Lena Wolf

Sommer mit Aussicht

Auf dem kürzesten Umweg ins Glück
Endlich sitzt Luisa im Auto Richtung Frankreich. Nur dass sich Stefan hinters Steuer geklemmt hat, dämpft die Urlaubsfreude. Denn er ist Luisas Ex-Mann. Auch dass ihre Mutter Elisabeth mit im Wagen sitzt, macht die Sache nicht einfacher. Diese ahnt nämlich nichts davon, dass Luisas Ehe gescheitert ist.
Elisabeth will ihrer Tochter Luisa, die eigentlich ihre Adoptivtochter ist, bei dem ersten Treffen mit der leiblichen Mutter beistehen. Nicht, dass die andere ihr den Rang abläuft - mit ihrer idyllischen Pension in der Provence!

Entsprechend angespannt ist die Stimmung im Auto. Erst recht als der Wagen liegen bleibt. Zum Glück bietet sich bald eine Mitfahrgelegenheit: ein attraktiver Franzose, der ziemlich ungehemmt mit Luisa flirtet …
Eine großartige Sommer-Beziehungskomödie mit Herz und Humor um eine Frau zwischen zwei Männern - und zwei Müttern!


Autorenbild Foto von Lena Wolf

Der  Autor

Lena Wolf ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin. Im Gegensatz zu ihrer Protagonistin fährt sie durchaus gerne mit ihrem Mann und ihrer Mutter gemeinsam in den Urlaub. Am liebsten nach Südfrankreich.


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Rezensionen

Beiträge 9
18.06.2018

    Für mich war es anfangs schwer in die Geschichte rein zu finden, aber irgendwas hat mich an der Geschichte gereizt und ich musste weiterlesen. Ich war auch froh das ich weitergelesen haben. Ich musste mehrfach schmunzeln, allerdings fand ich den Ehemann sehr nervig. Die Mutter war auch nervig, aber das fand ich nicht so schlimm.
    Alles im allem bin ich froh das Buch gelesen zu haben. Eine schöne Wochenendlektüre. Man muss nicht viel nachdenken und kann einfach abschalten.
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    yesterday

    Beiträge 29
    17.06.2018

      Dieser klassische Sommer-Frauen-Roman verspricht neben Romantikgeplänkel doch einiges an Konflikten und interessanten Enthüllungen, was mich daran gereizt hat.

      Schon die Ausgangslage ist witzig: Luisa, Karrierefrau und fast geschieden, hat mit mitte 30 die Gelegenheit, ihre leibliche Mutter Regina kennenzulernen. Doch nicht nur das stresst die Frankfurterin, haben sich doch Elisabeth, ihre Adoptivmutter, und ihr fast Ex-Mann Stefan, dazu entschlossen, sie zu begleiten - nach Südfrankreich. Dort betreibt Regina mit ihrem Mann eine Pension, in der die drei während ihres Urlaubs und Kennenlernens wohnen werden.

      Die lange Autofahrt inklusive Übernachtung birgt schon von Beginn des Romans an Potential für jede Menge witzige wie unangenehme Szenen, die jeder Leser wohl teilweise schon selbst erlebt hat. Zusätzliches Salz in der Suppe bietet auch die Tatsache, dass Elisabeth noch nichts von der Trennung der beiden jüngeren weiß.

      Wie es kommen musste, lernt Luisa ihren französischen Traummann kennen und die ganze Situation gerät immer wieder aus den Fugen und in jede Menge peinliche Situationen. Die Hauptfigur wirkt teilweise überzeugend, teilweise aber auch etwas naiv, was wohl so sein muss.

      Gut, dass es da noch die Mutter-Tochter-Story gibt, die voller Geheimnisse und Misstrauen steckt. Leider geht dieser Teil zwischendurch etwas unter, hält aber immer wieder eine gewisse Spannung aufrecht.

      Das Ende ist etwas vorhersehbar und natürlich auf das Genre ausgerichtet, auch wenn ich aus feministischer Sicht schon mit dem “Zwischen-Ende” einverstanden gewesen wäre. Aber das ist nicht weiter tragisch, man weiß schließlich, was man bekommt und das ist flott zu lesende, leichte Sommerlektüre, die Lust auf einen Frankreichurlaub macht.

