Sandra Lüpkes

Inselfrühling

Frühlingsgefühle bei Windstärke zwölf
In Jannikes charmantem Inselhotel beginnt die Saison: Im Frühling soll für die ersten Gäste alles blitzen und strahlen und besonders einladend sein. Denn etwas ist anders in diesem Jahr: Jannike ist hochschwanger. Sie und Mattheusz erwarten Zwillinge! Die Freude ist riesig. Doch Zeit und Muße, die letzten Wochen Zweisamkeit zu genießen, haben die beiden nicht. Denn als es wegen heftiger Frühlingsstürme zu dramatischen Dünenabbrüchen am Leuchtturm kommt, gerät Jannikes geliebtes Zuhause in Gefahr. Manch einer fühlt sich sogar an den alten Fluch erinnert, der vor fast zweihundert Jahren das Ende der Insel prophezeit hat.
Band 4 der erfolgreichen Inselreihe: Ob Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog oder Wangerooge – an dieser von Sandra Lüpkes so liebevoll beschriebenen Insel kommen Urlauber nicht mehr vorbei. Perfekte Strandlektüre.


Autorenbild Foto von Sandra Lüpkes

Die  Autorin

Sandra Lüpkes kennt sich an der Nordsee und auf den Inseln bestens aus: Sie ist auf Juist aufgewachsen und war viele Jahre selbst Gastgeberin für Nordseeurlauber. Mit ihren zwei Töchtern und dem Schriftsteller und Drehbuchautor Jürgen Kehrer wohnt sie seit einigen Jahren in Münster. Sandra Lüpkes hat bereits zahlreiche Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen veröffentlicht.


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Rezensionen

vronika22

Beiträge 7
eine Antwort 08.04.2017

Es handelt sich hier bereits um den vierten Band der Insel-Reihe von Sandra Lüpkes. Man kann die Bände aber auch getrennt lesen. Für mich war es der erste Band. Wenn man alle Bände lesen möchte, sollte man meiner Meinung nach die Reihenfolge beachten, da die Bände aueinander aufbauen.

Hauptprotagonisten sind Jannike und Matheusz, die ganz zu Beginn des Buches heiraten und Zwillinge erwarten. Sie besitzen ein Hotel, welches aber gerade renoviert wird. Es kommt ein schwerer Sturm auf, und das Hotel wird in Mitleidenschaft gezogen. Zudem gibt es noch einen Fluch, der sich auf den benachbarten Leuchtturm bezieht und der nichts Gutes verheisst.

Das Buch liest sich sehr gut, allerdings hatte ich am Anfang Probleme richtig reinzukommen, da ich Schwierigkeiten hatte, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten. Da es mein erster Band um diese Inselreihe war, hatte ich noch nicht das Hintergrundwissen aus den vorherigen Bänden. Allerdings habe ich auch nicht gleich gemerkt, dass hinten ein sehr hilfreiches Personenregister existiert.

Je weiter der Roman fortgeschritten ist, desto vertrauter wurden mir die Personen und desto besser ließ sich das Buch lesen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war eine bunte Mischung aus etwas Romantik, etwas Humor und zugleich auch noch Spannung.

MIt der Geschichte der "Gebecca" gibt es noch einen kleinen "Roman im Roman", der zusätzlich Spannung rein gebracht hat und am Ende noch für eine Überraschung gesorgt hat.

Es ist ein leichter und gut zu lesender Unterhaltungsroman, der Lust auf Urlaub macht, da die Landschaft auch schön beschrieben wird.

  • sommerlese

    Beiträge: 45
    30.04.2017

    Hallo,
    deine Rezi gefällt mir! Ich möchte dir noch ans Herz legen, die ersten Bände auch zu lesen, es lohnt sich wirklich. Ohne die Vorkenntnisse hätte mir dieses Buch wohl nicht so gut gefallen.

sommerlese

Beiträge 45
04.04.2017

In Jannikes Hotel wird alles für die nächste Saison vorbereitet. Auch ein Zimmer in Jannikes und Mattheusz Wohnung erhält eine ganz besondere Ausstattung, denn Jannike ist schwanger mit Zwillingen und diese werden schon bald erwartet. Doch schwere Frühlingsstürme bringen alle Pläne ins Wanken. Laut einem alten Fluch soll die Insel bald untergehen.


