Suzanne Roy

Ich muss verliebt gewesen sein

Liebe ist nichts für Anfänger
Seit ihr vor Jahren das Herz gebrochen wurde, glaubt Jennifer nicht mehr an die große Liebe. Und erst recht nicht an Hochzeitsversprechen. Doch dann steht plötzlich Bruno wieder vor ihrer Tür - und verlangt die Scheidung. Für Jennifer ein großer Schock. Zehn Jahre hat sie versucht, Bruno zu vergessen. Ihn und sein Weingut im Norden Spaniens und ihre überstürzte Hochzeit am Strand. Sofort ist die alte Wut auf seine bestimmende Art wieder da. Aber auch dieses Kribbeln im Bauch, das sie schon so lange nicht mehr gespürt hat …
Eine turbulente Liebeskomödie - sommerlich, romantisch, prickelnd.


Autorenbild Foto von Suzanne Roy

Der  Autor

Suzanne Roy stammt aus Kanada und lebt mit ihrer Familie in Montréal. Wenn sie nicht als Dozentin im Multimedia-Bereich arbeitet, folgt sie ihrer wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Sie hat bereits diverse Romane veröffentlicht.


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Rezensionen

Manu

Beiträge 30
eine Antwort 10.06.2018

    Ich bin sehr neugierig & gespannt wie es mit Bruno & Jennifer weiter geht, die Leseprobe gefällt mir sehr gut, so gut das ich mir dieses Buch sofort kaufen würde. Ich glaube es wird ein Spaß sein dieses Buch zu lesen, ich freu mich drauf.

    • Sonjas Bücherecke

      Beiträge: 44
      10.09.2018

      Deine Rezension hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Ich liebe Liebesgeschichten und diese Lektüre wandert gleich auf meine Wunschliste.

    schnäppchenjägerin

    Beiträge 55
    eine Antwort 06.06.2018

      Nach acht Jahren ohne Kontakt kommt Bruno unerwartet zu Jennifer nach Montreal und möchte die Scheidung, da er die neue Frau in seinem Leben, Emma, heiraten möchte. Jennifer fühlt sich überrumpelt und möchte Bruno diesen Gefallen nicht so einfach tun, obwohl sie selbst als Mitinhaberin einer erfolgreichen Werbeagentur und mit einem aufmerksamen Freund, glücklich und unabhängig von ihrem Noch-Ehemann ist.
      Bruno bleibt jedoch hartnäckig und kann Jennifer mit dem Versprechen lebenslanger Weinlieferungen von seinem Weingut in Katalonien dazu überreden, mit ihm nach Spanien zu reisen, um vor einem Friedensrichter vorstellig zu werden, um die Scheidungspapiere zu unterschreiben. In Spanien ist die Ehe noch "heilig", weshalb der Schlichter trotz der acht Trennungsjahre darauf besteht, dass die beiden eine Woche miteinander verbringen. So werden Wut und Verletzungen von damals plötzlich von ganz anderen Gefühlen verdrängt...

      Von dem Roman hatte ich mir keine tiefgründige Literatur, sondern eine charmante, romantische Unterhaltung erwartet. Leider war die Handlung nicht nur von Anbeginn sehr vorhersehbar, sondern auch noch äußerst flach. Vor allem Protagonisten Jennifer war durch ihr übertrieben beleidigtes und rachsüchtiges Verhalten unsympathisch, Bruno dagegen ein einfältiger Kerl mit Machoallüren.
      In Katalonien angekommen, sind Bruno und Jennifer weitgehend unter sich, da Jennifer selbstverständlich auf seiner Domaine übernachtet, wohingegen Emma überraschenderweise überhaupt nicht zugegen ist. Stattdessen zeigt sich Jennifer im dünnen Nachthemdchen und schwelgt mit Bruno in gemeinsamen Erinnerungen, die er durch Fotos und aufgehobene Erinnerungsstücke von damals wachruft. Im Nachhinein hatten sie dann doch eine glückliche Zeit miteinander und vor allem eine sehr leidenschaftliche Beziehung.
      Statt einer endgültigen Trennung forciert gerade Bruno eine Verbindung auf beruflicher Ebene, indem er vorschlägt, dass Jennifer in Kanada Werbung für seine Weine machen könnte, die er dorthin exportieren wird.

      Mir waren weder die Motive für die Hals über Kopf geschlossene Ehe, die dann nur zwei Monate hielt, noch warum keiner von beiden für eine Aussprache sorgte, obwohl sowohl Jennifer als auch Bruno unter der Trennung litten, noch die Einstellung des Kontakts über acht Jahre hinweg, nachvollziehbar. Die Handlung wirkte deshalb sehr konstruiert, die Charaktere - von der zunächst intriganten Schwiegermutter bis zur lieben, aber langweiligen Verlobten - stereotyp und unglaubwürdig.
      Geradezu ärgerlich waren plumpe Dialoge wie die Frage von Bruno, ob er Jennifer küssen dürfe, um herauszufinden, was er noch für sie empfindet oder die selbstverständliche Vertrautheit, die sich zwischen den beiden in Spanien einstellte. Die beabsichtigte endgültige Trennung geriet dank anzüglicher Bemerkungen und aufgrund nackter Tatsachen viel zu schnell in den Hintergrund.
      Romantische Gefühle und den Humor einer amüsanten "Was sich liebt, das neckt sich"-Geschichte suchte ich vergebens, stattdessen erhielt ich eine sehr flache, unrealistische und allzu vorhersehbare Geschichte.

      • Ophelia19

        Beiträge: 32
        13.07.2018

        Danke für deine ausführliche und ehrliche Rezension! Ich habe mich gerade unter den Büchern umgesehen und fand dieses vom Cover her sehr ansprechend, auch der Klappentext hat mich eigentlich neugierig gemacht, dank deiner Rezension werde ich mir das Lesen (und den Kauf) aber noch mal gut überlegen. Ich mag nämlich auch keine allzu konstruierten und nicht-nachvollziehbaren Geschichten.

      Kittekathy

      Beiträge 36
      31.05.2018

        Ein Buch welches die Realität beschreibt...in Sätzen die als Leser anders ankommen aber dennoch die Wirkung nicht verfehlen...Das Herz gebrochen von der Liebe, sowas hat jeder durchgemacht und jeder auf seine Art.
        Schön zu lesen, welcher Witz aber dahinter stecken kann, wenn man etwas nicht mehr möchte aber das Bauchgefühl was anderes sagt...