Mia March

Sommerblau

Drei Frauen, drei Schicksale. Ein Sommer, der alles verändert.
Blaues Meer, der Himmel in azur und der beste Blaubeerkuchen von Maine: Der Sommer in Boothbay Harbor könnte nicht schöner sein. Doch Veronica, die in einem kleinen Diner arbeitet, kann keinen Sommer mehr genießen, seit sie vor vielen Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben musste. Erst die Begegnung mit zwei Besucherinnen des kleinen Küstenstädtchens hilft ihr, wieder nach vorn zu blicken: Gemma, ungewollt schwanger, und Bea, auf der Suche nach ihrer Mutter. Im Laufe des Sommers werden die drei Frauen zu Freundinnen. Und entdecken, dass das große Glück manchmal nur einen kleinen Augenblick entfernt liegt.


Autorenbild Foto von Mia March

Die  Autorin

Mia March lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Küste von Maine. Ihr anrührender Debütroman «Der Sommer der Frauen» ist bei Simon & Schuster erschienen und verkaufte sich bislang in knapp 20 Länder.


BibliografieAnsehen

PressestimmenAnsehen


Rezensionen

VanilleMelli

Beiträge 55
15.03.2017

Gutes Buch!
Man kann sich super in die Protagonisten hineinversetzen, auch wenn man nichts der Gleichen erlebt hat.
Außerdem spürt man oftmals das Gefühl von Freude und Hoffnung beim lesen.
Wirklich empfehlenswert als kleine Sommerlektüre :)

Talisha

Beiträge 4
11.01.2019

    Auch in diesem Buch von Mia March sind wir wieder in Boothbay Harbor, wie bereits in "Der Sommer der Frauen":

    Die 22jährige Bea erfährt ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter, dass sie adoptiert wurde. Da auf der Adoptionsstelle die Adresse ihrer leiblichen Mutter Veronica hinterlegt ist, fährt sie nach Boothbay Harbor und wohnt dort in der Pension von June und Isabel, die uns von "Der Sommer der Frauen" in Erinnerung sind.
    Veronica ist vor einem Jahr nach Boothbay Harbor zurückgekehrt und ist bekannt für ihre Kuchen. Sie wünscht sich Colin Firth live zu sehen, doch vielmehr möchte sie ihre Tochter kennenlernen, die sie vor vielen Jahren zur Adoption freigeben musste.
    Gemma verlängert ihr Wochenende in der Kleinstadt, nachdem sie erfahren hat, dass sie schwanger ist. Ihr Mann möchte aus New York weg, in die Kleinstadt in der seine Eltern wohnen. Gemma soll Hausfrau werden. Doch sie hängt an ihrem Job, der ihr gekündigt wurde. Und Mutter sein, kann sie sich noch weniger vorstellen als am selben Ort wie ihre Schwiegereltern zu wohnen…
    Gemma bekommt vor Ort einen Auftrag: sie soll einen Artikel zum Jubiläum des "Heim der guten Hoffnung" schreiben, dazu interviewt sie alle möglichen Frauen im Zusammenhang mit Adoption und muss sich so selbst auch mit ihrer ungewollten Schwangerschaft auseinandersetzen.

    Einmal mehr gelingt es Mia March einen spannenden Roman zu schreiben. Filme, dieses Mal mit Colin Firth, spielen aber eine Nebenrolle. Das Hauptthema in "Sommerblau" ist aber Adoption, die von allen Seiten her beleuchtet wird.

    Ein adoptiertes Kind - eine adoptiere junge Frau - eine Frau, die ihr Baby zur Adoption freigegeben hat - eine Frau, die gerne ein Kind adoptieren möchte - junge Mädchen, die während der ungewollten Schwangerschaft in einem Heim leben - eine Frau, die ungewollt schwanger wurde. Sie alle kommen zu Wort, wir erfahren welchen Stellenwert die Adoption bei ihnen hat und mit welchen Gefühlen sie alle zu kämpfen haben und begleiten sie eine kurze Zeit ihres Lebens. Neben Bea und Veronica sind wir Leser besonders Gemma sehr nahe, erleben ihre Gefühls-Berg-und-Talfahrt hautnah mit.