»Das Haus des Leuchtturmwärters, eine Oase der Ruhe und des Friedens.«

So wirkte das verwunschene Backsteinhäuschen in den Dünen damals vor ein paar Jahren auf Jannike.

Aber wo im Sommer urlaubsmäßig schöner Strand einlädt, zeigt sich im Frühjahr ein ganz anderes Bild. Die geballte Kraft von einem Sturmtief kommt hier an der Nordsee mit Sturm in Orkanstärken daher. Die Sturmflut zerstört die Deiche und trägt die Sandmassen der Insel ab. Außerdem ist man bei Sturm abgeschnitten vom Festland. Keine schöne Situation für die hochschwangere Jannike, die Zwillinge erwartet und auf der Insel kein Krankenhaus ansteuern kann.


Der Roman beginnt im Frühling auf der autofreien Nordseeinsel, die nun Jannikes Zuhause ist. Sie liebt ihren Mattheusz, den polnischen ehemaligen Briefträger der Insel, der jetzt als Hausmeister mit im Hotel arbeitet. Als sie endlich heiraten, Jannike ist hochschwanger mit Zwillingen, lässt es sich die polnische Verwandschaft nicht nehmen, die Feier in Polen mit den typischen Bräuchen zu begehen. Jetzt ist Nebensaison und da kann Jannike es ruhiger angehen lassen und sich auf die Geburt ihrer Kinder vorbereiten. Eigentlich, denn es kommt alles ganz anders als geplant. Ein schweres Sturmtief macht ihr einen Strich durch die Rechnung.


Die Handlung lässt den Leser an der bedrohlichen Sturmflut teilhaben und mitbangen. Der Leuchtturm und das kleine Hotel stehen auf der Abbruchkante, direkt über dem Meer. Es könnte das Ende bedeuten, wenn die Sandmassen vom Meer verschlungen werden und das Gelände abstürzt. Sehr bedenklich ist die Lage, die der Leiter des Küstenschutzes den Insulanern erklärt. Vom Staat können keine Mittel für so ein sinnloses Unterfangen bereitgestellt werden, doch die Insulaner geben nicht auf.


Die Charaktere sind mir beim Lesen der Vorgängerbände schon ans Herz gewachsen und ich freute mich auf ein Wiedersehen mit ihnen. Der Autorin gelingt es erneut, dass man sich ausgezeichnet in die verschiedenen Figuren hinein versetzen kann und sie sehr glaubhaft erscheinen. Sandra Lüpke hat ihre Charaktere weiterentwickelt, Jannike und die polnische Truppe ihres Hotels sind inzwischen zu einer richtigen kleinen Familie zusammengewachsen und sie fühlen sich mit den Insulanern verbunden.

Außerdem kommen ein paar Gäste und Jannikes Vater dazu, hier gibt es wieder ein paar überzeichnete Personen, die mit negativen Charakterzügen nerven, aber dadurch den Roman erst richtig spannend machen.


Die schöne Idee mit den besonderen Kapitelanfängen in Form von Bildern, Briefen oder kleinen Texten wird auch dieses Mal weiter geführt.


Es ging mir beim Lesen wie beim Heimkommen oder Wiedersehen mit guten alten Bekannten. Ich fühlte mich sofort wohl und habe die dargestellte Atmosphäre der Nordseeinseln genossen. Wer die Vorgängerbücher nicht kennt, wird dem Roman gut folgen können, da alle Personen noch einmal näher vorgestellt werden. Ein Personenverzeichnis gibt außerdem Auskunft über das Stammpersonal und neue Figuren.


Erneut ist Sandra Lüpkes ein unterhaltsamer Roman von der Nordseeinsel gelungen. Dieses Mal wirbelt ein Sturmtief die Insulaner auf, es geht außerdem um Deichbau und Küstenschutz und eine anstehende Geburt. Wer die Reihe kennt, muss diesen Band unbedingt lesen!

Hexenturm

Beiträge 59
eine Antwort 16.03.2017

Sandra Lüpkes startet ihr Inselhotelreihe mit dem "Das kleine Inselhotel" weiter über die "Inselhochzeit" und fortgesetzt mit den "Inselträume" und ist nun beim „Inselfrühling“.

