Shelly King

Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich

Eine Hommage an die Liebe und das Lesen
Maggie hat gerade ihren hochdotierten Job in Silicon Valley verloren und findet Trost bei «Dragonfly Books», einem verstaubten Antiquariat um die Ecke. Statt auf Arbeitssuche zu gehen, liest sie eine Schmonzette nach der anderen, freundet sich mit dem schrulligen Besitzer an und lernt nebenbei den geheimnisvollen Fahrradfreak Rajhit kennen. Dann entdeckt sie in einem alten Exemplar von «Lady Chatterley» einen in das Buch gekritzelten Briefwechsel, der sie augenblicklich in ihren Bann zieht. Die leidenschaftlichen Botschaften zwischen zwei unbekannten Liebenden berühren sie zutiefst – und öffnen ungeahnte Türen in ihrem eigenen Leben …


Autorenbild Foto von Shelly King

Die  Autorin

Shelly King hat ihre Heimat in den Südstaaten verlassen und ist rechtzeitig zum Internet-Boom ins Silicon Valley gezogen. Dort arbeitet sie in der Social Media-Abteilung einer größeren Softwarefirma. Ihre Geschichten wurden bereits in mehreren Zeitschriften veröffentlicht. Sie lebt zusammen mit ihrem Ehemann in den Santa Cruz Mountains. Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich ist ihr erster Roman.


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Rezensionen

Fee

Beiträge 46
28.06.2017

Das erste was man sieht, ist das Cover, und dass hat mich optisch sofort angesprochen, dann habe ich zuhause sogar herausgefunden, dass es ein Debütroman ist und war doppelt gespannt. Was mir in Erinnerung geblieben ist, ist vor allem das Zitat am Anfang 'Wo ist die menschliche Natur so schwach, wie in einem Buchladen' (oder ähnlich) und ich musste ab da wirklich schmunzeln, denn diesen Slogan hatte ich in der Art eine Weile für meinen Blog.
Ich ging voller Vorfreude an das Buch heran und wurde von einem leichten und humorvollen Schreibstil erwartet, der mich flüssig durch das Buch getrieben hat. Die Geschichte von Maggie ist eine besondere, vor allem als sie das Buch findet und mich dieser Briefwechsel so berührt wie Maggie.
Nur einen Stern ziehe ich ab, denn die HAndlung spitze sich zu, zog sich jedoch am Ende ein wenig und das nahm den Saft noch einmal aus dem schönen Anfang.
Jedoch ein herzlich empfehlenswertes Buch ... für alle die Buchhändler werden wollen oder in Aussicht haben, danach wollt ihr es bestimmt!

VanilleMelli

Beiträge 55
21.02.2017

Auch wenn viele hier eine andere Meinung zu "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" haben, muss ich sagen, dass ich es wirklich gut fände!

Ich fand das Cover recht interessant, weswegen ich mir das Buch genauer anschaute. Als ich das Buch dann kaufte und anfing es zu lesen, war ich von Anfang (bis Ende) an begeistert. Aber wie denn auch nicht, wenn das Buch schon mit dem wundervollen Zitat "Wo ist die menschliche Natur schwächer als in einem Buchladen?" anfängt?!

Ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen :)

Bücher-Mops

Beiträge 7
19.01.2017

Als Erstes hat mich das tolle Cover von "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" angesprochen. Ich kann nicht den Finger draufhalten, was mich so anspricht, aber im Buchladen musste ich sofort danach greifen. Dazu hat mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht und ich musste Shelly Kings Debüt einfach lesen. Bereut habe ich es nicht, wenn auch die anfängliche Freude über dieses Buch nicht bis zum Ende durchgehalten wurde.

Das Buch beginnt mit dem schönen Zitat "Wo ist die menschliche Natur schwächer als in einem Buchladen?" - sehr treffend, wie ich finde. Wie oft habe ich im Buchladen schon das Portemonnaie gezückt, obwohl ich es lieber hätte sein lassen sollen. :)

Shelly Kings Schreibstil ist flüssig, lustig und einfach sehr nett. Ich war wirklich positiv überrascht und dass, obwohl ich schon mit einigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen war. Die Geschichte von Maggie, die ihren Job in einer Software-Firma verliert und aus Mangel an Alternativen in einem modernen Antiquariat namens Dragonfly rumhängt, wo sie Liebesschnulzen liest, bis sie ihre wahre Leidenschaft (sowohl beruflich als auch privat) erkennt, lässt sich aus oben genannten Gründen super in einem Rutsch lesen.