    Beeindruckt hat mich, wie Mia March das Thema gekonnt mit einer tollen glaubhaften Geschichte verknüpft hat und wie das Buch trotz all der Schwere der Thematik wunderbar leicht bleibt und für angenehmen Lesespass sorgt. Und für Kuchenliebhaber ist ganz viel Inspiration dabei!
    Volle Punktzahl :-)

    nasa

    Beiträge 3
    25.09.2018

      Der Roman von Mia March ist sehr schön geschrieben. Es ist wirklich ein lockerer, leichter Sommerroman den man dank des einfachen Schreibstils gut lesen kann.

      Das Hauptthema des Buches ist eigentlich Adoption und ungewollte Schwangerschaft und doch schafft die Autorin es einem dieses Thema auf einfache Weise näher zu bringen. Da es sich doch eher um ein schwieriges Thema handelt war ich anfangs eher skeptisch ob es wirklich so gut ist. Aber ich bin eines besseren belehrt worden.

      Gleich am Anfang lernt man drei Frauen und ihre Geschichte kennen. Man könnte meinen dass das Buch nun nicht mehr viel hermacht da man ja die Geschichten schon kennt, aber die Autorin schafft es im zweiten Teil des Buches alles so zu drehen das es spannend und schön zu lesen ist. Man hat hoch und Tiefs und immer wieder neue Probleme die auftreten.

      Bea ist Anfang 20 und bekommt einen Brief ihrer verstorbenen Mutter indem steht das sie Bea adoptiert hat. Diese macht sich deswegen auf nach Maine um nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen.

      Gemma ist ungewollt Schwanger und hat gerade ihren Job verloren. Ihr Mann drängt endlich eine Familie zu gründen und aufs Land zu ziehen. Doch Gemma will das nicht. Sie fährt ebenfalls nach Maine um sich dort klar zu werden was ihr die Zukunft bringt. Dabei lernt sie eine Einrichtung für ungewollt Schwanger gewordenen Teenager kennen.

      Veronica hat als Teenager ihre Tochter zur Adoption frei gegeben und ist nie darüber hinweggekommen. Sie lebt nun wieder in ihrer Heimatstadt und arbeitet dort in einem kleinen Diner. Zudem backt sie unglaubliche Kuchen die in der ganzen Stadt bekannt sind.

      Im Laufe des Sommers lernen sich die drei Frauen kennen und werden zu Freundinnen und jede findet ihr persönliches Glück.

      Drei Frauen, Drei Schicksale und ein Sommer der ausreicht ihr Leben komplett zu ändern. Dies ist eigentlich das beste Fazit von dem Buch. Es hat sich wirklich gut lesen lassen und als Sommerlektüre eignet es sich gut.

      bri

      Beiträge 42
      02.06.2018

        Schönes Buch zum Abschalten: da ist Bea, die eine andere Mutter hat, als die, bei der sie aufgewaschen ist - erfährt das aber erst nach ihrem Tod. Dann ist da Veronica, die für jede Situation im Leben einen Kuchen backen kann und Gemma, die schwanger ist und ihrem Mann erstmal nichts davon sagt, obwohl das für ihn das Größte wäre. Wie kommen die drei zusammen und wie läuft ihr Leben weiter. Das ist schön zu lesen, was alles passiert.
        Schöner Schreibstil und tolles Cover - es macht Spaß zu lesen.

        schnäppchenjägerin

        Beiträge 67
        14.06.2017

          Der zweite Roman nach "Der Sommer der Frauen" von Mia March spielt erneut in der Kleinstadt Boothbay Harbor.
          Im Vordergrund de Handlung steht dieses Mal allerdings nicht die Pension um die beiden Schwestern Isabel und June, die in diesem Roman nur in Nebenrollen in Erscheinung treten.