Die Autorin beschreibt die Umgebung so genau, dass man denkt auf der Insel zu sein. Man hört das Meer rauschen und sieht die Möwen am Himmel fliegen.
Da ich mittlerweile alle drei Vorgängerbücher gelesen habe, komme ich natürlich an den Inselfrühling nicht vorbei und bin schon sehr gespannt.

Frühlingsgefühle bei Windstärke zwölf

In Jannikes charmantem Inselhotel beginnt die Saison: Im Frühling soll für die ersten Gäste alles blitzen und strahlen und besonders einladend sein. Denn etwas ist anders in diesem Jahr: Jannike ist hochschwanger. Sie und Mattheus erwarten Zwillinge! Die Freude ist riesig. Doch Zeit und Muße, die letzten Wochen Zweisamkeit zu genießen, haben die beiden nicht. Denn als es wegen heftiger Frühlingsstürme zu dramatischen Dünenabbrüchen am Leuchtturm kommt, gerät Jannikes geliebtes Zuhause in Gefahr. Manch einer fühlt sich sogar an den alten Fluch erinnert, der vor fast zweihundert Jahren das Ende der Insel prophezeit hat.

Dieses Buch ist ein MUSS für jede Strandtasche

  • Boyslover

    Beiträge: 25
    19.03.2017

    Danke für deine ausführliche Meinung.
    Das Buch landet definitiv in meiner Strandtasche.

buchlesemaus

Beiträge 16
18.05.2017

    Hallo die Leseprobe hat mir wirklich mehr als gut gefallen was kann schöner sein als Schwanger mit Zwillingen und dann der geliebte Leuchtturm in Gefahr und dieses Buch dann am Strand dieses Buch Lesen am Wasser und mehr ich würde es sofort kaufen

    Sannystar2002

    Beiträge 34
    13.05.2017

      "Inselfrühling" ist der 4. Band der Inselreihe von Sandra Lüpkes. Die Charaktere hatten mich bereits im 1. Band in ihren Bann gezogen, so dass ich alle 4 Bücher hintereinander gelesen habe.
      Auch "Inselfrühling" überzeugt wieder mit einem leichten, flüssigen Schreibstil. Erneut wird jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, so dass man sich in alle Charaktere und deren Denk- und Handlungsweisen hineinversetzen kann.
      Was die Handlung betrifft, so ist es wieder spannend. Die Insel gilt wegen heftiger Stürme zu retten. Gleichzeitig bringt die Geschichte des Schiffes Gebecca einen großen Spannungsbogen mit rein, welcher am Ende für eine Überraschung sorgt.
      Auch die Umstände der Geburt von Jannikes Zwillingen sind mehr als spannend und man fiebert mit, als würde man selbst im Kreißsaal (oder einer Hotelbadewanne ;)) liegen.
      Typisch für Lüpkes ist, dass in jedem Band alles zu einem Happy-End kommt, so auch zwischen den einzelnen Charakteren. In diesem Band sind es Monika und Gerd, Oma Maria und Koch Gordon sowie die "Inselretter" Deike und Christoph.
      Ich bin sehr gespannt, ob die Inselreihe noch fortgesetzt wird und man Jannike & Co bald wieder antrifft. Freuen würde es mich! :)

      Leselust

      Beiträge 34
      08.05.2017

        In Jannikes Hotel wird alles für die nächste Saison vorbereitet. Auch ein Zimmer in Jannikes und Mattheusz Wohnung erhält eine ganz besondere Ausstattung, denn Jannike ist schwanger mit Zwillingen und diese werden schon bald erwartet. Doch schwere Frühlingsstürme bringen alle Pläne ins Wanken. Laut einem alten Fluch soll die Insel bald untergehen.

        »Das Haus des Leuchtturmwärters, eine Oase der Ruhe und des Friedens.«

        So wirkte das verwunschene Backsteinhäuschen in den Dünen damals vor ein paar Jahren auf Jannike.

        Aber wo im Sommer urlaubsmäßig schöner Strand einlädt, zeigt sich im Frühjahr ein ganz anderes Bild. Die geballte Kraft von einem Sturmtief kommt hier an der Nordsee mit Sturm in Orkanstärken daher. Die Sturmflut zerstört die Deiche und trägt die Sandmassen der Insel ab. Außerdem ist man bei Sturm abgeschnitten vom Festland. Keine schöne Situation für die hochschwangere Jannike, die Zwillinge erwartet und auf der Insel kein Krankenhaus ansteuern kann.

