bedeutet mir der Glaube und Unglaube? Autor Mathhew Quick hat so viele bedeutsame Charaktere erschaffen, die in diesem Buch als Gesamtheit eine wunderbare Geschichte beschreiben, die absolut filmreif wirkt.

                        Meinung:
                        Dieser für mich anfänglich schwer zu deutende Roman war für mich eine ganz besonders intensive Lesekost. Ich brauchte eine Weile, bis ich mich in das Buch eingelesen habe. Die Sache mit den Briefen an Richard Gere hat mich ein wenig verwirrt, und ich musste mich auf diesen Schritt ersteinmal einlassen und dieses Vorgehen akzeptieren. Zunächst etwas befremdlich für einen jungen Mann, aber dieser Part macht Sinn, denn hier werden direkt mit Richard Gere Grundsatzfragen aufgewühlt, die sich im Verlaufe der Handlung immer wieder manifestieren konnten und so ein tolles und rundes Bild schufen. Viel erfährt der Leser auch direkt über den Briefwechsel und die Schriftstücke mit Richard Gere, seinem Leben als Buddist und seiner kaum zu glaubenden Freundschaft mit dem Dalai Lama. Man das Gefühl Bartholomew intensiver kennenzulernen, sondern auch den charismatischen Schauspieler Richard Gere. Roman ist keine leicht anzunehmende Kost, da gerade der Anfang sehr naiv und wie aus Kinderaugen und kindlichen Gedanken gelesen wird. Später wird dieses Werk jedoch unglaublich gesellschaftlich anspruchsvoll und ist geballt mit Alltagswissen und enormen Besonderheiten. Ich war von Beginn an motiviert und später regelrecht gefesselt, war euphorisch, traurig und fasziniert sogleich. "Die Sache mit dem Glück" bietet Besonderheiten, an die man sich erst gewöhnen muss und mit seinen Gedanken und Emotionen annähern muss. Ich bewundere und lobe diese Einzigartigkeit des Autors, wie hat er es geschaffen, solch authentische Züge so real zu Papier zu bringen. Ein geniales Spiel mit dem Wort und ein genialer Dialog mit den Lesern und einem großen Star aus dem realen Leben der Schauspielwelt. Ganz besonders großartig. Die Handlung gefällt mir gut, auch wenn mir nur nach und nach die Umstände an mich heranlassen konnte. Dieses Buch bewegt, ohne dass man weiß wohin es einen bewegt!

                        Cover / Buch:
                        Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist sehr angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Die sehr pinke Farbe trifft meinen Geschmack nicht, passt aber hervorragend zu dem intensiven Blau des ersten Buches von Matthew Quick.

                        Der Autor:
                        "Matthew Quick wurde 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer, schmiss seinen Job und reiste anschließend lange durch Südamerika und Afrika. Die Verfilmung seines Debüts „Silver Linings“ gewann einen Golden Globe und den Oscar für die beste weibliche Hauptdarstellerin. Auch die Filmrechte an seinem neuen Roman „Die Sache mit dem Glück“ wurden bereits verkauft. Matthew Quick lebt mit seiner Frau in Holden, Massachusetts."

                        Fazit:
                        Kein Mainstream, aber dennoch absolut filmreif, ein ganz besonderer Roman mit allen erdenklichen Facetten und Gefühlen und Sinnesfragen mit Witz, Charme, Mut und Hoffnung!

                        FrolleinJott

                        Beiträge 2
                        05.01.2015

                          Ein wunderbares Buch voller Glücksmomente

                          Inhalt / Klappentext:

                          "Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur "Richard" genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen ..."

                          Meine Meinung:

                          Was für ein wunderbares Buch!! Eben habe ich es ausgelesen und bin noch ganz verzaubert davon. Nun frage ich mich, wie ich dieses außergewöhnliche und sehr berührende Buch bloß beschreiben soll? Es ist so voller schöner Zwischentöne, das Glück des Alltäglichen wird uns vor Augen geführt und dazu gibt es noch einige buddhistische Weisheiten, die zum Nachdenken anregen.