      Manu

      Beiträge 23
      10.06.2018

        Ich glaube es wäre ein toller Roman für mich, eine super Geschichte für die gemütliche Zeit im Urlaub am Strand. Wer weiß, vielleicht reist er ja dieses Jahr in meinem Urlaubsgepäck mit, die Leseprobe macht wirklich neugierig auf diesen Roman.

        Bibliomarie

        Beiträge 14
        10.06.2018

          Die letzten Monate waren für Luisa alles andere als einfach. Sie hat sich von Stefan, ihrem Ehemann getrennt, aber immer noch keinen Mut aufgebracht, ihrer Mutter davon zu erzählen. Außerdem gibt es da noch den Brief von Regina, der ihr Leben durcheinander wirbelte. Regina ist ihre biologische Mutter, die sie als Baby zur Adoption freigegeben hatte. Von ihrer Adoption wusste Luisa, aber sie hat nie von ihrer Mutter gehört, auch einen Brief, den sie als Achtzehnjährige schrieb, kam nie eine Antwort. Und nun das….
          Jetzt sitzt sie mit Stefan und ihrer „richtigen“ Mama im Auto um nach Südfrankreich zu fahren, Regina führt dort eine Pension und hat sie alle eingeladen, um sich kennen zu lernen. Emotionaler Stress pur – vor allem, da Stefan offensichtlich auf eine Versöhnung hofft. Eine Autopanne führt zur Bekanntschaft mit Nicolas, einem charmanten Franzosen, der Luisa nervöser macht, als sie sich eingestehen will.
          Das ist eine Dreiecks- sondern eine Viereckbeziehung und bietet dadurch jede Menge urkomischer Szenen, kleiner Dramen und auch ein wenig Rührseligkeit und Kitsch. Also alles, was zu einer unter-haltsamen Sommerliebeskomödie gehört. Die Geschichte ist federleicht erzählt, Warmherzigkeit und Humor halten sich die Waage. Dazu die wunderschöne Landschaft im Herzen der Provence. Mehr braucht es nicht um sich in beste Urlaubsstimmung versetzen zu lassen. Die Handlung ist natürlich sehr vorhersehbar, aber der Weg dorthin ist unterhaltsam erzählt.
          Der ideale Strand- und Urlaubsroman, locker und leicht erzählt. Ein wenig mehr Tiefgang hätte die Geschichte noch echter gemacht.

          ostseedeern

          Beiträge 27
          05.06.2018

            Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen. Es ist eine wunderbare Geschichte, die zunächst durch die Geheimniskrämerei der leiblichen Mutter Regina und den immer wieder aufflammenden Flirt mit Nicolas belebt wird. Die Hauptdarstellerin Luisa läuft zunächst ständig vor ihren eigenen Problem weg, bekommt dann aber die Kurve.

            Wirklich überrascht hat mich die Handlung nicht, sie ist einfach sehr offensichtlich. Das Buch hat mich leider nicht zu 100 % "bekommen", aber es ist toll für einen Tag am Strand (habe es wirklich ausprobiert und es stimmt) oder einen gemütlichen Tag im Garten. Der Schreibstil ist flüssig, ein bisschen mehr "Pep" hätte aber gut getan.

            Vielen Dank, dass ich Erstleserin sein durfte.

            Ina

            Beiträge 2
            05.06.2018

              Luisa wurde adoptiert. Obwohl sie ihre Adoptiveltern über alles liebt wächst in ihr der Wunsch ihre leibliche Mutter kennen zu lernen. Nach Jahren besteht endlich loser, brieflicher Kontakt. Ihre Mutter Regina lädt sie ein.
              Luisa reist mit ihrer Adoptivmutter Elisabeth und ihrem
              (Noch) Ehemann Stefan nach Frankreich. Dort lernt sie den Franzosen Nicolas kennen, der sie in ein Gefühlschaos stürzt.