        Der Roman beginnt im Frühling auf der autofreien Nordseeinsel, die nun Jannikes Zuhause ist. Sie liebt ihren Mattheusz, den polnischen ehemaligen Briefträger der Insel, der jetzt als Hausmeister mit im Hotel arbeitet. Als sie endlich heiraten, Jannike ist hochschwanger mit Zwillingen, lässt es sich die polnische Verwandschaft nicht nehmen, die Feier in Polen mit den typischen Bräuchen zu begehen. Jetzt ist Nebensaison und da kann Jannike es ruhiger angehen lassen und sich auf die Geburt ihrer Kinder vorbereiten. Eigentlich, denn es kommt alles ganz anders als geplant. Ein schweres Sturmtief macht ihr einen Strich durch die Rechnung.

        Die Handlung lässt den Leser an der bedrohlichen Sturmflut teilhaben und mitbangen. Der Leuchtturm und das kleine Hotel stehen auf der Abbruchkante, direkt über dem Meer. Es könnte das Ende bedeuten, wenn die Sandmassen vom Meer verschlungen werden und das Gelände abstürzt. Sehr bedenklich ist die Lage, die der Leiter des Küstenschutzes den Insulanern erklärt. Vom Staat können keine Mittel für so ein sinnloses Unterfangen bereitgestellt werden, doch die Insulaner geben nicht auf.

        Die Charaktere sind mir beim Lesen der Vorgängerbände schon ans Herz gewachsen und ich freute mich auf ein Wiedersehen mit ihnen. Der Autorin gelingt es erneut, dass man sich ausgezeichnet in die verschiedenen Figuren hinein versetzen kann und sie sehr glaubhaft erscheinen. Sandra Lüpke hat ihre Charaktere weiterentwickelt, Jannike und die polnische Truppe ihres Hotels sind inzwischen zu einer richtigen kleinen Familie zusammengewachsen und sie fühlen sich mit den Insulanern verbunden.

        Außerdem kommen ein paar Gäste und Jannikes Vater dazu, hier gibt es wieder ein paar überzeichnete Personen, die mit negativen Charakterzügen nerven, aber dadurch den Roman erst richtig spannend machen.

        Die schöne Idee mit den besonderen Kapitelanfängen in Form von Bildern, Briefen oder kleinen Texten wird auch dieses Mal weiter geführt.

        Es ging mir beim Lesen wie beim Heimkommen oder Wiedersehen mit guten alten Bekannten. Ich fühlte mich sofort wohl und habe die dargestellte Atmosphäre der Nordseeinseln genossen. Wer die Vorgängerbücher nicht kennt, wird dem Roman gut folgen können, da alle Personen noch einmal näher vorgestellt werden. Ein Personenverzeichnis gibt außerdem Auskunft über das Stammpersonal und neue Figuren.

        Erneut ist Sandra Lüpkes ein unterhaltsamer Roman von der Nordseeinsel gelungen. Dieses Mal wirbelt ein Sturmtief die Insulaner auf, es geht außerdem um Deichbau und Küstenschutz und eine anstehende Geburt. Wer die Reihe kennt, muss diesen Band unbedingt lesen!

        Granger 2.0

        Beiträge 36
        06.05.2017

          Und wieder einmal hatte es die Autorin geschafft, mich an ein Buch zu fesseln. Ja, wirklich. Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Man fühlt sich wie direkt wie in Urlaub.

          Es landet in meiner Strandtasche.

          SarahLiebtBücher

          Beiträge 32
          06.05.2017

            Das Cover stimmt den Leser bereits in eine sonnengegerbte Landschaft der Insel ein. Man fühlt sich direkt wohl und möchte sofort anfangen zu lesen.

            Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Goldene Mützen, silberne Mützen, kupferne Mützen fielen vom wolkenlosen Himmel, vergingen sich in Jannikes komplizierter Hochsteckfrisur oder schlüpften ihr frech ins Dekollete.

            Kommen wir zum Inhalt: Gleich zu Beginn erwartet den Leser die Erzählung des Fluchs über die Insel. Schauerlich, aber auch interessant! Warten wir mal ab, ob und welche Insel für sieben Tage dunkel bleibt.