Leider - und das ist der Grund, warum ich statt 4 Sternen nur 3 Sterne vergebe - zieht sich die Geschichte im letzten Drittel doch ganz schön. Obwohl das Buch eh nicht besonders dick ist, hätte es hier noch ein wenig gestrafft werden können.

Wiederum gut finde ich, dass das Ende nicht alle Klischees bedient und nicht alles so läuft, wie man es sich während des Lesens vielleicht vorstellt - zumindest trifft das auf mich zu.

"Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" ist ein nettes Buch für zwischendurch und viele Leser werden sich danach sicher wünschen, in einem Buchladen zu arbeiten :)

Vevi

Beiträge 31
05.08.2018

    Alles an diesem Buch ist wunderbar! Das Cover, die Geschichte, die Figuren, der Stil... Ich habe dieses Buch wirklich geliebt und es ist zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher avanciert, weil die Handlung alles bietet: tiefe Gefühle, Angst vor diesen Gefühlen, Abschied, Neuanfang, Freundschaft, Liebe.

    Die Hauptfigur ist Maggie, die nach einer Trennung und einer Kündigung im Antiquariat von Hugo einen "Beißerroman" nach dem anderen verschlingt. Dort im "Dragonfly" kann sie die Sorgen vergessen, den Kopf in den Sand oder besser gesagt in die Bücher stecken und aus ihrem Leben fliehen, das, wie gesagt gerade nicht unbedingt einfach ist.
    Auf der Suche nach einem neuen Job im Silicon Valley, nimmt sie ihr bester Freund Dizzy mit zu einem Buchclub, in dem viele einflussreiche Leute Mitglied sind. Beim ersten Treffen wird das Buch "Lady Chatterly" von D.H. Lawrence besprochen. Die Ausgabe, die Hugo Maggie im Dragonfly heraussucht, ist aber eine ganz besondere: Sie enthält nämlich auch den "Briefwechsel" von Henry und Catherine, die sich in diesem Buch ihre geheimsten Gefühle mitteilen, ohne sich zu kennen. Maggie ist absolut fasziniert von diesen Nachrichten, die ihr auch bei ihrem Auftritt im Buchclub weiterhelfen und ihr die Aufmerksamkeit und Freundschaft von Avi, einer einflussreichen CEO, sichern. Und plötzlich ist auch Maggies Tatendrang wieder erwacht und sie will versuchen, das Dragonfly zu einem rentablen Unternehmen zu machen. Außerdem gibt es dann noch den geheimnisvollen Rhajit, der immer dann in Maggies Nähe auftaucht, wenn sie nicht damit rechnet. Wird er ihr helfen können das Geheimnis um Henry und Catherine zu lösen?

    Wie gesagt: Das Buch hatte für meinen Geschmack wirklich alles, was mein Leserherz begehrt. Das Dragonfly mit seinen schrulligen und skurrilen Kunden, dem Besitzer und väterlichen Freund Hugo und dem anfangs feindselig gestimmten Angestellten Jason konnte ich mir vor meinem geistigen Auge so richtig gut vorstellen und es ist zu einem Ort geworden, den ich gerne einmal besuchen würde, wenn es ihn denn in der Realität gäbe. Maggie macht eine ziemliche Wandlung durch, die man zu Beginn des Romans noch gar nicht erwarten würde. Bis zum Schluss ist es spannend, wie sie sich entscheiden wird, als plötzlich die Chance ihres Lebens an ihre Tür klopft. Die Romantik ist nicht nur durch Henrys und Catherines Notizen gegeben sondern auch durch die Romanze mit Rhajit.
    Am Ende gibt es noch einen äußerst gelungenen Plottwist, den ich so nicht erwartet habe. Auch muss man sich von einer liebgewonnenen Figur aus dem Buch verabschieden, aber mehr möchte ich nicht verraten.