              Das Buch ist ein wunderschöner Sommerroman, der einem durch seine sympathischen Charaktere gleich gefangen nimmt. Lena Wolfs Schreibstil gefällt mir sehr gut.
              Man ist gleich mitten drin und möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
              Es macht Lust auf Urlaub.

              schnäppchenjägerin

              Beiträge 51
              30.05.2018

                Luisa ist adoptiert und hatte im Alter von 18 Jahren versucht, ihre leibliche Mutter Regina kennenzulernen. Diese hatte den Kontakt damals abgelehnt. Inzwischen sind 16 Jahre vergangen, bis Luisa nun einen Brief von Regina erhalten hat, in welchem sie ihre Tochter in ihre kleine Pension nach Nid-sur-Mer in der Provence einlädt.

                Luisa unternimmt diese Reise mit ihrer Adoptivmutter Elisabeth und ihrem Ehemann Stefan. Luisa und Stefan leben seit einem halben Jahr getrennt, was sie Elisabeth bisher verschwiegen haben, weshalb der Aufenthalt in Frankreich nicht nur wegen der ersten Begegnung mit Regina emotional aufgeladen ist. Schon die Anreise ist aufgrund einer Autopanne und der Weiterreise mit dem attraktiven Franzosen Nicolas turbulenter als geplant.

                Luisa tut sich schwer damit, eine Beziehung zu Regina aufzubauen, die zwar einerseits herzlich ist, andererseits Luisa aber offensichtlich aus dem Weg geht und unnahbar bleibt. Sie möchte endlich Reginas Motive verstehen und etwas über ihre eigenen Wurzeln erfahren. Reginas Antworten sind allerdings enttäuschend einsilbig oder ausweichend. Regina scheint bestimmte Details verbergen zu wollen, was seltsam ist, da sie den Kontakt zu Luisa gesucht hat. Aber nicht nur Regina verhält sich nicht den Erwartungen entsprechend. Auch Stefan ist überraschend zugänglich und offen für einen Neuanfang mit Luisa.

                "Sommer mit Aussicht" ist eine Mischung aus Familienroman, einer Suche nach der eigenen Identität und die Versöhnung mit der Vergangenheit, aber auch ein Roman über die Liebe und die verwirrenden Gefühle mit ihr.

                Der Roman ist mit einer Leichtigkeit geschrieben, dass er die perfekte Sommerlektüre bildet. Die ernsthafte Auseinandersetzung mit der leiblichen Mutter und dem Gefühl des Ungeliebtseins und Verstoßenwerdens wird mit humorvollen Episoden vor allem bei den Begegnungen mit Nicolas aufgelockert. Aber auch das Setting in der Provence, die kleine, renovierungsbedürftige Pension, der Besuch der Märkte in der Umgebung, die Landschaft, geprägt von Weingütern und Lavendelfeldern, haben mich bildreich an den fiktiven Urlaubsort versetzt.

                Auch wenn die Handlung keinen überraschenden Verlauf vernimmt, wird man als Leser vor allem durch die zunächst geheimnisvolle Art von Regina und Luisas Flirt mit Nicolas unweigerlich zum Weiterlesen animiert.

                my.books.wonderland

                Beiträge 10
                27.05.2018

                  Ein schönes Buch welches viele Urlaubsgefühle bei mir los löst.
                  Zur der Geschichte kann ich sagen das es sehr interessant klingt und auch während man das Buch liest es interessant bleibt. An manchen Stellen würde ich Menschenalter ein bisschen nachdenklich bezüglich der Entscheidund der Charaktere.
                  Aber auch so direkt mögen tu ich die Chsraktere nicht. Ich denke weil ich vieles nicht nach vollziehen kann.
                  Der Schreibstil ist für mich angenehm zu lesen gewesen gerade weil die Landschaft immer so schön beschrieben wurden ist und man einfach in Urlaubgefühle kommt.

                  kelo24

                  Beiträge 6
                  27.05.2018

                    Luisa ist auf dem Weg in die Provence, um nach 35 Jahren endlich ihre leibliche Mutter Regina kennenzulernen. Im Gepäck hat sie ihre Adoptivmutter Elisabeth sowie ihren Noch-Ehemann Stefan eher unfreiwillig zur Unterstützung. Nachdem kurz vor dem Ziel eine Autopanne die Weiterfahrt unterbricht erscheint der Franzose Nicolas als rettender Engel und nimmt alle drei mit zum Zielort.