            Nun war es also soweit: Das Ja-Wort für Jannike und Mattheusz wurde ausgesprochen und die polnische Verwandtschaft freut sich über alle Maßen. Doch...Jannikes Vater scheint sich nicht so richtig wohl zu fühlen. Ob es an der fremden Sprache, den anderen Sitten und Gebräuchen lag? Aber auch andere Probleme plagen ihn.
            Und als er dann auch noch auf die Insel kommt ....

            Aber Jannike hat ja noch weitere Probleme. Der Sturm, das abfallende Land, die Schwangerschaft und nicht zu vergessen: Der Fluch.
            Eine Geschichte übrigens, die mich total fasziniert hat.

            Spannend fand ich hierzu die Tagebucheinträge des Steuermanns Johann Wittkamps. Sehr eindrucksvoll und auch beängstigend wird die Seefahrt bzw. die letzte Seefahrt beschrieben. Brrrr....ich hatte zeitweilig richtig Gänsehaut beim Lesen.

            Als Gegensatz zur "schönen, heiteren" Inselwelt zeigt diese Nebengeschichte unendlich viel Spannung. Meines Erachtens, eine grandiose Idee der Autorin. Respekt!!!

            Fazit:

            Und wieder einmal hatte es die Autorin geschafft, mich an ein Buch zu fesseln. Ja, wirklich. Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Selbst meine Lieblingsserie im Fernsehen musste dem Roman weichen. Gerne möchte ich selbst einmal Urlaub in diesem Hotel beim Leuchtturm machen.

            Ich würde mich freuen, wenn es bald wieder eine Fortsetzung dieser Reihe gibt.

            Jolle

            Beiträge 7
            30.04.2017

              Inhalt
              Frühlingsgefühle bei Windstärke zwölf In Jannikes charmantem Inselhotel beginnt die Saison: Im Frühling soll für die ersten Gäste alles blitzen und strahlen und besonders einladend sein. Denn etwas ist anders in diesem Jahr: Jannike ist hochschwanger. Sie und Mattheusz erwarten Zwillinge! Die Freude ist riesig. Doch Zeit und Muße, die letzten Wochen Zweisamkeit zu genießen, haben die beiden nicht. Denn als es wegen heftiger Frühlingsstürme zu dramatischen Dünenabbrüchen am Leuchtturm kommt, gerät Jannikes geliebtes Zuhause in Gefahr. Manch einer fühlt sich sogar an den alten Fluch erinnert, der vor fast zweihundert Jahren das Ende der Insel prophezeit hat.

              Meinung
              Der "Inselfürhling" ist das 4 Buch der "Insel-Reihe", ich habe die vorherigen Bücher noch nicht gelesen und bin somit etwas holperig in die Geschichte gestartet, bin dann aber doch zügig in die Geschichte rund um Jannikes Inselhotel gekommen.
              Damit der Einstieg etwas leichter fällt gibt es im hinteren Teil des Buches ein Überblick über das Stammpersonals, dies hätte ich allerdings schöner gefunden wenn es vorne im Buch gewesen wäre, ich habe dies auch erst ein bißchen später entdeckt.

              Das Buch startet mit der Hochzet von Jannike, die Hochschwanger mit Zwillingen ist und dem polnischen ehemaligen Insel Postboten Mattheusz. Die Hochzeit der beiden wird in Polen bei Mattheusz Familie gefeiert mit vielen polinschen Bräuche, ich fand es sehr schön zu lesen wie dort eine Hochzeit gefeiert wird, die Szenen wurden sehr schön beschrieben und ich habe mich gefühlt als wäre ich mit dabei gewesen.
              Auf der Hochzeit haben wir dann auch Jannikes Vater Dr. Heinrich Loog kennengelernt, der Sich allerdings nicht von seiner besten Seite gezeigt hat.

              Nach der Hochzeit geht es wieder zurück auf die Insel und die Ereignisse Überschlagen sich, ein Sturm zieht auf und zerstürt ein Teil der Dünen wo auch der Leuchtturm der Insel steht, den Leuchtturm hat es auch erwischt, er ist ohne Sturm und ein Fluch besagt wenn der Leuchtturm sieben Nächte ohne Licht ist, passiert etwas schlimmes.

              Der Fluch kommt von dem Kapitän der " Gebecca" die vor der Insel auf Grund gelaufen ist, dies ist eine Geschichte in der Geschichte und hat mir sehr gut gefallen und hat das ganze Buch ziemlich spannenend gemacht, ich konnte es garnicht aus der Hand legen.