                          Der scheinbar etwas "zurückgebliebene", 39jährige Bartholomew, der sein Leben lang bei seiner Mutter gelebt und nie gearbeitet hat, verarbeitet seine Trauer um den Tod seiner Mutter, indem er Briefe an Richard Gere schreibt. Diesen hat seine Mutter sehr verehrt, weshalb er zu einer Art Vorbild für Bartholomew wird, mit dem er in Situationen, wo er einen Rat braucht, auch in Gedanken kommuniziert. Aufgrund der Tibet-Problematik, für die Richard Gere sich engangiert, beginnt er dann auch, sich mit der buddhistischen Lehre des Dalai Lama zu beschäftigen und so fließen dann einige wunderbare Weisheiten wie diese in die Geschichte ein:

                          "Wenn Sie wollen, dass andere glücklich sind,
                          dann zeigen Sie Mitgefühl und auch, wenn Sie selbst
                          glücklich sein wollen, zeigen Sie Mitgefühl."

                          (Dalai Lama)

                          Die Lebensphilosphie der verstorbenen Mutter war, dass immer, wenn einem etwas Schlechtes passiert, irgendwo auf der Welt auch etwas Gutes geschieht. So lassen sich die negativen Erlebnisse besser ertragen, denn man kann sich für die Glücklichen freuen. Ohne Böse, gibt es kein Gut, ohne Häßlich kein Schön und so weiter.

                          All dies gibt Bartholomew Halt in einer einsamen, traurigen Zeit. Und in diesen Briefen an Richard Gere erzählt er sein Leben, wie es nach dem Tod der Mutter weitergeht. Wie er endlich Freunde findet, die zwar auch ihre Probleme haben, aber sich zusammenraufen und für einander da sind. Sein Leben wendet sich also zum Guten und letztlich bestätigt sich die Philosophie, dass manchmal negative Dinge geschehen müssen, damit das Gute seinen Weg findet.

                          Ein wunderbares, philosophisches Buch, was trotz des Trauer-Themas aufgrund der schönen und oft witzigen Sprache viel zum Schmunzeln bietet und noch mehr zum Nachdenken anregt, voller Hoffnung und vieler Augenblicke des Glücks ist und den Leser zu der einen oder anderen Erkenntnis kommen läßt. Bartholomew ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich hätte noch ewig weiterlesen können!

                          Das Buch "Silver Linings" dieses Autors hatte ich noch nicht gelesen, obwohl ich schon sehr viel darüber gehört habe. Aber nach diesem Buch hier, ist es sofort auf meine Wunschliste gewandert.

                          6 glückliche Sterne von mir und die volle Leseempfehlung!!

                          anastasiahe

                          Beiträge 2
                          05.01.2015

                            Die Sache von purem Leseglück

                            Meine Meinung:
                            Das Cover ist wunderschön. Ich finde es so schlicht wie es gehalten ist sehr schön anzusehen und ich finde es passt irgendwie auch zu dem Buch. Die Konfetti schnipsel sehen toll aus auf dem rosa Hintergrund. Jedoch hat sich mir die Bedeutung des gelben Kreises nicht erschlossen.Ich denke es soll einfach darstellen , dass das Glück nicht immer vom Himmel fällt und man auch etwas dafür tun muss.Der Schreibstil des Autors ist so wundervoll! Ich habe mich schon beim ersten Kapitel in das Buch verliebt. Matthew Quick hat so einen angenehmen , ruhigen aber auch sehr realistischen Schreibstil, dem ich sofort verfallen bin! Bartholomew ist nicht der typische 39-jähriger Durchschnittsmann. Er hat an sich einen sehr kindlichen Charakter und hing ziemlich an seiner Mutter. Er will zu allen Personen nett sein , selbst wenn  diese ihn schlecht behandeln.

                            Das alles sind Eigenschaften, die ihn so sympathisch machen und so liebenswert, dass man  nicht anders kann als ihn  zu mögen. Man begleitet ihn auf dem Weg ins "Diesseits". Man erfährt, wie Batholomew alles meistert oder auch nicht und wie er mit dem Tod seiner Mutter umzugehen versucht. Das Buch ist so geschrieben, dass man vorrauschauend schon ziemlich gut wissen kann was als nächstes passiert. Das ist aber nicht schlecht. Wenn ich das Buch beschreiben müsste, würde ich es als echt beschreiben. Es ist kein Buch das von dem typischen "alles-ist-gut-selbst-wenn-ich-von-einer-Klippe-stürtze-überlebe-ich".