                    Der Schreibstil ist angenehm und leicht und vor allem die Landschaftsbeschreibungen sind sehr realistisch dargestellt und rufen sofort Urlaubsstimmung hervor.
                    Mit Luisa bin ich nicht so richtig warm geworden. Als Meisterin der Verdrängung schiebt sie ihre Probleme ständig von einer Ecke in die andere und macht sie so nur noch größer.
                    Das Buch ist als „Sommer-Beziehungskomödie“ beschrieben. Den Sommer gibt es definitiv auf allen Seiten und auch an Beziehungen mangelt es nicht. Aber als Komödie würde ich die Handlung nicht bezeichnen. Es gibt einige humorvolle Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Trotzdem schwebt über allem eine melancholische Grundstimmung, da es etliche Beziehungsbaustellen gibt: Stefan und Luisa, Luisa und Regina, Regina und Detlef. Die gesamte Krisenbewältigung hat mir mitunter den Spaß an dem an sich lockeren und sommerlichen Roman etwas genommen. Vor allem Regina als Charakter fand ich für diesen Sommerroman etwas zu schwierig.
                    Dafür entschädigt aber die zwar vorhersehbare aber dafür wunderschön beschriebene Annäherung zwischen Luisa und Nicolas wieder etwas.
                    Ein Sommer mit Aussicht war es für viele der Beteiligten: der Aussicht auf Annäherung, der Aussicht auf Veränderung oder der Aussicht auf einen Neuanfang.

                    KerstinT

                    Beiträge 38
                    26.05.2018

                      Netter Roman

                      Für einen Außenstehenden sieht es so aus, als würden Luisa und ihr Mann zusammen mit Luisas Mutter in den Urlaub fahren. Doch tatsächlich sind Luisa und Stefan getrennt. Und Elisabeth ist nicht Luisas leibliche Mutter, sondern ihre Adoptivmutter. Und zusammen sind sie nun auf dem Weg nach Frankreich, zu Regina – Luisas leiblicher Mutter. Ein paar chaotische Tage warten auf die drei. Und bald steht Luisa nicht nur zwischen zwei Müttern, sondern auch zwischen zwei Männern.

                      Der Schreibstil von Lena Wolf war sehr angenehm und hat mir gut gefallen. Die Geschichte liest sich leicht und anschaulich weg. Lena Wolf ist ein Pseudonym, leider habe ich keinen Schimmer wer dahinter steckt, allerdings kommt mir der Schreibstil schon bekannt vor. Vielleicht wird das Geheimnis ja mal gelüftet. Erzählt wird die gesamte Handlung aus Sicht von Luisa in der Ich-Form, somit erfährt man viel über ihre Gefühle, aber nicht über die der anderen. Außer sie vertrauen sich Luisa an. Das war ein bisschen schade. So bleibt einem der ein oder andere Charakter recht fremd. Wobei ich auch den Eindruck hatte, dass dies bei Luisa ebenfalls der Fall war. Gefallen hat mir, dass die Charaktere ein Gesicht haben. Jeder ist unterschiedlich und trägt seine Geheimnisse mit sich rum. Ob sie alle gelüftet werden?!? Es hat mir Spaß gemacht den unterschiedlichen Personen zu folgen.
                      Der Titel ist gut gewählt – „Sommer mit Aussicht“. Denn es ist schnell klar, dass dies keine normale Urlaubsfahrt wird. Allein schon die Tatsache, dass Luisa und Stefan das glückliche Ehepaar spielen (müssen) stellt ein gewisses Konfliktpotenzial dar. Und die Tatsache, dass Luisa nicht weiß, wer Regina ist und ob sie sich verstehen werden, macht sie sehr nervös und somit leicht reizbar. Was viele gleich zu spüren bekommen. Als dann auch noch Nicolas auftaucht scheint das Chaos perfekt. Die Geschichte an sich ist allerdings sehr vorhersehbar. Nach ca. 50 Seiten war klar, wie alles verlaufen wird. Dennoch hat das nicht groß gestört. Da man trotzdem unterhalten wurde und der Weg zum Ende interessant war.