              Mir hat auch sehr gut gefallen, der Zusammenhalt auf der Insel, fast alles Inselbewohner haben geholfen, die Dünen vor weiter Schäden zu schützen.

              Oma Maria, die auch Köchin ist hat mir besonders gut gefallen und ich fand die Szenen zwischen Ihr und Jannikes Vater auch sehr unterhaltsam.

              Ich will auch nicht zuviel verraten, es kommen noch viele weiter tolle Szenen, die mich zum schmuzeln gebracht haben oder so gefesselt haben an die Geschichte, ein tolles Buch, sehr zu empfehlen.

              Mir hat das Buch sehr gut gefallen, für mich war es wie ein Kurzurlaub im Inselhotel, eine tolle Urlaubslektüre zum abschalten und genießen.

              SBS

              Beiträge 27
              21.04.2017

                Eine Hochzeit, eine baldige Zwillingsgeburt und ein nerviger Vater wären für Jannike Loog neben dem eignen Nordsee-Hotel eigentlich schon genug Trubel, aber dann ziehen schwere Stürme auf, die ihre Existenzgrundlage bedrohen. Wird das Hotel gerettet werden können und werden die Zwillinge einen guten Start ins Leben haben?

                Das Setting auf der Nordseeinsel ist sehr ansprechend und die Geschichte hat mich sehr gefesselt. Man bangt mit, um den Erhalt der Küste und damit der Lebensgrundlage der Hotelfamilie. Die Küstenschutzangelegenheit war auch gut nachvollziehbar beschrieben. Da hatte ich im Vorfeld befürchtet, dass manches zu speziell ist.

                Gelungen fand ich auch die Geschichte um einen alten Fluch. Diese Sequenzen waren sehr fesselnd und wurden gekonnt in das aktuelle Geschehen eingebunden.

                Die Protagonisten sind absolut gelungen. Da ist die sympathische Jannike, die trotz Zwillingsschwangerschaft, Zukunftsängsten und Ärger mit dem Vater, der ein Kapitel für sich ist…, meist einen kühlen Kopf bewahren kann. Wunderbar unterhalten hat mich auch die Oma Maria, die ihren eigenen Kopf hat und auch durchsetzt, teils mit ganz eigenen Mitteln…

                Ich kannte die Vorgänger nicht und war zu Beginn etwas skeptisch, ob ich dem Inhalt würde folgen können, doch das war wirklich kein Problem. Man wird zwar mitten in die Geschichte geworfen, aber Wissenslücken, die den Lesegenuss mindern konnte ich keine entdecken. Also kann ich auch Neueinsteigern das Buch empfehlen.

                Sonjas Bücherecke

                Beiträge 20
                15.04.2017

                  "Inselfrühling" ist nur bereits Band 4, indem uns die Autorin Sandra Lüpkes wieder auf die traumhafte kleine Nordseeinsel entführt.
                  Man hat das Gefühl, endlich wieder nach Hause zu kommen.

                  Die Geschichte: Beginnt diesesmal in Polen mit einem großen Ereignis. Endlich findet die Hochzeit von Jannike, der Besitzerin eines charmanten Inselhotels, mit Mattheusz in dessen Heimat statt. Und das ist wirklich ein beeindruckendes Erlebnis. Und zurück auf der Insel wird das Hotel auf Vordermann gebracht. Denn es steht nicht nur die Saisoneröffnung an, denn auch die Geburt von Jannikes Zwillingen steht bevor. Zeit zum Erholen bleibt Jannike und Mattheusz allerdings nicht mehr, den ein mächtiger Sturm wirbelt über die Insel. Es kommt zu einem dramatischen Dünenabbruch am Leuchtturm und Jannikes geliebtes Zuhause gerät in Gefahr. Große Sorgen macht allerdings ein alter Fluch, der vor fast zweihundert Jahren das Ende der Insel prophezeit hat ....