    Das Buch hat mir wirklich sehr schöne Lesestunden beschert und es ist wirklich wie auf dem Klappentext zu lesen stand: "Eine Hommage an die Liebe und das Lesen."
    Der letzte Satz des Buches hat mich eigentlich am meisten berührt: "Die Leute, die ins Dragonfly kommen, besitzen Bücher nicht einfach nur; diese Leute brauchen sie, hungern und dürsten danach und können ohne sie nicht atmen. (...) Sie kommen, weil die Menschen, deren Wege sie kreuzen, wie die Bücher sind, die sie finden: Ein bisschen verschrammt an den Ecken warten sie nur auf die richtige Person, die sie aufschlägt, ein wenig in ihnen liest und sie dann mit nach Hause nimmt."

    Ophelia19

    Beiträge 32
    03.08.2018

      "Mr Lawrence, mein Fahrrad und ich" ist eines der Bücher, die ich zuerst einmal wegen des tollen Covers in die Hand genommen habe. Dann hat mich auch noch der Klappentext überzeugt: Ein Buch über die Liebe zu Büchern, eine Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das es zu lüften gilt, wurde mir da angekündigt und ich wurde von der Geschichte nicht enttäuscht.

      Die Hauptfigur des Romans ist die arbeitslose Maggie, die ihre Tage anstatt sich im Silicon Valley um einen neuen Job zu kümmern, lieber im Antiquariat von ihrem Nachbarn Hugo sitzt und dort schnulzige Liebesromane liest. Alleine wie das "Dragonfly"(die Buchhandlung) und die Charaktere dort (Hugo und Jason) beschrieben werden, macht das Antiquariat zu einem Ort der Handlung, an dem sich der Leser sofort wohl und "zu Hause" fühlt. Ziemlich spannend fand ich den Kontrast, der durch das staubige Antiquariat, das inmitten des Silicon Valley (das ja für Fortschritt, Zukunft der Technologie und des Internets steht) gelegen ist, entsteht.
      Als Maggies Freund Dizzy ihr eines Tages vorschlägt, sich um die Aufnahme in einen elitären Buchclub zu bewerben, in dem einflussreiche CEOs sitzen, die Maggie eventuell einen Job anbieten könnten, muss Maggie dafür den Roman "Lady Chatterly" lesen. Die Ausgabe aber, die Hugo in seinem Antiquariat hat, beinhaltet nicht nur den Roman von D.H. Lawrence, sondern auch eine besonders mysteriöse Korrespondenz zwischen zwei Lesern, Catherine und Henry, die sich am Rand des Buches gegenseitig romantische Notizen hinterlassen haben. Die Lektüre dieser Zeilen wird für Maggie bald spannender als der Roman selbst und sie will dem Geheimnis dieser "Brieffreundschaft" auf den Grund gehen. Nebenbei lernt Maggie noch den Fahrradenthusiasten Rajhit kennen, mit dem sie bald mehr verbindet als nur das Dragonfly als Aufenthaltsort.

      Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich gut, den Stil flüssig und Maggie als Hauptfigur richtig gut gelungen. Ich bin richtig froh, dass das Buch so ein schönes Cover hatte und ich dadurch darauf aufmerksam wurde!

      Nele2505

      Beiträge 31
      11.04.2018

        Buchhandlungen und Antiquariate sind einfach gerade "in" als Buchthemen. "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" von Shelly King hat mich trotzdem sofort angesprochen, das Titelbild wirkt schon erfrischend anders und die Geschichte klingt ja auch gut. Leider hat es meine Erwartungen nicht aber nicht erfüllt. Die Geschichte kommt nicht so recht in Gang und ich hatte einfach nicht die Motivation, weiterzulesen. Erst zum Ende hin gibt es etwas Handlung, die dann auch interessant war - aber um mich zu überzeugen, war das leider schon viel zu spät.