          Der Roman handelt dennoch wieder um drei Frauen, die sich in dem Ort treffen.
          Veronica ist in Boothbay Harbor aufgewachsen, war dort als Teenager schwanger und hat ihr Baby damals zur Adoption freigegeben. Nun ist sie zurückgekehrt, um mit der Vergangenheit abzuschließen. Sie arbeitet als Kellnerin im örtlichen Diner und ist leidenschaftliche Kuchenbäckerin. Sie träumt von einem eigenen kleinen Laden, in welchem sie ihre "Glückskuchen", "Heilskuchen" oder "Schicksalskuchen" anbieten kann.

          Die 22-jährige Bea erfährt ein Jahr, nachdem ihre Mutter verstorben ist, dass sie adoptiert ist. Ihre leibliche Mutter hat ihre persönlichen Daten bei der Adoptionsbehörde immer wieder aktualisiert, weshalb Bea ihre Mutter kontaktieren könnte und auch davon ausgeht, dass ihre Mutter selbst gefunden werden möchte. Sie begibt sich also nach Boothbay Harbor, um mit Veronica in Kontakt zu treten.

          Gemma ist ungewollt schwanger und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Sie ist mit Alex verheiratet, der sich riesig über diese Nachricht freuen würde, hat allerdings Angst, dass sie als Mutter ihre Karriere als Journalistin aufgeben muss. Sie nimmt sich zum Nachdenken eine Auszeit und begibt sich nach Boothbay Harbor in die Frühstückspension. Von der örtlichen Zeitung erhält sie den Auftrag über das "Heim der guten Hoffnung" zu schreiben, in welchem werdende Mütter Zuflucht finden können.

          Zentrales Thema des Romans ist Schwangerschaft bzw. Mutter-sein, mit dem sich alle drei Frauen in unterschiedlichen Perspektiven konfrontiert sehen.

          Während "Der Sommer der Frauen" auch eine Homage an die Schauspielerin Meryl Streep ist, schwärmt Veronica in "Sommerblau" für den britischen Schauspieler Colin Firth, der in Boothbay Harbor seinen neuesten Film dreht.

          "Sommerblau" ist ein durch drei unterschiedliche Schicksale, die in der kleinen Küstenstadt aufeinander treffen, unterhaltsamer Frauenroman.
          Wie schon in "Der Sommer der Frauen" störte mich auch an diesem Roman das etwas antiquierte Frauenbild, das die Autorin beschreibt. Die Befürchtung, dass eine Mutterschaft mit einem Dasein als kochende und backende Hausfrau gleichzusetzen ist, während der Mann genügend Einkommen für die ganze Familie nach Hause bringt, ist allgegenwärtig. Auch die Situation der Mädchen im "Heim der guten Hoffnung" ist nach 22 Jahren als aus der Familie verstoßene Schwangere anscheinend unverändert.

          "Sommerblau" ist ein Roman über Selbstfindung und Vergangenheitsbewältigung mit der Option auf ein versöhnliches Ende für alle Beteiligten - leichte Lesekost für die Sommerliege mit Happy-End-Garantie.

          Legeia

          Beiträge 13
          30.04.2017

            Drei Frauen finden sich in Boothbay Harbor.
            Bea, die auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Veronica, die dort als Kellnerin arbeitet, ziemlich erfolgreich zusätzlich mit dem Backen von außergewöhnlichen Kuchen. Und Gemma, Journalistin, die gerade erfahren hat, dass sie ein Kind erwartet und sich von ihrem Mann und seiner Familie erdrückt fühlt.
            Sie alle sind auf der Suche nach ihrem weiteren Leben, nach der Erfüllung ihrer Wünsche und Träume. Sie ahnen nicht, dass dieser Sommer alles verändern wird.

