Sven Ulrich

Krokofantenküsse

Boy meets Girl. Und 20 Kinder.
Paula ist verzweifelt: Ihre geliebte Kita soll abgerissen werden und modernen Luxuswohnungen weichen. Schon steht ein arroganter Typ auf der Matte. Der Makler? Nein! Lasse ist ein junger Schnösel, der unbedingt Paulas Schützlinge ablichten will. Offenbar, um einen neuen Trend in der Modefotografie zu setzen und so Karriere zu machen. Von Kindern hat er allerdings keine Ahnung. Paula passt das gar nicht. Andererseits: Rührende Kinderfotos könnten vielleicht bei der Rettung der Kita helfen. Und dann schlägt der attraktive Kerl ihr einen unerhörten Deal vor ...


Autorenbild Foto von Sven Ulrich

Der  Autor

Sven Ulrich, geboren 1965 in Berlin, hat erst Volkswirtschaft in Hamburg studiert und dann Film an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Heute schreibt er Drehbücher für verschiedene TV-Formate. Zusammen mit Sofie Cramer hat er den Roman "Herz an Herz" geschrieben. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
Mehr über den Autor unter www.svenulrich.com.


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Rezensionen

Leselust

Beiträge 34
08.05.2017

    Es handelt sich um einen leicht und flüssig zu lesender Roman dessen Humor an erster Stelle steht.
    Aber zwischen den beiden Protagonisten entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte.

    Paula ist 30jahre alt und mit Leib und Seele Kindergärtnerin. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen, den sie hat schon in frühen Jahren ihre Mutter verloren.

    Lasse ist mit Haut und Haaren Fotograf und ein großer Träumer.

    Beide lernen sich kennen und aus Freundschaft wird Liebe.

    Was das Cover nicht verrät ist, das die Geschichte zuckersüß ist und man das Schmunzeln nicht aus dem Gesicht bekommt.

    Ein ganz großes Lob an den Autor für die gelungene Geschichte.

    5*****Sterne

    bookgirl

    Beiträge 16
    10.07.2013

      Krokofantenküsse oder wie rette ich eine Kita?

      Inhalt

      Paula und Lasse könnten wohl nicht unterschiedlicher sein. Sie ist stolze Besitzerin einer Kita, Öko-Fan, Papas Liebling und auch sonst nicht gerade das, was man als durchsetzungsfähig bezeichnen würde. Lasse ist auf den ersten Blick das genaue Gegenteil. Arrogant, selbstbezogen und Fotograf, dessen großer Erfolg jedoch noch auf sich warten lässt. Als seine Schwester ihn mit der vorübergehenden Betreuung seines Neffen beauftragt, ist er erst mal restlos überfordert. Insbesondere, als dann auch noch der erste große Auftrag für eine Fotokampagne in greifbarer Nähe ist. Doch Lasse wäre nicht Lasse, wenn er nicht die zündende Idee hätte. Denn Lauras Kita soll weichen, damit ein Bürogebäude errichtet werden kann und er, der eigentlich so gar nichts mit Kindern anfangen kann, möchte diese in seiner Kampagne integrieren und so die Kita retten. Und so ganz nebenbei, kommt Lasse nicht nur seinem beruflichen Ziel näher, sondern auch der Liebe.

      Meine Meinung

      Wer "Keinohrhasen" gesehen hat, dem dürfte auch Krokofantenküsse gefallen. Denn auch in dieser Geschichte findet man die Zutaten, die schon dem Film von Till Schweiger zum Erfolg verholfen haben. Kindergärtnerin trifft auf Schnösel und was geschieht nach anfänglichem Chaos und großer Antiphatie? Richtig - die beiden verlieben sich ineinander. Und so wie der Film, hat mir auch das Buch von Sven Ulrich richtig gut gefallen.



      Seine Hauptprotagonisten Lasse und Paula waren mir von Anfang an sympathisch, aber auch die Nebenfiguren sind gut besetzt. Besonders Wiebke und Macke, die besten Freunde für jede Lebenslage, haben hier herausgestochen. Einzig die Mutter von Lasse konnte manchmal ein wenig mit ihrem "womit habe ich nur so ein Kind verdient" nerven

      Die Geschichte selber ist voller Situationskomik, Charme und Witz geschrieben. Überhaupt lässt sich das Buch ganz wunderbar lesen und man fliegt nur so über die Seiten. Ein wenig mehr Platz hätte man jedoch der Liebesgeschichte einräumen können, da diese für mein Empfinden zu kurz gekommen ist.

      Fazit

      "Krokofantenküsse" ist ein unterhaltsames und witziges Debüt, von einem Autor, von dem ich gerne mehr lesen würde.