        Sannystar2002

        Beiträge 43
        18.03.2018

          "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und Ich" ist der Debütroman von Shelly King und auch das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Das Buch war in meinem Lesemeilen-Buchpaket - vielen Dank Buchboutique! :) Das Cover ist sehr witzig und ansprechend gestaltet und auch die Geschichte ist recht witzig und dennoch tiefgründig. Die Charaktere schließt man schnell ins Herz. Maggy stürtzt sich in ihre neue Arbeit im Buchladen und findet dabei geheime Botschaften zweier Fremder in einem Buch. Dieser Austausch lässt sie nicht mehr los und so kommt es, dass es Einfluss auf ihr einges Leben nimmt. In Rahjit findet sie einen Vertrauten, nichts ahnend, dass er etwas mit den geheimen Botschaften zu tun hat.
          Einen Stern Abzug bekommt die Geschichte von mir für die verworrenen Arbeitsbeschreibungen im Social Media Bereich. Es war mir bis zum Ende nicht ganz klar, wer nun genau was gemacht hat und macht. Dieses Thema nimmt für mich zu großen Raum in diesem Buch ein. Maggy hätte auf eine einfachere neue Berufsreise gehen können ;) Dennoch ist das Buch recht flüssig geschrieben und schnell gelesen.

          roteanemone

          Beiträge 28
          03.02.2018

            Ein Buch für Leute, die Bücher lieben - das ist dieser Roman von Shelley King. Es geht um die arbeitslose Maggie, die ihre vielen freien Stunden im Antiquariat "Dragonfly Books" verbringt und sich dort mit dem schrulligen Besitzer anfreundet. Irgendwann im Laufe ihrer Leseabenteuer im Antiquariat findet sie eine alte Ausgabe des Buchs "Lady Chatterly", in dem ein geheimnisvoller Briefwechsel zweier Liebenden gekritzelt ist, von dem Maggie in den Bann gezogen wird. Und dann gibt es nicht nur diese Liebesgeschichte, sondern auch noch den Fahrradkurier Rajhit, den Maggie kennenlernt.
            Das Buch war eine sehr nette Lektüre, leicht und zügig zu lesen und auf jeden Fall auch wegen des angenehm dahinplätschernden Schreibstils ein Lektüretipp für verregnete Tage. Stellenweise war es für meinen Geschmack vielleicht etwas zu rührselig, aber jeder, der Bücher liebt, wird sich in der Geschichte wiederfinden können.

            Sternderl80

            Beiträge 30
            22.08.2017

              Auch dieses Buch war mit im Urlaubsgepäck, da ich es für meinen Lesemeilenstein erhalten hatte.
              Der erste Eindruck, das Cover, war ein recht guter, auch der Titel macht sehr neugierig, der Klappentext schließlich ließ erahnen, dass ich das Buch lieben würde, denn es geht darin um Maggie, die nach ihrem Rausschmiss aus dem Silicon Valley in einem Antiquariat einen Schmöker nach dem anderen verschlingt, sich dabei mit dem Besitzer anfreundet und nebenbei noch den Briefverkehr zweier Liebenden in einem Buch findet, der sie nicht mehr loslässt. Das Buch hatte für meinen Geschmack alles: tolle Figuren, die man liebgewinnt, ein ebenso gut ausgewähltes Setting und eine spannende Handlung.

              Susi

              Beiträge 37
              26.07.2017

                "Mr.Lawrence, mein Fahrrad und ich" war Teil meines Paketes für den 2.Lesemeilenstein. Da mich Bücher, die von Büchern oder Buchhandlungen handeln, geradezu magisch anziehen, musste ich es natürlich sofort lesen...und habe es nicht bereut.
                Trotz einiger Längen ist es sehr schön geschrieben und bringt den Zauber eines verstaubten Antiquariats wirklich gut rüber. Ein richtiges Wohlfühlbuch ohne große Höhen und Tiefen, aber mit viel Gefühl und eher leisen Tonen.

                Jules

                Beiträge 32
                24.07.2017

                  "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" von Shelly King hat mich vom Cover und Titel her sofort angesprochen.
                  Beides ist mal etwas vollkommen anderes und setzt sich von der Bücherflut in Buchhandlungen ab. Ganz genauso wie die Geschichte des Romanes selbst!
                  Ich war wirklich angetan von der Story und konnte das Buch so schnell nicht aus der Hand legen!
                  Ein wundervoller Roman, der den Leser in seinen Bann zieht! :)

                  Boyslover

                  Beiträge 49
                  10.07.2017

                    Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.
                    Das Cover und den Klappentext fand ich sehr ansprechend.
                    Allerdings tröpfelt die Geschichte so langsam vor sich hin, dass ich relativ schnell die Lust verloren hatte weiter zu lesen. Man lernt die Personen und den Handlungsort kennen und lebt den Alltag mit Ihnen.