            "Sommerblau" ist wahrlich ein Sommerroman. Die Beschreibungen des Küstenstädtchens haben mir sehr gefallen. Man meint, förmlich das Meer und die Möwen zu hören, selbst über die Promenade zu flanieren und das köstliche Eis zu essen oder im geschäftigen Diner zu sein.
            Aber damit beschäftigt sich die Geschichte natürlich nicht allein. Es geht um Selbstfindung, darum, zu erfahren, wer man ist und wohin man möchte. Und das ist kein einfacher Weg.
            Bea, das wird gleich zu Anfang klar, will erst einmal heimlich ihre Mutter beobachten, die Veronica ist. Diese hat nämlich bei der Adoptionsagentur ihren Namen und die Adresse hinterlassen und hofft, dass ihre Tochter, die sie als Teenie weggeben musste, mit ihr Kontakt aufnimmt. Doch das Aufeinandertreffen ist nicht einfach und voller aufgestauter Emotionen.
            Gemma hingegen ist sich nicht sicher, was sie von ihrer Schwangerschaft halten soll. Ihr Mann Alex hat ihr kurz vor der Abreise eröffnet, dass er ein Haus in der Nähe seiner Eltern kaufen möchte. Doch das will Gemma verhindern, denn sie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden, wo sie leben möchte. Sie ist mit Leib und Seele Reporterin.

            Die Geschichte der drei Frauen war angenehm zu lesen, obwohl es auch ein paar Längen gab. Manchmal wurden auch uninteressante Aspekte beleuchtet, die nicht für die Handlung interessant waren, was ich schon überflüssig fand. Hier wäre weniger mehr gewesen.
            Auch wusste man, wie es ausgehen würde, aber das stört mich bei solchen Büchern nicht, denn man weiß als Leser schon, worauf man sich einlässt. Einige Happy Ends.

            Was ich auch mochte, war die Tatsache, dass dort ein Film mit Colin Firth gedreht wurde. Der Schauspieler, und ob er gesichtet wurde, war natürlich aufregend für die Leute der Stadt, das zentrale Thema überhaupt.
            Außerdem gefiel mir die Idee mit den ungewöhnlichen Kuchen, die Veronica gebacken hat, z. B. Liebes-, Glücks- oder Heilkuchen. Hier hätte ich mir am Ende noch die Rezepte dazu gewünscht, das wäre perfekt gewesen.

            Alles in allem ist "Sommerblau" ein Wohlfühlbuch, das aus dem Leben von starken Frauen erzählt, die ihre Wege finden, die nicht abseits voneinander liegen, sondern sie zusammengeführt haben.

            10JaNi

            Beiträge 5
            12.04.2017

              Ein wunderschöner Sommerroman, der den Leser nach Maine entführt. Eine leichte Sommerlektüre, einfach und fließend geschrieben, der es aber nicht an Tiefgang mangelt.
              Ernste und leichte Themen werden miteinander verwoben, die den Leser mal zum Nachdenken anregen und ebenso die sommerliche Atmosphäre genießen lassen.

              Steffi26.

              Beiträge 35
              08.04.2017

                Ein spannendes Buch, das man spätestens nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen kann. Man will sofort mehr über die drei Frauen erfahren und taucht ein in ihre verschiedenen emotionalen Leben.

                otter

                Beiträge 25
                16.02.2017

                  Ich dachte ich habe einen vergnüglichen Sommerroman erstanden -was auch stimmt aber es war noch viel mehr-tiefgründiger, berührend.

                  Veronica wird nicht damit fertig, ihr Baby zur Adoption freigegeben zu haben.

                  Gemma ist ungewollt schwanger geworden..

                  Bea ist eine junge Frau, die erst nach dem Tod der Mutter erfahren hat, dass sie adoptiert wurde.

                  Die Erzählung wechselt stets zwischen Bea, Veronica und Gemma Geschichte. Ich konnte mich in alle 3 gut hineinversetzen, ohne ähnliches erlebt zu haben.Boothbay Harbor scheint mir ein wunderbarer Ort zu sein!!
                  Eine wunderbare Ferienlektüre - oder für Regentage zu Hause!