                            Es schildert die Lage , wie sie sich wirklich abspielen könnte. Die ganze Geschichte lässt mich persönlich sehen , dass es mir eigentlich echt gut geht. Es ist einfach ein Buch zum Glücklich machen. Das Buch befasst sich mit Themen bzw.es werden sehr tiefgründige Themen angesprochen. Es regt  den Leser zum Nachdenken an.
                            Ich persönlich habe Silver  Linings nur gesehen und fand den Film super. Ich freue mich schon sehr darauf , dass auch dieses Buch verfilmt wird.

                            Mein Fazit.
                            Ganz klar ein Fall für fünf Sterne. Alles andere wäre bei weitem untertrieben. Ich kann jedem da draußen das Buch empfehlen! Es ist es definitiv wert gekauft zu werden.
                            Matthew Quick...

                            wurde am 23.10.1973 in Camden, New Jersey geboren. Er studierte Englische Literatur und war anschließend als Lehrer tätig. Diesen Beruf gab er jedoch einige Zeit später wieder auf, um sich ganz der Schriftstellerei widmen zu können. Sein Debütroman "The Silver Linings Playbook" wurde später als Grundlage für den gleichnamigen Film herangezogen. Für sein literarisches Schaffen erhielt Quick mehrere Auszeichnungen, unter anderem den "ALA Best Books for Young Adults" für seinen Roman "Boy 21".
                            Hier noch ein kleiner Fun Fact: So wie der Autor aussieht , sieht Bartholmew für mich aus. Ich habe  bis ich die Rezension geschrieben habe nicht gewusst wie der Autor aussieht.:D Zufälle gibts ^^

                            http://anastasias-welt.blogspot.de/2015/01/review-die-sache-mit-dem-gluck.html

                            Lesegenuss

                            Beiträge 18
                            05.01.2015

                              Glück ist komplex und vielschichtig, wie Bartholomew, Buddhismus, Tibet, Dalai Lama ...

                              Wenn Sie wollen, dass andere glücklich sind,

                              dann zeigen Sie Mitgefühl und auch, wenn Sie selbst

                              glücklich sein wollen, zeigen Sie Mitgefühl.

                              - Der Dalai Lama -

                              Meine Meinung:

                              Mit einem langen Brief an Mr. Richard Gere beginnt das Buch “Die Sache mit dem Glück”. Und so geht es kapitelweise weiter, jeweils in Briefform an Mr. Gere von seinem bewundernden Fan Bartholomew Neil. Der 38-Jährige hat in seinen Briefen über eine Vielfalt von Themen geschrieben.

                              So z. B. über seine Traumfrau Elizabeth, die in der ortsansässigen Bibliothek arbeitet. Sein ganzes bisheriges Leben hat Bartholomew bei seiner Mutter gelebt. Doch nach ihrem Tod muss er sich neu orientieren. Noch nie hatte er eine Freundin, aber an seiner Seite gute Freunde. Einer davon ist Father McNamee, ein katholischer Priester mit einem Alkoholproblem. Ein Mensch, der sich in den Alkohol flüchtet und in stundenlange Gebete.

                              Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive von Bartholomew schildern die Briefe von seinen Gedanken, seinen Ängsten als auch den Träumen und Wünsche.

                              So lässt sich jedes Kapitel bzw. jeder Brief für sich lesen. Von meiner Seite aus fand ich das als angenehm, gibt es doch einem selbst die Möglichkeit, über das geschriebene Wort nachzudenken. Warum gerade er an Richard Gere, den Schauspieler, schreibt,m erklärt sich dadurch, dass dieser der Lieblingsschauspieler seiner verstorbenen Mutter war. Im Endstadium ihrer Krankheit sprach sie ihren Sohn nur noch  mit Richard an.

                              Im Prinzip kann man das Buch auch als eine Art Tagebuch, Aufarbeitung, von Bartholomew ansehen, Erinnerungen aber auch ein Stück Verarbeitung seines Lebens.

                              “Die Sache mit dem Glück” ist eine beachtenswerte Geschichte, die ausgelöst durch einen “Tibet-Brief” von Richard Gere an Bartholomews Mutter diesen veranlasst, ebenfalls Briefe zu schreiben. Einerseits traurig, aber auch lustig, gelingt es ihm seinen Leben eine neue Richtung zu geben. Es steckt eine ganze Menge in diesen Texten, deren Charaktere authentisch beschrieben, schon das Herz berühren.

                              (P.S. Ich liebe Richard Gere – als Schauspieler!)

                              Wer wieder einmal eine andere Lektüre lesen möchte, dem rate ich zu diesem Buch.