                    Ich habe mich dann durch diese Buch "gekämpft", im letzten Teil passiert dann man etwas....aber mich hat das Buch leider nicht überzeugt.

                    Esme17

                    Beiträge 10
                    21.06.2017

                      Ich fand das Buch "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" ganz wunderbar.
                      Als erstes ist mir das Cover ins Auge gestochen und ließ mich zu diesem Buch greifen. Die Frage, wer ist Mr. Lawrence, was hat das Fahrrad damit zu tun und wer ist "ich" wollte ich natürlich in dem Buch klären.

                      Maggie, die ihren Job in der IT-Branche verloren hat, verbringt ihre Tage fortan lesend in einem Antiquariat und gammelt vor sich hin. Die Liebe zu Bücher und die Ausstrahlung des Antiquariates, lassen diesen Ort immer wichtiger werden und so hilft Maggie irgendwann den Laden wieder auf Vordermann zu bringen. Hugo, der Besitzer des Antiquariates und auch die Kunden wachsen ihr immer mehr ans Herz und lassen Maggie ihr altes Leben und ihre Interessen überdenken.

                      So ganz nebenbei bahnt sich die ein oder andere Liebesgeschichte an, die den Roman spannender macht, ihn jedoch nicht zu einer Schmonzette werden lässt.

                      Ich habe eine sehr schöne Lesezeit mit diesem Roman verbracht, weil ich Bücher liebe und die stillen Helden mehr mag, als die lauten.

                      Kerstins Bücherstube

                      Beiträge 6
                      07.03.2017

                        Das Cover ist ganz witzig gemacht und auch der KT hört sich ganz gut an.
                        Maggie ist eine Buchliebhaberin, die ihren Job verloren hat und nun was neues sucht. Die Geschichte rund um Maggie ist nett geschrieben, hat mich aber nicht ganz überzeugt. Ich finde es zieht sich an einigen Stellen ziemlich in die Länge und macht es etwas langweilig zum Lesen.
                        Schön fand ich die Nachrichten in einem Buch, das Maggie lesen wollte. Sie sind teils tief berührend und super schön geschrieben.
                        Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, auch der Humor kommt nicht zu kurz.
                        Es handelt sich um eine schöne Lektüre für zwischendurch und macht noch mehr Lust auf Bücher

                        Moser

                        Beiträge 5
                        07.02.2017

                          Maggie hat gerade ihren hochdotierten Job in Silicon Valley verloren und findet Trost bei „Dragonfly Books“, einem verstaubten Antiquariat um die Ecke. Statt auf Arbeitssuche zu gehen, liest sie eine Schmonzette nach der anderen, freundet sich mit dem schrulligen Besitzer an und lernt nebenbei den geheimnisvollen Fahrradfreak Rajhit kennen. Dann entdeckt sie in einem alten Exemplar von „Lady Chatterley“ einen in das Buch gekritzelten Briefwechsel, der sie augenblicklich in ihren Bann zieht. Die leidenschaftlichen Botschaften zwischen zwei unbekannten Liebenden berühren sie zutiefst – und öffnen ungeahnte Türen in ihrem eigenen Leben…. (Quelle: Buchrücken)



                          Meine Meinung: Welcher Leseratte würde es nicht gefallen, tagtäglich in einem Laden gefüllt mit Büchern abzuhängen? Also ich würde das sehr gerne, deshalb hat mir dieser Roman auch so gut gefallen. Dazu kommt dann noch die Romantik. Maggie findet Liebesbotschaften in einem Buch, romantischer geht es ja gar nicht! Auch wenn sich dann herausstellt, dass die zwei Liebenden, die die Nachrichten verfasst haben, mit ihren Briefen eigentlich einen ganz anderen Menschen im Kopf hatten. Ich finde diese Geschichte schön zu lesen, zwischendrin hätte vielleicht ein bißchen mehr Spannung sein können, aber alles in allem war es ein netter Roman, in dem man ein paar gemütliche Stunden verbringen konnte.