                  Bücherfreundin

                  Beiträge 47
                  12.02.2017

                    Seit einem Jahr ist Beas Mutter schon tot, als sie von ihr einen Brief erhält, den ihr eine Anwaltskanzlei schickte. In diesem Brief ihrer Mutter erfährt sie, dass sie von ihren Eltern adoptiert wurde. Sie kann es nicht fassen, dass sie ihr Leben lang von ihnen belogen wurde.
                    Sie ringt lange mit sich, ob sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter machen soll oder nicht. Nach einem Anruf bei der Adoptionsstelle erfährt sie, dass diese ihre Kontaktdaten hinterlassen hat, so dass sie bei Bedarf gefunden werden kann. Schließlich wagt sie es und fährt nach Boothbay Harbor, wo ihre leibliche Mutter lebt. Ob sie allerdings den letzten Schritt noch wagen wird, weiß sie noch nicht.

                    Gemma, verheiratet und mit Leib und Seele Journalistin, ist gerade entlassen worden. Sie ist schwanger und sie ist entsetzt darüber. Ihrem Mann hat sie noch nichts davon erzählt, obwohl sie weiß, dass er sich nichts sehnlicher wünscht. Damit würde er aber auch sein Vorhaben umsetzen wollen, in die Nähe seiner Eltern zu ziehen. Wenn Gemma sich alles vorstellen kann, das gehört nicht dazu.
                    Als sie eine Einladung von Freundinnen aus Boothbay Harbor erhält, ein Wochenende bei ihnen zu verbringen, macht sie sich auf den Weg.

                    Veronica, 38 Jahre alt, lebt seit einem Jahr wieder in Boothbay Harbor, dem Ort, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist. Sie ist vor Jahren, 16-jährig schwanger geworden. Als sie es ihren Eltern erzählte, brach für alle die Welt zusammen. Ihr Freund glaubte nicht, dass das Kind von ihm sei, ihre Eltern brachten sie gleich am kommenden Tag in ein Heim, wo ledige Frauen oder Mädchen ihre Kinder zur Welt bringen. Veronica war allein und gab nach der Geburt das Kind zu Adoption frei, darauf hoffend, dass es ein liebevolles Zuhause finden würde.
                    Nun ist sie wieder zurück in ihrer Heimatstadt, noch immer ledig und sie bäckt Kuchen, Hoffnungskuchen, Seelenkuchen, Glückkuchen und andere.
                    Sie selber hat die Hoffnung, dass ihre Tochter eines Tages nach ihr suchen wird ...

                    Boothbay Harbor, Treffpunkt von 3 Frauen, wenn auch unwissentlich.
                    Jede Frau hat ihr eigenes Schicksal und ihr eigenes Leben. Jede von ihnen hat Probleme zu bewältigen, die scheinbar unlösbar sind.
                    Bea erfährt, dass sie adoptiert wurde, so dass ihr vorheriges Leben wie ein Lügenhaus zusammenbricht. Sie sieht ihre leibliche Mutter, ohne dass diese es auch nur ahnt. Anschließend ist sie sich nicht schlüssig, ob sie den Kontakt herstellen will oder nicht.

                    Gemma, die Journalistin, erhält in dem Ort die Möglichkeit, für eine kleine Zeitung einen Artikel zu schreiben. Für sie die ideale Gelegenheit, noch etwas länger zu bleiben, sich nicht ihrem Problem mit der Schwangerschaft stellen zu müssen.
                    Sie soll einen Artikel über das Heim der Guten Hoffnung schreiben, das demnächst seinen 50. Geburtstag feiern wird.

                    Veronica hat sich in ihrem Heimatort neben ihrer Arbeit in einem Café auch aufs Kuchen backen spezialisiert. Es sind keine gewöhnlichen Kuchen. Die Menschen kommen auf sie zu und wünschen sich diese speziellen Kuchen, um ihren Mann zu halten, um Träume erfüllt zu bekommen oder ähnliches. Auch bietet sie Backkurse an, die sehr gut angenommen werden. Dabei lernt sie auch die Menschen von ihrer anderen Seite kennen, eine Seite, die sie aus ihrer Vergangenheit nicht von ihnen kannte.