                      Für einen gemütlichen Tag auf dem Balkon oder am Strand ist dieses Buch sicherlich top. Oder auch, um sich an einem Regentag Sonne und die Provence nach Hause zu holen. Aber Umhauen konnte mich dieser Roman leider nicht. Deshalb vergebe ich 3,5 von fünf Sternen. Ein bisschen mehr Witz hätte nicht geschadet.

                      Tawupa

                      Beiträge 4
                      25.05.2018

                        Den Inhalt des Buches brauche ich nicht so mal skizzieren, das erledigt die Inhaltsangabe des Buches selbst. Wie es mir gefallen hat? Ich bin eigentlich nicht so der Typ, der auf Landschaftsbeschreibungen, Gerüchen usw. steht, aber hier hat es einfach "klick" gemacht, die Provence muss wirklich atemberaubend sein, man hat es lebhaft vor Augen. Die Geschichte um Luisa und ihre Familienverhältnisse ist -passend zu einem Urlaubsroman- nicht allzu kompliziert, ziemlich amüsant, aus Vernunftsgründen nicht immer nachvollziehbar, insgesamt aber schlüssig und ansprechend. Mein Fazit: ein toller Roman zum Entspannen

                        Betty Boop

                        Beiträge 13
                        24.05.2018

                          Süüß und sinnlich......nun denn...1 woche Provence in 386 Buchseiten, wer das aushält, wird dieses Buch lieben....

                          Etwas aufgeregt fährt Luisa mit ihrer ( Adoptiv ) mama und ihrem noch Ehemann in die Provence um endlich ihre leibliche Mutter kennen zu lernen.
                          Doch die Provence hält viel Aufregung, sinnliche Eindrücke, Verzweiflung, wunderschöne Momente und zu guter letzt vielleicht auch noch eine Liebe mit Hindernissen parat.
                          Alles in einem, Luisa erfährt in der kurzen Zeit in Frankreich viel über sich, fällt Entscheidungen und wird von einer Selbsterkenntnis überrollt , die sie sich wahrscheinlich zuvor nie erträumen lassen hätte.
                          Das Buch, eine wirklich schöne Sommerlektüre, in der man sich etwas davonträumen lassen kann. Es bleibt immer interressant, man möchte weiterlesen auch wenn es etwas den Anschein hat, das es sich zieht.....Doch die Autorin schafft es trotz der Leichtigkeit, immer den Eindruck zu vernitteln; da iss noch was, ein Geheimnis, da liegt was in der Luft.....man möchte es wissen...und weiterlesen.
                          Viel habe ich nicht verraten, sonst ist bei diesem Buch die Spannung weg, es ist einfach schön....natürlich mit Happy End und wundervollen Eindrücken der Provence.
                          lg Miei

                          hasi_rasi

                          Beiträge 33
                          24.05.2018

                            Locker leichte Sommer-Sonne-Strand-Unterhaltung

                            Luisa ist mit ihrer Mutter Elisabeth und ihrem (Ex-) Mann Stefan unterwegs in ein kleines Dorf in der Provence, weil ihre leibliche Mutter Regina sie nach 35 Jahren endlich kennenlernen möchte. Leider weiß Elisabeth noch nicht, dass sich Luisa und Stefan getrennt haben, also spielen sie „heile Familie“. Luisa hat aber noch ein weiteres Geheimnis - ihr Chef hat ihr Zwangsurlaub verordnet, da sie in letzter Zeit zu viele Fehler gemacht hat und sie weiß nicht, ob er sie nach dem Urlaub zurücknimmt. Die Situation ist also schon angespannt genug, als kurz vor dem Ziel auch noch das Auto liegen bleibt. Durch einen glücklichen Umstand stoßen sie auf Nicolas – er muss auch nach Nid-sur-Mer und nimmt sie mit.