                          maxkolbe

                          Beiträge 13
                          06.02.2017

                            Das Cover macht auf jeden Fall etwas her, auch der originelle Titel.
                            Der Schreibstil ist flott, flüssig und witzig, das macht es leicht dabei zubleiben, ja das Buch ganz fix durchzulesen. Zu Anfang plätschert die Geschichte etwas dahin, aber im letzten Drittel etwa ändert das sich total. Die Geschehnisse nehmen an Fahrt auf, viele Fragen werden gelöst.
                            Es ist ein nettes Buch mit mehreren kleinen Erzählfäden, die zum Schluß doch alle irgendwie verbunden sind.
                            Maggie ist ihren gut bezahlten Job im Silicon Valley los und hat null Ahnung, was sie jetzt anfangen soll, ihr Geld reicht auch nicht mehr lange.
                            So beschließt sie vorerst ihre Tage im Dragonfly einem sehr urigen Antiquariat zu verbringen und liest stapelweise Liebesromane. Sie lernt den Besitzer, Hugo näher kennen und noch so einige. Fakt ist, sie entschließt sich im Dragonfly zu bleiben. Sie entwirft eine Webseite und kurbelt den Verkauf an. Dazu benutz t sie auch "Lady Chatterley" die ihr irgendwann in die Finger geriet. In dem Buch sind Liebesbotschaften notiert und die Antworten. Sie setzt sie ins Internet, in der Hoffnung Henry und Catherine zu finden. Zuviel will ich nicht erzählen, denn ein bißchen was soll ja noch zu lesen sein. Fragen gibts genug. Finden sich Henry und Catherine , wer sind sie überhaupt, kann das Dragonfly überleben gegen den starken Gegner Apollo, wer ist Rajhit, was sucht das Fahrrad in der ga nzen Geschichte.
                            Zum Schluß kommen einige überraschende Wendungen, die es wert sind das Buch durchzulesen.
                            Auf jeden Fall das Dragonfly ist ein Traumantiquariatin dem sich zeitweise die verschiedensten Leute und Bücher finden. Die Schilderung ist spitze, man kann die alten Bücher richtig riechen, ja und sich Grendel richtig vorstellen.

                            Leseratte_ohne_Grund

                            Beiträge 57
                            30.01.2017

                              Als Erstes hat mich das tolle Cover von "Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich" angesprochen. Ich kann nicht den Finger draufhalten, was mich so anspricht, aber im Buchladen musste ich sofort danach greifen. allerdings hat mich dass Buch anfangs enttäuscht. Aber zum ende hat es sich wieder zur einer schönen Liebesgeschichte entwickelt, die ich mega süß fand. deswegen hat es mir doch gut gefallen.

                              Jazzy

                              Beiträge 13
                              28.01.2017

                                Das Cover ist mir ins Auge gesprungen - einfach, aber doch liebevoll und interessant.

                                Der Inhalt verspricht die Geschichte von Maggie, ihrem liebsten Bücherladen und der Bekanntschaft mit dem Fahrradfreak Rajhit. Diesen Mann lernt Maggie kennen, als er ihr im Waschsalon ein Fahrrad schenkt. Und damit beginnt die Liebesgeschichte zwischen den Beiden.

                                Im Vordergrund des Buches steht allerdings Maggies Liebe zum Lesen und zum Buchladen des alten Hugo. Dort erhält sie ein altes Buch, in dem sie die hinein geschrieben Nachrichten zweier Unbekannter faszinieren. Fortan dreht sich in ihrem Leben alles um diese einzigartigen Zeilen.

                                Das Buch ist flüssig geschrieben. Allerdings bin ich nicht so ganz warm geworden mit der Geschichte. Zum Teil sind die Kapitel sehr kurzweilig, aber oft ziehen die Seiten sich sehr hin. Mir hat ein wenig mehr Inhalt gefehlt. Die Geschichte hätte auch auf weniger Seiten reduziert werden können. So habe ich mich ertappt, dass ich oft viele Seiten nur überflogen und das letzte Drittel nicht mehr gelesen habe.

                                Jako

                                Beiträge 44
                                13.01.2017

                                  Schöner leichter Unterhaltungsroman für lauschige Stunden am Kamin.
                                  Mir wurde warm ums Herz und wenn man die letzte Seite gelesen hat, fühlt man sich wohl.
                                  Trotz Rührseligkeit hat man aber auch seinen Spaß.