                    Es ist ein fantastisches Buch voller Liebe und Hoffnungen. Es werden Vergangenheiten aufgearbeitet, die zum Teil mit schlimmen Erinnerungen in den Köpfen vorherrschen.
                    Es werden Lösungen gesucht, wo man keine Hoffnung mehr hat und eigentlich resignieren möchte. So viele Entscheidungen werden in diesem Buch getroffen, bei denen man als Leser mit gebangt und gehofft hat, dass alles gut ausgehen möge.

                    Die Autorin beschreibt mit jedem Kapitel eine der drei Frauen, krempelt ihr Leben völlig um.
                    Nach diesem Sommer, an dem die 3 Frauen sich kennenlernen wird nichts mehr so sein, wie es war.
                    Es gibt viele positive überraschende Momente, wo ich als Leser dachte, na bitte, geht doch.

                    Die Protagonistinnen sind alle sehr sympathisch und sehr glaubhaft dargestellt. Die Geschichte überzeugt mit ihren Themen, die aktuell und glaubhaft dargestellt sind.

                    Mir bleibt nach diesem Buch nur noch eines zu tun, den Vorgänger zu lesen, denn "Der Sommer der Frauen" spielt ebenfalls in Boothbay Harbor.
                    Man muss ihn aber nicht kennen, um dieses Buch zu lesen.
                    Mich hat jedoch der Schreibstil der Autorin und der Roman so überzeugt, dass ich das andere unbedingt lesen muss. Eine Autorin, deren Namen ich mir merken werde.

                    Dieses Buch voller Wärme, Hoffnung, Glauben und Liebe kann ich allen wärmstens empfehlen.

                    Jako

                    Beiträge 44
                    12.01.2017

                      Ein fantastisches Buch voller Hoffnung und Liebe.
                      Die Protagonistinnen sind alle sehr sympatisch und glaubhaft beschrieben, die Geschichte überzeugt .
                      Dieses Buch voller Wärme, Hoffnung, Glauben und Liebe kann ich nur wärmstens empfehlen - Geschichten, die das Leben schreibt und jedem passieren kann.

                      Tiara

                      Beiträge 15
                      21.12.2016

                        Aufgrund des Covers würde man einen leichten Sommerroman vermuten. Doch ich finde, es war viel mehr. Tiefgründiger und sehr berührend.
                        Veronica arbeitet in einem kleinen Diner und wird nicht damit fertig, ihr Baby zur Adoption freigegeben zu haben. Sie hinterläßt stets bei der Adoptionsstelle ihre aktuelle Adresse und hofft sehr, dass sich ihre Tochter eines Tages mit ihr in Verbingung setzen will.

                        Gemma ist zwar verheiratet und liebt ihren Mann über alles. Doch ist sie trotzdem ungewollt schwanger geworden und möchte mit ihm auch nicht aufs Land in der Nähe der Schwiegereltern ziehen.

                        Bea ist eine junge Frau, die erst ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter erfahren hat, dass sie adoptiert wurde. Sie forscht nach und bekommt die Adresse ihrer leiblichen Mutter. Doch will sie sich wirklich mit ihr in Verbingung setzen?

                        Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Sie wird immer abwechselnd zwischen Bea, Veronica und Gemma erzählt. Alle drei sind so echt und lebendig gezeichnet, man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen, kann mit ihnen mitfiebern, traurig sein, sich aber auch für sie freuen. Im Laufe der Geschichte werden die drei zu richtig guten Freundinnen, wozu bestimmt auch die Wohlfühlatmosphäre in Boothbay Harbor beiträgt. Ich jedenfalls würde am liebsten gleich meine Koffer packen und dorthin ziehen.
                        Auch der Humor kommt nicht zu kurz, daher war es für mich die perfekte Geschichte um dem zurzeit tristen Alltag zu entfliehen.