                            Luisa erhofft sich viel von dem Treffen mit Regina, doch das entwickelt sich komplett anders als erwartet und auch Stefan verfolgt seinen ganz eigenen Plan.
                            Luisa ist eine moderne Karrierefrau, die ihr Leben bisher fest im Griff hatte. Plötzlich steht sie nicht nur zwischen zwei Männer und zwei Müttern, sondern muss sich auch klar werden, ob sie ihren alten Job als Eventmanagerin überhaupt zurückhaben will. Das ruhige Leben im Luberon hat nämlich auch seine Vorteile.
                            Stefan ist der typische gestresste Geschäftsmann, der auch im Urlaub den Laptop dabei hat und wichtige Projekte bearbeitet.
                            Luisas Ziehmutter Elisabeth ist sehr liebevoll, fürsorglich und sehr rücksichtsvoll. Sie gibt ihr genügend Raum, Regina kennenzulernen.
                            Nicolas – der Urlaubsflirt – bringt ihre Gefühle und Ansichten komplett durcheinander. Für mich war zwar von Anfang an klar, wie die Geschichte ausgeht, aber der Weg dahin war ganz amüsant.
                            Am besten hat mir das Setting des Buches gefallen. Man möchte genau wie Luisa Urlaub inmitten der Lavendelfelder machen, die kleine Märkte besuchen, all die regionalen Köstlichkeiten probieren und die Füße ins Meer tauchen ...

                            „Sommer mit Aussicht“ wird als „Sommer-Beziehungskomödie mit Herz und Humor“ beworben. Obwohl die Situationen wirklich oft sehr amüsant waren, konnte es mich leider nicht komplett überzeugen. Ich hätte mir mehr Wendungen gewünscht und teilweise war die Handlung zu pathetisch.

                            die.buecherdiebin

                            Beiträge 5
                            22.05.2018

                              Inhalt: Die 34jährige Luisa möchte endlich ihre leibliche Mutter Regina, die in der Provence eine kleine Pension betreibt, kennenlernen. Elisabeth, Luisas Adoptivmutter und Stefan, ihr Noch-Ehemann begleiten sie zu einem Treffen und einem Kurzurlaub nach Frankreich. Es macht die Sache nicht einfacher, dass Elisabeth nicht ahnt, dass Stefan und Luisa sich bereits vor einem halben Jahr getrennt haben. Schon die Hinreise wird abenteuerlich, denn erst haben sie eine Autopanne, und dann werden sie von einem attraktiven Franzosen in einem uralten Kleintransporter mitgenommen.

                              Meine Meinung: „Sommer mit Aussicht“ ist ein Roman mit gleich zwei Schwerpunkten. Einmal geht es um die Liebe, denn Luisa steht zwischen zwei Männern. Ihr Mann Stefan wünscht sich einen Neuanfang mit ihr, aber Nicolas, ihr Helfer bei der Autopanne, gefällt ihr auch sehr gut und flirtet mit ihr. Ein anderes Thema ist das Verhältnis zwischen Luisa und ihrer leiblichen Mutter Regina, das sich nicht so entwickelt, wie Luisa es sich wünscht. Lena Wolf sind die Übergänge zwischen ernsten und amüsanten Abschnitten gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und humorvoll. Ich konnte mir alle Beschreibungen sehr gut vorstellen.
                              Luisa hat mir am besten gefallen. Ihre leicht chaotische Art macht sie sehr liebenswert und ihre Gefühle und Gedanken zu Regina konnte ich gut nachvollziehen. Auch alle anderen Charaktere (mit Ausnahme von Regina, mit der ich nicht warmwerden konnte) sind ausnahmslos gut gezeichnet und sympathisch.

                              Fazit: Ein Sommerroman mit einem wunderschönen Setting, der trotz seiner teilweise ernsteren Stimmung nicht den Humor und die Leichtigkeit verliert. Eine perfekte Urlaubslektüre.

                              Melli B.

                              Beiträge 21
                              14.04.2018

                              Ein auf den ersten Blick leichter Liebesroman, der uns in den Urlaub entführt!
                              Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf und greift doch noch ein ernstes Thema auf.
                              Ich bin sehr gespannt, ob es der Autorin gelingt, den Bogen zu spannen!

                              Kittekathy

                              Beiträge 30
                              26.03.2018

                              Ein Sommer in Frankreich und dazu dieses Buch...Wer möchte nicht von einem charmanten Franzosen aus der Not gerettet werden?
                              Aber die Realität sieht erstmal anders aus. Mit den Menschen unterwegs zu sein auf die man nicht gerade gut zu sprechen ist und dann gute Mine zum bösen spiel machen.Ein schönes Buch, welches manches doch anders erscheinen lässt als man denkt...