                  Man steckt sofort wieder mittendrin in der Geschichte. Ich habe mich riesig gefreut, endlich wieder auf der Insel zu sein und den traumhaften Ausblick vom Leuchtturm wieder genießen zu können. Ein großes Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Man hat sofort das Gefühl dazuzugehören. Es ist immer wieder schön auf alte Bekannte zu treffen. Der Schreibstil der Autorin begeistert mich jedesmal wieder aufs Neue. Es ist alles so bildlich und lebhaft beschrieben, wenn ich die Augen schließe, höre ich die Nordsee rauschen und das Kreischen der Möwen. Ich habe wieder ein Zimmer bei Jannike im Inselhotel bezogen. Hier fühlt man sich einfach pudelwohl und dafür sorgen Oma Maria und der Rest von Matteusz Familie. Aber als der große Sturm über die Insel gefegt ist, hatte ich ein bisschen Gänsehautfeeling. Wenn man sich vorstellt was alles passieren kann, denn den Naturgewalten ist man machtlos ausgeliefert. Und dann Jannike in ihrem Zustand, doch sie hat ja so wunderbare Unterstützung von allen Seiten. Bewundert habe ich die Inselbewohner, als alle tatkräfig zusammengeholfen haben, um den Leuchtturm zu retten. Er ist ja wirklich ein ganz besonderes Schmuckstück. Über Jannikes Vater habe ich mich geärgert, er ist ja ein unmöglicher Mensch, aber es ja schön seine Entwicklung am Ende des Buches zu beobachten. Am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen.

                  Ein absolutes Traumbuch. Ein Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame Lesestunden. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne. Hoffentlich gibt es bald wieder Neues von der Insel, denn ich will doch wissen wie es der kleinen Familie ergeht.

                  Das Cover ist ja wirklich ein echter Hingucker. Wer würde da nicht gerne einen Strandspaziergang unternehmen.

                  Chattys Buecherblog

                  Beiträge 7
                  11.04.2017

                    Das Cover stimmt den Leser bereits in eine sonnengegerbte Landschaft der Insel ein. Man fühlt sich direkt wohl und möchte sofort anfangen zu lesen.

                    Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Goldene Mützen, silberne Mützen, kupferne Mützen fielen vom wolkenlosen Himmel, vergingen sich in Jannikes komplizierter Hochsteckfrisur oder schlüpften ihr frech ins Dekollete.

                    Kommen wir zum Inhalt: Gleich zu Beginn erwartet den Leser die Erzählung des Fluchs über die Insel. Schauerlich, aber auch interessant! Warten wir mal ab, ob und welche Insel für sieben Tage dunkel bleibt.

                    Nun war es also soweit: Das Ja-Wort für Jannike und Mattheusz wurde ausgesprochen und die polnische Verwandtschaft freut sich über alle Maßen. Doch...Jannikes Vater scheint sich nicht so richtig wohl zu fühlen. Ob es an der fremden Sprache, den anderen Sitten und Gebräuchen lag? Aber auch andere Probleme plagen ihn.
                    Und als er dann auch noch auf die Insel kommt ....

                    Aber Jannike hat ja noch weitere Probleme. Der Sturm, das abfallende Land, die Schwangerschaft und nicht zu vergessen: Der Fluch.
                    Eine Geschichte übrigens, die mich total fasziniert hat.

                    Spannend fand ich hierzu die Tagebucheinträge des Steuermanns Johann Wittkamps. Sehr eindrucksvoll und auch beängstigend wird die Seefahrt bzw. die letzte Seefahrt beschrieben. Brrrr....ich hatte zeitweilig richtig Gänsehaut beim Lesen.

                    Als Gegensatz zur "schönen, heiteren" Inselwelt zeigt diese Nebengeschichte unendlich viel Spannung. Meines Erachtens, eine grandiose Idee der Autorin. Respekt!!!

                    Fazit:

                    Und wieder einmal hatte es die Autorin geschafft, mich an ein Buch zu fesseln. Ja, wirklich. Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Selbst meine Lieblingsserie im Fernsehen musste dem Roman weichen. Gerne möchte ich selbst einmal Urlaub in diesem Hotel beim Leuchtturm machen.

                    Ich würde mich freuen, wenn es bald wieder eine Fortsetzung dieser Reihe gibt.




                    frickygirl

                    Beiträge 17
                    05.04.2017

                      Ein Tolles Buch, würde ich weiter empfehlen. Das Buch ist sehr interessant und spannend. Das Buch kann man sich Bildlich gut vorstellen. Ich mag den Schreibstil und man kann es ganz einfach lesen. Eine tolle witzige Geschichte empfehle ich weiter.